Mittwoch, 28. Februar 2018

„Mary Poppins – Das Broadway Musical“

„Mary Poppins – Das Broadway Musical“ – nach den Geschichten von P. L. Travers und dem Film von Walt Disney (1964). Musik, Lyrics: Robert B. Sherman, Richard M. Sherman; Zusätzliche Songs und Lyrics; George Stiles, Anthony Drewe; Buch: Julian Fellowes; Deutsche Bearbeitung: Wolfgang Adenberg (Liedtexte), Ruth Deny (Buch); Inszenierung: Richard Eyre; Co-Direction und Choreografie: Matthew Bourne; Co-Choreografie: Stephen Mear; Bühnen und Kostüm Design: Bob Crowley; Licht Design: Natasha Katz; Sound Design: Paul Groothuis; Orchestrierung: William David Brohn; Musikalische Leitung: N. N. Darsteller: Elisabeth Hübert (Mary Poppins), David Boyd (Bert), N. N. (George Banks), N. N. (Winifred Banks), N. N. (Jane Banks), N. N. (Michael Banks), N. N. (Miss Andrew), N. N. (Vogelfrau), N. N. (Mrs. Brill), N. N. (Robertson Ay), N. N. (Admiral Boom/Generaldirektor), N. N. (Mrs. Corry), N. N. (Miss Lark), N. N. (Parkwächter/Northbrock), N. N. (Neleus), N. N. (Polizist/von Reibach), N. N. (Valentin) u. a. Uraufführung: 18. September 2004, Bristol Hippodrome. West-End-Premiere: 15. Dezember 2004, Prince Edward Theatre, London. Broadway-Premiere: 16. November 2006, New Amsterdam Theatre, New York City. Deutschsprachige Erstaufführung: 1. Oktober 2014, Ronacher, Wien. Deutsche Erstaufführung: 23. Oktober 2016, Apollo Theater, Stuttgart. Premiere: 25. Februar 2018, Theater an der Elbe, Hamburg. Besuchte Vorstellung: 24. Februar 2018.



„Mary Poppins – Das Broadway Musical“


Auch in Hamburg supercalifragilistischexpialigetisch


Blick vom Theater an der Elbe zur Elbphilharmonie

Disney Theatrical Productions Ltd. und Theaterproduzent Cameron Mackintosh haben das Musical „Mary Poppins“ mit der wunderbaren Geschichte um die Familie Banks und ihr zauberhaftes Kindermädchen, das auf den Kinderbüchern von Pamela Lyndon Travers und einem der beliebtesten Disney-Filme aller Zeiten basiert und verschiedene Elemente der beiden Vorlagen verbindet, 2004 am Londoner West End produziert, das Buch stammt von Oscar-Preisträger Julian Fellowes, die Originalmusik und Liedtexte vom Film („Ein Löffelchen voll Zucker“, „Supercalifragilisticexpialigetisch“, „Chim Chim Cheree“ u. v. m.) von Richard M. Sherman und Robert B. Sherman, und die neuen Songs, zusätzliche Musik und Liedtexte vom Olivier-Award-Gewinner-Team George Stiles und Anthony Drewe. Die Produktion wurde 2005 mit zwei Laurence Olivier Awards für Laura Michelle Kelly (Mary Poppins) als Best Actress in a Musical und Matthew Bourne und Stephen Mear als Best Theatre Choreographer ausgezeichnet. Am 16. November 2006 erlebte das Stück mit nur kleinen Änderungen gegenüber der Londoner Fassung seine Broadway-Premiere und wurde im darauffolgenden Jahr mit dem Tony Award für Best Scenic Design (Bob Crowley) und zwei Drama Desk Awards ausgezeichnet.

„Mary Poppins – Das Broadway Musical“, Elisabeth Hübert (Mary Poppins). © Disney/CML/Deen van Meer

Bereits der Walt Disney Film aus dem Jahr 1964 mit Julie Andrews (Mary Poppins) und Dick Van Dyke (Bert) heimste 1965 fünf Academy Awards („Oscars“), einen Golden Globe Award und zwei Grammy Awards ein. Am 1. Oktober 2014 feierte das Musical in der Deutschen Bearbeitung von Wolfgang Adenberg (Liedtexte) und Ruth Deny (Buch) mit Annemieke van Dam (Mary Poppins) und David Boyd (Bert) seine deutschsprachige Erstaufführung am Wiener Ronacher, wo es bis 31. Januar 2016 gespielt wurde. Am 23. Oktober 2016 folgte die deutsche Erstaufführung mit Elisabeth Hübert (Mary Poppins) und David Boyd (Bert) am Apollo Theater in Stuttgart, dort wurde es bis 28. Januar 2018 gespielt. Gerade einmal vier Wochen später feiert das Musical am Theater an der Elbe in Hamburg Premiere. Die Fortsetzung des Walt Disney Films aus dem Jahr 1964, „Mary Poppins Rückkehr“ (Regie Rob Marshall) mit Emily Blunt (Mary Poppins), Meryl Streep (Topsy, Mary Poppins exzentrische Cousine), Lin-Manuel Miranda (Jack, Laternenanzünder), Dick Van Dyke (Mr. Dawes Jr.) u. a., soll am 20. Dezember 2018 in die deutschen Kinos kommen.

„Mary Poppins – Das Broadway Musical“, „Supercalifragilistischexpialigetisch“, Ensemble. © Disney/CML/Deen van Meer

„Mary Poppins“ erzählt die Geschichte des Ehepaares Banks und deren Kinder Michael und Jane. Familie Banks, die in London im Kirschbaumweg lebt, ist auf der Suche nach einem neuen Kindermädchen, nachdem die beiden Kinder ihre letzte Nanny in die Flucht geschlagen haben. Kurzerhand schreiben Michael und Jane selber eine Anzeige und suchen „Die perfekte Nanny“. Als Mary Poppins vor ihrer Tür erscheint, muss sie der Familie erst wieder gegenseitige Wertschätzung beibringen. Anfangs sind alle von ihren außergewöhnlichen Methoden überrascht, besonders Mr. Banks, der viel Wert auf Disziplin legt. Doch besonders die Kinder schließen Mary schnell ins Herz, fühlen sich endlich verstanden und erleben mit ihr zahlreiche magische und unvergessliche Abenteuer. Und so erkennen auch die Erwachsenen bald, dass das Kindermädchen nicht nur für ihre Kinder gut ist. Als Mary Poppins Familie Banks zunächst verlässt, um sie zum Nachdenken zu bewegen, taucht Miss Andrew auf, die schon die Nanny von George Banks gewesen ist, und die Kinder mit Krautsaft und Fischöl zur Räson bringen will. Die Kinder flüchten in den Park, wo sie mit Bert einen Drachen steigen lassen. Dort taucht auch Mary Poppins wieder auf, die Miss Andrew mit ihren eigenen Methoden aus dem Haus am Kirschbaumweg vertreibt. Als sich schließlich alles zum Guten gewendet hat und die Familie wieder gemeinsam glücklich ist, erklärt Mary Poppins ihre Mission für erfüllt und fliegt mit ihrem Regenschirm davon.

„Mary Poppins – Das Broadway Musical“, „Supercalifragilistischexpialigetisch“, Ensemble. © Disney/CML/Deen van Meer

Wunschgemäß wird es an dieser Stelle keine detaillierte Kritik der besuchten Preview am 24. Februar 2018 geben, selbst auf die Angabe der Besetzung wurde aus diesem Grund verzichtet. Die Übernahme der Hauptrollen durch Elisabeth Hübert (Mary Poppins) und David Boyd (Bert) wurde dagegen bereits Anfang November 2017 bekannt gegeben und ist dementsprechend publik. Da die Produktion bereits seit Oktober 2014 im deutschsprachigen Raum gezeigt wird, dürfte sich allgemein herumgesprochen haben, dass Mary Poppins ein paar Tricks beherrscht und damit nicht nur Jane und Michael Banks in Staunen versetzt, sondern mit magischen Momenten Groß und Klein verzaubert. Zusammen mit den eingängigen Songs und den von Matthew Bourne großartig choreografierten Tanzszenen ist supercalifragilistischexpialigetische Unterhaltung garantiert.

„Mary Poppins – Das Broadway Musical“, „Schritt für Schritt“, Ensemble. © Disney/CML/Deen van Meer

Weitere Vorstellungen von „Mary Poppins – Das Broadway Musical“ am Theater an der Elbe sind augenblicklich bis 3. September 2018 disponiert.


Sonntag, 11. März 2018

Besetzung

Inzwischen ist die Besetzung vollständig öffentlich bekannt, die der Vollständigkeit halber an dieser Stelle nachgetragen sei.

Darsteller: Elisabeth Hübert (Mary Poppins), Hannah Leser (Zweibesetzung Mary Poppins), David Boyd (Bert), Christopher Bolam (Zweitbesetzung Bert), Livio Cecini (George Banks), Milica Jovanović (22. & 25. Februar 2018/Julia Lißel (ab 9. März 2018) (Winifred Banks), Masha Karell (Miss Andrew), Betty Vermeulen (Vogelfrau, Zweitbesetzung Miss Andrew), Heike Wiltrud Schmitz (Mrs. Brill), Niklas Abel (Robertson Ay), Dirk Lohr (Admiral Boom/Generaldirektor), Anastasia Bain (Mrs. Cory), Maik Lohse (Parkwächter/Northbrook, Zweitbesetzung George Banks, Admiral Boom/Generaldirektor), Michael Clauder (Walk-In Cover George Banks, Admiral Boom, Parkwächter/Northbrook, Polizist/von Reibach), Anna Thorén (Walk-In Cover Vogelfrau, Miss Andrew, Mrs. Brill), Gregory Antemes (Dance Captain, Swing), Heather Carino (Assistant Dance Captain, Swing), Yves Adang (Neleus), Charles Richard Butcher (Pan, Cover Neleus), Danielle Delys (Swing, Cover Miss Lark), Joshua Denyer (Neleus), Oliver Floris (Ernest, Cover Bert, Cover von Reibach/Polizist), Joanna Gregory (Swing), Kit Gresty (Pfarrer), Emma Hancox (Swing), Jordan Isaac (Swing), Aaron Jenkins (Adonis, Cover Neleus), Kate Kenrick (Nymphe), Josefien Kleverlaan (Fanny, Cover Winifred Banks), Lisa Kolada (Katie Nanna, Cover Mrs. Brill, Cover Mrs. Corry, Cover Winifred Banks), Chloe MacGregor (Nymphe), David Mcintosh (Gärtner), Sophie Merisson (Nymphe), Joe Miller (Swing), Stefan Preuth (Gärtner, Cover Parkwächter/Northbrook, Cover Robertson Ay), Laura Robinson (Swing), Shari Lynn Stewen (Gwendolyn, Cover Mary Poppins), Nick Stuart (Swing), Léonie Thoms (Annie, Nannie, Cover Miss Lark, Cover Mrs. Corry), Johan Vandamme (Swing, Cover Bert, Cover Valentin), Carl van Wegberg (Polizist/von Reibach), Rhys West (Valentin, Cover Robertson Ay). Musikalische Leitung: Christoph Bönecker.

„John & Jen“

„John & Jen“ – Musik, Buch: Andrew Lippa; Liedtexte, Buch: Tommy Greenwald; Deutsche Bearbeitung: Timothy Roller. Regie: Nick Westbrock; Ausstattung: Mareen Biermann; Dramaturgie: Anne Christine Oppermann; Musikalische Leitung: William Ward Murta. Darsteller: Michaela Duhme (Jen) und Benedikt Ivo (John). Piano: William Ward Murta, Violoncello: Sigurd Müller, Schlaginstrumente: Arndt Hesse. Uraufführung: 1993, The Norma Terris Theatre, Chester, Connecticut. Off-Broadway Premiere: 1. Juni 1995, Lamb’s Theatre, New York City. Deutschsprachige Erstaufführung: 23. Februar 2018, Theater am Alten Markt, Bielefeld. Besuchte Vorstellung: 26. Februar 2018.



„John & Jen“


Das Kammermusical von Andrew Lippa und Tommy Greenwald als Deutschsprachige Erstaufführung am Theater Bielefeld


Das Kammermusical „John & Jen“ von Andrew Lippa („The Wild Party“ [2000], „The Addams Family“ [2010], „Big Fish“ [2013]) und Kinderbuchautor Tommy Greenwald („Charlie Joe Jackson’s Guide to Not Reading“ [2011]) beleuchtet die komplexen Beziehungen zwischen Brüdern und Schwestern, zwischen Eltern und Kindern vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Amerika zwischen 1950 und 1990. Es ist die Geschichte von Jen und ihren Beziehungen zu den beiden Johns in ihrem Leben: ihrem jüngeren Bruder, der im Vietnamkrieg getötet wird, und seinem Namensvetter, ihrem Sohn, der versucht, seinen Weg in einer verwirrenden Welt zu finden.

„John & Jen“, Michaela Duhme (Jen) und Benedikt Ivo (John). © Bettina Stöß

„John & Jen“ war bei der Off-Broadway Premiere am 1. Juni 1995 als „Star Vehicle“ mit Carolee Carmello als Jen besetzt, die 1999 mit einem Drama Desk Award als Outstanding Actress in a Musical für ihre Interpretation der Rolle der Lucille Frank in „Parade“ ausgezeichnet wurde. In einem Hinweis des Regisseurs schrieb Gabriel Barre, der „John & Jen“ bei der Uraufführung am The Norma Terris Theatre und bei der Off-Broadway Premiere am Lamb’s Theatre inszeniert hat: „In telling this story, simpler is better. The show, as it evolved in readings, workshops and productions, became simpler and more suggestive – leaving more to the audiences’ imagination.“

„John & Jen“, Benedikt Ivo (John) und Michaela Duhme (Jen). © Bettina Stöß

Zum Inhalt:
1952 bekommt Jen im Alter von sechs Jahren einen kleinen Bruder, John. Jen möchte ihren Bruder vor dem Hintergrund schwieriger Familienverhältnisse für immer beschützen, und die beiden schließen einen Pakt, immer für einander da zu sein. Als für Jen die Zeit gekommen ist, das College zu besuchen, entflieht sie der familiären Enge nach New York und rät ihrem Bruder, erwachsen zu werden. Die Jahre vergehen, und als sich die beiden nach Jens Abschluss wiedersehen, müssen sie feststellen, wie weit sie sich voneinander entfernt haben: Jen hat in New York das Hippie-Leben genossen, während John sich dem Wunsch seines Vaters folgend freiwillig zur Navy gemeldet hat. Als John von den Plänen seiner Schwester erfährt, nach Kanada zu ziehen, endet das langersehnte Wiedersehen im Streit. John fällt in Vietnam, eine Versöhnung ist für immer ausgeschlossen. 1972 bekommt Jen mit 26 Jahren in Kanada einen Sohn, den sie nach ihrem verstorbenen Bruder John nennt. Diesmal will sie alles richtig machen, doch der Traum seiner Mutter entwickelt sich für John eher zu einem Albtraum. Nach der Highschool möchte John die Columbia Universität besuchen, doch Jen hat Angst, John „wieder zu verlieren“ und versteckt die Zulassungs­papiere. John erkennt, wie verzweifelt seine Mutter ihn braucht, und beschließt, auf den Besuch der Columbia Universität zu verzichten. Ein Streit zwischen beiden eskaliert, und Jen schlägt ihren Sohn…

„John & Jen“, Benedikt Ivo (John) und Michaela Duhme (Jen). © Bettina Stöß

Nick Westbrock („Avenue Q“, Premiere 10. September 2017, Stadttheater Bielefeld) hat das Kammermusical „John & Jen“ im 60 Zuschauer fassenden TAMDREI im 2. Obergeschoss des Theaters am Alten Markt nach Gabriel Barres Motto „weniger ist mehr“ inszeniert, das man 25 Jahre nach der Uraufführung wohl nicht mehr als „neues Musical“ bezeichnen kann, das aber erst jetzt in Bielefeld zur Deutschsprachigen Erstaufführung kommt. Die geradlinige Inszenierung schildert die intime Geschichte zwischen Schwester und Bruder im ersten Akt sowie der alleinerziehenden Mutter und ihrem Sohn im zweiten Akt, wobei der Zuschauer häufig auf seine Vorstellungskraft angewiesen ist. Die intime Atmosphäre im TAMDREI zieht die Zuschauer unweigerlich mitten in das Gefühlschaos hinein. Bühnen- und Kostümbildnerin Mareen Biermann hat ein abstraktes Bühnenbild geschaffen, das den Zuschauer in die Zeit von 1952 bis 1990 irgendwo in die USA versetzt. Die drei rechts von der Spielfläche untergebrachten Musiker unter der Musikalischen Leitung von William Ward Murta bringen Andrew Lippas Partitur emotional berührend zu Gehör.

„John & Jen“, Michaela Duhme (Jen) und Benedikt Ivo (John). © Bettina Stöß

Michaela Duhme (Lucy D. Schlampe u. a. in „Avenue Q“) als Jen und Benedikt Ivo (Nicky/Trekkie Monster u. a. in „Avenue Q“) als John sind in den Rollen von Schwester bzw. Mutter und Bruder bzw. Sohn zu sehen. Die beiden ausgebildeten Musicaldarsteller beherrschen ihr Metier vorbildlich, harmonieren überdies sehr gut miteinander und machen den Vorstellungsbesuch zu einem ausgesprochenen Vergnügen. Während große Teile der Handlung in den Songs transportiert werden, können Michaela Duhme und Benedikt Ivo auch schauspielerisch bemerkenswerte Akzente setzen. Beispielhaft sei an dieser Stelle das Baseballspiel im zweiten Akt genannt, bei dem sich Jen über den Umpire (Schiedsrichter) echauffiert.

Nach etwa zweistündiger Vorstellung bedachten die Zuschauer im TAMDREI Michaela Duhme und Benedikt Ivo sowie William Ward Murta (Piano), Sigurd Müller (Violonchello) und Arndt Hesse (Schlaginstrumente) mit langanhaltendem Applaus. Die nächsten Vorstellungen sind für 9., 15. und 16. März 2018 disponiert.

Dienstag, 27. Februar 2018

„Von Kohle gezeichnet – Frauen im Bergbau“

Fotografien von Dariusz Kantor im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Ende 2018 endet die Steinkohlenförderung in Deutschland. Hierzulande ist die Arbeit von Frauen im Bergbau längst Geschichte. Anders in Oberschlesien: Dort sind immer noch Frauen in der mechanischen Kohlenaufbereitung beschäftigt. Der deutsch-polnische Fotokünstler Dariusz Kantor hat ihre Schwerstarbeit in den Jahren 2002 bis 2004 auf zwölf oberschlesischen Zechen dokumentiert. Unter dem Titel „Von Kohle gezeichnet – Frauen im Bergbau“ zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 4. März bis 2. Dezember 2018 in seinem Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten eine Auswahl von 43 Bildern des Fotografen.

„Von Kohle gezeichnet – Frauen im Bergbau“. © Dariusz Kantor

Frauen in den Bergwerken Oberschlesiens waren und sind meist in der Kohlenwäsche oder Sieberei tätig, bedienen dort die Maschinen und sorgen für den einwandfreien Betrieb der Förderbänder. Es gehört zu ihrem Alltag, mit schweren Brechstangen zu hantieren, Steinbrocken aufzuklauben und Förderbänder in der staubgesättigten Luft freizuschaufeln. Während in der sozialistischen Gesellschaft der 1960er-Jahre die Frauen als angesehene Facharbeiterinnen für mechanische Kohlenaufbereitung angestellt waren, arbeiten sie bis heute meist als ungelernte Helferinnen für wenig Geld. Der karge Lohn dient den meisten als Zubrot zur Aufbesserung des geringen Familieneinkommens. Trotz der großen Härte der Arbeit sind viele der Frauen angesichts hoher Arbeitslosigkeit in der Region froh über diese Verdienstmöglichkeit.

„Von Kohle gezeichnet – Frauen im Bergbau“. © Dariusz Kantor

Der Fotograf Dariusz Kantor ist selbst ein Kind des oberschlesischen Bergbaureviers. Am 26. Dezember 1967 in Zarbze geboren und in Bytom aufgewachsen, hatte Dariusz Kantor stets eine große Nähe zum Bergbau. Nur zufällig erfuhr er 2001 von der Arbeit der Frauen in den polnischen Bergwerken. Trotz anfänglicher Widerstände der Bergwerksleitungen gelang es dem Fotografen in den Jahren 2002 bis 2004, in zwölf Zechen Frauen bei ihrer Arbeit zu dokumentieren. Doch auch im polnischen Kohlenrevier hat die Zeitenwende längst begonnen – fünf der von Dariusz Kantor besuchten Bergwerke sind inzwischen geschlossen. In einzelnen Gesprächen gaben die Arbeiterinnen weitere Einblicke in ihre Lebensumstände und ihren Alltag. So entstand eine einzigartige Dokumentation, die vor einigen Jahren bereits im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen (30. April bis 11. Juni 2006) und im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover (6. August bis 8. Oktober 2006) zu sehen war. Der damalige Titel der Ausstellung „Von Kohle gezeichnet – Frauen in der oberschlesischen Kohlenaufbereitung“ traf den Ausstellungsinhalt sehr viel besser, denn mit dem neuen Untertitel „Frauen im Bergbau“ assoziert man fälschlicherweise unter Tage, doch das zeigt die Ausstellung eben nicht. Über die Verbindung von Fotografie und Wirklichkeit aus Sicht des Fotografen sagt Dariusz Kantor: „Die Fotografie zeigt den vergangenen Augenblick, aber sie zeigt auch unsere Begegnung mit ihm. Als Gestalter verweben wir den vorgefundenen Moment mit unserer Art der Wahrnehmung. Das Ergebnis belegt es: Wir haben in die Spur der Wirklichkeit unsere eigene gesetzt.“

„Von Kohle gezeichnet – Frauen im Bergbau“. © Dariusz Kantor

Zur Präsentation in Witten gehört auch ein besonderer „Nachklang“: Der Musiker und Komponist Richard Ortmann hat im Jahr 2000 O-Töne von oberschlesischen Kohlenwäschen aufgezeichnet. Eigens für die Ausstellung hat er sie zu kurzen Toncollagen arrangiert. „Jede Collage gibt dem Gezeigten eine akustische Dimension, und wenn sie verstummt, stärkt sie die Stille der Fotografie“, erläutert Cindy Kramer, wissenschaftliche Volontärin am LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.

Montag, 26. Februar 2018

Premiere „Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“

… und Wolfgang Petry lässt eine Grußbotschaft verlesen

Enrico De Pieri (Peter) und Vera Bolten (Sabine)

Am 25. Februar 2018 feierte „Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“ im Theater am Marientor in Duisburg Premiere, und nachdem Wolfgang Petry vor mehr als 10 Jahren als Schlagermusiker die großen Bühnen der Welt verlassen und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, ließ er es auch zur Premiere „seines“ Musicals dabei bewenden und schickte stattdessen eine Grußbotschaft („Reißt die Hütte ab!“) und seinen Sohn… Ein paar bekannte Gäste waren der Premiereneinladung des Veranstalters gefolgt und präsentierten sich vor der Aufführung auf dem roten Teppich, „sehen und gesehen werden“ lautet die Devise, der „König von Mallorca“ wurde aber auch nicht gesehen…

Detlef Leistenschneider (Karsten) und Jessica Kessler (Gabi)

Dorina Garuci (Gianna) und Thomas Hohler (Tobi)

Mischa Mang (Wolf) und Carina Sandhaus (Jessica)

Gil Mehmert (Regie), Martin Lingnau (Buch, Arrangements), Heiko Wohlgemuth (Buch) und Sebastian De Domenico (Arrangements)

Martin Lingnau (Buch, Arrangements), Corny Littmann (Schmidt Theater und Schmidts Tivoli, Hamburg) und Heiko Wohlgemuth (Buch)

Bettina Mönch und Simon Eichenberger (Choreografie)

„Wolfgang Petry Lookalikes“

Giovanna Cali und Achim Petry

Guido Cantz

Pia Douwes und Sabrina Weckerlin

Guildo Horn

Cronis Karakassidis

Maite Kelly

Heinz Georg und Hannelore Kramm

Anna Montanaro und Maik Klokow

Frank Neuenfels und Dani

Franziska Reichenbach

Michaela Schober und Dennis Henschel

Isabel Varell

Giovanni Zarella und Mike Leon Grosch

Ensemble und Ehrengäste nach der Uraufführung

Freitag, 23. Februar 2018

Vorschau: „Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“ – Musik: Wolfgang Petry; Libretto: Martin Lingnau, Heiko Wohlgemuth; Inszenierung: Gil Mehmert; Choreografie: Simon Eichenberger; Ausstattung: Heike Meixner; Lichtdesign; Michael Grundner; Sounddesign: Cedric Beatty; Musikalische Leitung: Hans Christian Petzold. Darsteller: Enrico De Pieri (Peter), Vera Bolten (Sabine, Peters Frau), Detlef Leistenschneider (Karsten), Jessica Kessler (Gabi, Karstens Frau), Thomas Hohler (Tobi, Sohn von Karsten und Gabi), Dorina Garuci (Gianna, Tobis Freundin), Mischa Mang (Wolf), Carina Sandhaus (Jessica, Wolfs Exfreundin und große Liebe seines Lebens), Alexandra Farkic (Therapeutin, Cover Sabine, Cover Gabi), Joana Henrique (Security, Cover Therapeutin, Cover Reisekauffrau), Patrick Imhof (Yoga-Lehrer, Cover Peter, Cover Wolf), Nina Janke (Reisekauffrau, Cover Jessica, Cover Sabine), Eiko Keller (Cover Tobi, Cover Polizist), Robin Koger (Yoga-Lehrer, Cover Tobi), Karen Müller (Swing, Dance Captain, Cover Gianna), Jörg Neubauer (Polizist, Cover Peter, Cover Karsten), Lindsey Reid, Sharon Isabelle Rupa (Cover Gianna), Christina Maria Brenner (Swing, Cover Gabi, Cover Jessica), Nils Klitsch (Swing), Matteo Vigna (Swing). Band: Hans Christian Petzold (Keyboard), Klaus Bittner (Gitarre), Hagen Kuhr/Burkhart Zeller (Cello), Andreas Kurth (Schlagzeug), Roger Schaffrath (Gitarre, Bass), Eberhard Schröder (Bass), Claudia Wozny (Klarinette, Saxophon, Flöte). Uraufführung: 25. Februar 2018, Theater am Marientor, Duisburg.



„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“


Das erste Party-Schlager-Musical der Welt im Theater am Marientor


Theater am Marientor

Am 16. September 2006 hat Wolfgang Petry (* 22. September 1951 in Köln) als Schlagermusiker die großen Bühnen der Welt verlassen und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Sein musikalisches Lebenswerk ist jedoch immer noch allgegenwärtig. Seine schnellen Rhythmen und eindringlichen Liedtexte sind Stimmungsmacher auf jeder Party. Mit weit über 20 Millionen verkauften Alben ist und bleibt er einer der erfolgreichsten deutschen Interpreten und Songwriter überhaupt. Die Sehnsucht seiner Fans nach Live-Erlebnissen mit seinen Hits ist riesengroß. Im September 2016 feierte „Wolle“ seinen 65. Geburtstag, was die Macher von „Wahnsinn!“ zum Anlass nehmen, ihm ein besonderes Geschenk zu machen: Wolfgang Petrys Songs finden den Weg zurück auf die große Showbüne. Das brandneue Musical „Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“ präsentiert die größten Erfolge des Schlager-Giganten auf der Theaterbühne. Nach seiner Weltpremiere in Duisburg wird der unvergleichliche Petry-Sound vom 2. bis 13. Mai 2018 das Theater am Potsdamer Platz in Berlin und vom 16. Mai bis 3. Juni 2018 das Deutsche Theater München rocken.

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Dorina Garuci (Gianna, Tobis Freundin)

Wie „Mamma Mia!“ lediglich die Songs der schwedischen Popgruppe ABBA verwendet und „Ich war noch niemals in New York“ herzlich wenig mit der Biographie von Udo Jürgens zu tun hat, so ist auch „Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“ ein Jukebox-Musical, das mit über 25 Hits von Wolfgang Petry wie „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“, „Der Himmel brennt“, „Weiß der Geier“, „Du bist ein Wunder“, „Ganz oder gar nicht“, „Bronze, Silber und Gold“, „Sieben Tage, sieben Nächte“, „Gianna“, „Nur ein kleines Stück Papier“ und natürlich dem Titelsong „Wahnsinn“ eine emotionale, humorvolle und turbulente Story mit großen Gefühlen erzählt, über Freundschaft und Familien und die Höhen und Tiefen, die das Jungfühlen, das Erwachsensein, das Leben – so wie es ist – mit sich bringt.

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Thomas Hohler (Tobi, Sohn von Karsten und Gabi), Dorina Garuci (Gianna, Tobis Freundin) und Mischa Mang (Wolf)

Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth zeichnen für das Buch verantwortlich, Sebastian de Domenico und Martin Lingnau haben die Musik für eine siebenköpfige Band arrangiert. Gil Mehmert („West Side Story“, DomplatzOpenAir Magdeburg; „Goethe! Auf Liebe und Tod“, Folkwang Universität der Künste Essen; „Das Wunder von Bern“, Theater an der Elbe, Hamburg) hat die Regie übernommen. In den Hauptrollen werden Enrico De Pieri (Dschinni in „Disneys Aladdin – Das Musical“, Theater Neue Flora, Hamburg) als Peter und Vera Bolten (Christa Lubanski in „Das Wunder von Bern“, Theater an der Elbe, Hamburg) als Sabine, Detlef Leistenschneider (Axel Staudach in „Ich war noch niemals in New York“, Theater an der Elbe, Hamburg) als Karsten und Jessica Kessler (Vivian Moore/Cowgirl Jessi in „Footloose“, Staatstheater Darmstadt; Diva in „Priscilla - Königin der Wüste“, Staatstheater am Gärtnerplatz, München) als Gabi, Thomas Hohler (Nick Hurley in „Flashdance“, Staatstheater Darmstadt) als Tobi und Dorina Garuci (Soul Girl in „Jesus Christ Superstar“, Ronacher Wien; Diva in „Priscilla - Königin der Wüste“, Staatstheater am Gärtnerplatz, München) als Gianna sowie Mischa Mang (Curtis Jackson in „Sister Act – Das Broadway-Musical“, Theater des Westens, Berlin, Rhein-Main-Theater, Niedernhausen, Deutsches Theater München; Fellowship/Devil in „Everyman (Jedermann)“, Theater Münster) als Wolf und Carina Sandhaus (Donna in „Mamma Mia! – Das Musical“, Metronom Theater, Oberhausen; Odile Crick/Bernadine Healy/Emma Darwin/Florence Durham/Alice in „Das Molekül“ (WA), Stadttheater Bielefeld) als Jessica zu sehen sein.

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Dorina Garuci (Gianna, Tobis Freundin), Thomas Hohler (Tobi, Sohn von Karsten und Gabi) und Mischa Mang (Wolf)

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“ erzählt eine Geschichte voller Romantik und großer Gefühle rund um vier Paare: Peter und Sabine, Karsten und Gabi, Tobi und Gianna, Wolf und Jessica. Sie erleben eine Achterbahn der Gefühle im ganz normalen Wahnsinn zwischen Alltag, Beziehung und Job. Für ihre Träume und die Liebe gehen sie durch die „Hölle“ und zurück, sie streiten und verlieren sich, versöhnen und finden sich wieder. Jeder kämpft mit sich alleine und doch finden sie nur gemeinsam ans Ziel.

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Mischa Mang (Wolf) und Carina Sandhaus (Jessica, Wolfs Exfreundin und große Liebe seines Lebens), Ensemble

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Mischa Mang (Wolf) und Carina Sandhaus (Jessica, Wolfs Exfreundin und große Liebe seines Lebens), Ensemble

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Thomas Hohler (Tobi, Sohn von Karsten und Gabi)

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Enrico De Pieri (Peter), Detlef Leistenschneider (Karsten), Dorina Garuci (Gianna, Tobis Freundin), Thomas Hohler (Tobi, Sohn von Karsten und Gabi) und Vera Bolten (Sabine, Peters Frau)

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Enrico De Pieri (Peter), Ensemble

„Wahnsinn! Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry“, Mischa Mang (Wolf), Enrico De Pieri (Peter), Ensemble

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“

Inspirierende Sonderausstellung im Red Dot Design Museum Essen

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Blick in die Ausstellung

Vom 23. Februar bis zum 3. Juni 2018 präsentiert das Red Dot Design Museum in Essen ausgezeichnetes Kommunikations­design aus Nordrhein-Westfalen und aller Welt. Die Ausstellung „Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW” zeigt die verschiedenen Facetten ausgezeichneten Kommunikations­designs von Werbespots über Apps bis hin zu Corporate Designs und Jahresberichten. Sämtliche Exponate wurden im Red Dot Award: Communication Design 2017 von einer Jury für ihre Gestaltungsqualität und kreative Leistung prämiert. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf ausgezeichneten Projekten aus Nordrhein-Westfalen.

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, 3M Forever Sticking Billboards, Werbekampagne, 3M Hong Kong, Cheil Germany, Schwalbach am Taunus, Deutschland, „Red Dot: Best of the Best“

Seit 25 Jahren bietet der Wettbewerb Agenturen, Designern und Unternehmen aus aller Welt eine Plattform für die Evaluierung ihrer Gestaltungs- und Kreativleistungen. Eine unabhängige Jury bewertet jeden einzelnen Beitrag und vergibt das Red Dot-Siegel ausschließlich an Arbeiten, die mit guter Designqualität und Kreativität überzeugen.

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Book Club 01 – CENTER 2 CENTER, Werbeposter, Book Club 01 – CENTER 2 CENTER, Seoul, South Korea, DAEKI & JUN Design Studio, Seoul, South Korea, „Red Dot: Grand Prix“

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Blick in die Ausstellung

Über den Red Dot Award: Communication Design
Der seit 1993 ausgeschriebene Wettbewerb – bis 2001 bekannt als „Deutscher Preis für Kommunikationsdesign“ – richtet sich an kreative Köpfe aus Agenturen, Designbüros und kampagnenstarke Unternehmen sowie renommierte Gestalter, Nachwuchstalente und Freelancer. Die höchste Auszeichnung im Red Dot Award: Communication Design ist der „Red Dot: Grand Prix“ für die jeweils gelungenste Arbeit einer Kategorie. Zudem wird der mit 10.000 Euro dotierte „Red Dot: Junior Prize“ an das beste Projekt eines Auszubildenden, Studenten oder jungen Absolventen vergeben. Im Rahmen der Red Dot Gala im Konzerthaus Berlin werden außerdem die Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ und „Red Dot: Brand of the Year“ verliehen: an die erfolgreichste Agentur, die den Wanderpokal „Stylus“ erhält, und an das kommunikations­stärkste Unternehmen, das in besonderem Maße und mit hoher Erfolgsrate auf die Fähigkeiten von Kreativen setzt.

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Guoyuan-Auspicious China, Getränkeverpackung, Guoyuan-Auspicious China, Shenzhen, China, Shenzhen Oracle Creative Design, Shenzhen, China, „Red Dot: Best of the Best“

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Früh Sport, Getränkeverpackung, Cölner Hofbräu P. Josef Früh, Köln, Deutschland, Counterpart, Köln, Deutschland

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Volkswagen Lookbook 3, Book Illustration, Volkswagen Zubehör GmbH, Wolfsburg, Deutschland, HOME^Agentur für Kommunikation, Gelsenkirchen, Deutschland, Creative Direction/Illustration: Klaus Trommer

Kommunikationsdesign trifft Fußball
Zu den prämierten Bestleistungen, die Besucher entdecken können, zählt unter anderem „Die magische ‚6‘ des BVB“. Das Buch, das die Essener Agentur marcellini gestaltete, ist von den Farben Schwarz und Gelb geprägt und erzählt die Geschichte des Fußballclubs sowie der Stadt Dortmund. Der Titel der Publikation beruht darauf, dass auffällig viele bedeutende Ereignisse in der Vereinshistorie in Jahren geschahen, die mit einer „6“ endeten.

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Die magische ‚6‘ des BVB, Buch, BV. Borussia 09 e. V. Dortmund, Deutschland, marcellini GmbH, Essen, Deutschland.
Quelle: Red Dot

Mit der nötigen Portion Humor
Ideen im Überfluss – diese hat der Hauptprotagonist der Werbekampagne „Hovering Art Director“, die Achtung!/Studio Kraftwerk aus den Niederlanden für den US-amerikanischen Software-Hersteller Adobe Systems entwarf. Auf humorvolle Weise illustriert die Arbeit die Vorteile eines Programms, das Designern den Arbeitsalltag erleichtert.

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Hovering Art Director, Werbekampagne, Adobe Systems Incorporated, San Jose, California, USA, Achtung!/Studio Kraftwerk, Amsterdam, Niederlande, „Red Dot: Grand Prix“

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Hovering Art Director, Werbekampagne, Adobe Systems Incorporated, San Jose, California, USA, Achtung!/Studio Kraftwerk, Amsterdam, Niederlande, „Red Dot: Grand Prix“. Quelle: Red Dot

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, The Cheapest Ad, Online Clip, Commercial, REWE Markt GmbH, Köln, Deutschland. thjnk Hamburg GmbH, Deutschland

Pommes frites aus Sägespänen?
Gleichermaßen unterhaltsam kommt der Spot „Pommeswald“ (Forest of Fries) daher, den die deutschen Agenturen thjnk und Leo Burnett Germany gemeinsam für McDonald’s Deutschland kreierten. In diesem räumen sie mit dem Mythos auf, dass die Pommes frites der bekannten Fast-Food-Kette aus Holz und Sägespänen gemacht werden.

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“, Forest of Fries, McDonald’s Deutschland LLC, München, Deutschland, Leo Burnett Germany, Frankfurt/Main, Deutschland, thjnk ag, Hamburg, Deutschland, „Red Dot: Best of the Best“

Das Red Dot Design Museum Essen hat Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Aufgrund einer Veranstaltung ist das Museum am Dienstag, 27. Februar 2018, geschlossen. Das Red Dot Design Museum Essen ist zudem am Montag, 30. April 2018, von 11 bis 18 Uhr geöffnet.