Dienstag, 31. Oktober 2017

„Erleuchtet“ – ein partizipatives, ökumenisches Projekt

500 Jahre Reformation

Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther (* 10. November 1483 in Eisleben, † 18. Februar 1546 in Eisleben) seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses am Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen haben. Der Tag gilt bis heute als der Beginn der Reformation. Am 31. Oktober 2017 jährt sich der Thesenanschlag zum 500. Mal, weshalb der Reformationstag heute einmalig ein bundeseinheitlicher Feiertag ist.

Evangelische Erlöserkirche im Essener Südviertel, „Glauben ist Freiheit“

Mit dem Projekt „Erleuchtet“ möchte die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe dazu beitragen, Fragen und Themen der Reformation zu diskutieren und weiterzudenken. Dazu sollten sich 47 Kirchen in NRW in „einzigartige Lichtkunstobjekte“ verwandeln. Das konnte ja nur schiefgehen, „eine Nummer kleiner“ gab’s wohl nicht: Wer derartig hohe Erwartungen weckt, darf sich nicht wundern, wenn die Besucher enttäuscht sind und mit den Worten „Das soll alles sein?“ den Heimweg antreten. So oder mit ähnlichen Worten am „Bergmannsdom“ mehrfach geschehen. Da haben der Essener Dom und die Marktkirche augenblicklich im Rahmen des „Essen Light Festival“ bedeutend mehr Lichtkunst zu bieten, unabhängig vom heutigen Reformationstag. Weiterhin konnte jede an dem Projekt beteiligte Kirchengemeinde ein Programm erstellen, wie sie das Innere ihrer Kirche für diesen besonderen Abend gestalten wollte. Sowohl an der Erlöserkirche als auch am „Bergmannsdom“ hatte man sich für eine „geschlossene Veranstaltung“ entschieden, soll heißen, beide Kirche waren an diesem Abend geschlossen.

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“), „Miteinander Vielfalt leben:“

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“), „Miteinander Vielfalt leben:“

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“, „Miteinander Vielfalt leben:“)

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“), „Miteinander Vielfalt leben:“

Evangelische Kirche Katernberg („Bergmannsdom“), „Miteinander Vielfalt leben:“

Montag, 30. Oktober 2017

Unterlagen des Auschwitz-Prozesses und Constitutio Antoniniana sind UNESCO-Weltdokumentenerbe

UNESCO-Komitee tagte vom 24. bis 27. Oktober 2017 in Paris

Die UNESCO hat heute die Verfahrensunterlagen und Tonbandaufnahmen des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963 – 1965) als UNESCO-Weltdokumentenerbe ausgezeichnet. Auch die aus Deutschland nominierte Constitutio Antoniniana, eine Papyrushandschrift aus dem 3. Jahrhundert. n. Chr., ist jetzt UNESCO-Weltdokumentenerbe. Insgesamt nahm die UNESCO 78 Dokumente neu in das Weltregister auf. Drei bereits bestehende Einschreibungen wurden erweitert und zwei weitere vorbehaltlich weiterer Klärung aufgenommen. Damit folgte UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova der Empfehlung des Internationalen Komitees zum UNESCO-Weltdokumentenerbe, das vom 24. bis 27. Oktober 2017 in Paris tagte.

Verfahrensunterlagen und Tonbandaufnahmen des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses

Der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963 – 1965) rückte den millionenfachen Mord an Juden, Minderheiten, politischen Gegnern und Angehörigen der Völker Europas während der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland erstmals in seinem gesamten Umfang in das Blickfeld der Öffentlichkeit.

Die Prozessunterlagen setzen sich zusammen aus insgesamt 454 Aktenbänden sowie 103 Tonbändern. In den Verfahrensunterlagen finden sich die 1958 begonnenen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart, der kurz zuvor eingerichteten Zentralen Stelle in Ludwigsburg sowie die von den Frankfurter Staatsanwälten im 1959 begonnenen Ermittlungsverfahren zusammengetragenen Unterlagen einschließlich Zeugenaussagen. Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der Bundesrepublik reisten deutsche Staatsanwälte im August 1960 über den „Eisernen Vorhang“ hinweg ins polnische Auschwitz.

Die Tonband-Aufzeichnungen der Hauptverhandlung waren eigentlich nur als „Stützung des Gedächtnisses des Gerichts“ vorgesehen. Während 134 Verhandlungstagen vernahm das Gericht 360 Personen, darunter 221 Opferzeugen - Überlebende des KZ Auschwitz, aber auch anderer Lager - sowie 85 SS-Zeugen. Ferner wurden auch die Stellungnahmen von Sachverständigen, Plädoyers der Staatsanwaltschaft, Nebenklagevertreter und Verteidigung, Schlussworte der Angeklagten und die mündliche Urteilsverkündigung des Vorsitzenden Richters Hans Hofmeyer auf Band aufgenommen.

Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorsitzender des deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Weltdokumentenerbe, erklärt: „Die Verfahrensunterlagen und Tonbandaufnahmen des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses belegen das vom NS-Regime etablierte System der gezielten Tötung. Dabei beschreiben die Opfer eindringlich in eigenen Worten die Mordmaschinerie von Auschwitz. Die Dokumente besitzen nicht zuletzt deshalb eine enorme psychologische und auch emotionale Kraft, indem sie den unvorstellbaren Schrecken des größten Konzentrations- und Vernichtungslagers des NS-Regimes widerspiegeln. Sie erinnern daran, was passieren kann, wenn zu Viele Unrecht schweigend hinnehmen. Diese Eintragung in das Register gibt uns den Auftrag, heute und in Zukunft Hass und Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten.“

Die von der UNESCO ausgezeichneten Dokumente werden im Hessischen Landesarchiv – Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden aufbewahrt, das auch den Nominierungsantrag erarbeitet hatte.

Zur Geschichte des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses

Die Anzeige einer Privatperson gegen SS-Oberscharführer Wilhelm Boger löste den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess im Frühjahr 1958 aus. Zuständigkeitshalber ermittelte zunächst die Stuttgarter Staatsanwaltschaft, ab Dezember desselben Jahres auch die Zentrale Stelle in Ludwigsburg. Nachdem der Frankfurter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer im Januar 1959 authentische Dokumente erhielt, die die gezielte Tötung von Auschwitz-Häftlingen durch SS-Leute belegten, nahm auch er Ermittlungen auf. Bauer, selbst als Jude und Sozialdemokrat vom NS-Regime verfolgt, beantragte im Frühjahr 1959 beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, die juristische Zuständigkeit bezüglich aller in Auschwitz verübten Verbrechen dem Frankfurter Landgericht zu übertragen.

Der Prozess begann am 20. Dezember 1963 im Frankfurter Rathaus Römer mit der Anklage gegen 22 SS-Angehörige. Während der 183 Verhandlungstage bis August 1965, in deren Verlauf 360 Zeugen vernommen wurden, wurde die deutsche Nachkriegsgesellschaft zum ersten Mal umfassend und durch die erschütternden Zeugenaussagen offen mit dem Völkermord konfrontiert.

Die Urteile fielen, trotz sechs lebenslanger Haftstrafen, sehr milde aus. Zehn Anklagte kamen wegen gemeinschaftlicher Beihilfe zum gemeinschaftlichen Mord mit zum Teil kurzen Haftstrafen davon, drei Angeklagte wurden aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Constitutio Antoniniana

Mit der Constitutio Antoniniana verlieh der römische Kaiser Marcus Aurelius Severus Antoninus, auch bekannt als Caracalla, um 212/213 n. Chr. sämtlichen freien Bewohnern des Imperium Romanum das römische Bürgerrecht. Bis dahin hatten viele Bewohner den Rang von „Fremden“ inne und damit einen gegenüber den römischen Bürgern nachteiligen Rechtsstatus im Bereich des Straf- und Zivilrechts, der Steuerveranlagung und der sozialen Mobilität.

Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorsitzender des deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Weltdokumentenerbe, unterstreicht: „Mit der Constitutio Antoniniana wurde vor über 1.800 Jahren erstmalig in der Weltgeschichte in einem Gebiet, das viele Millionen Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung auf drei Kontinenten umfasste, ein einheitlicher Bürgerstatus geschaffen. Dabei wurden bestehende Bürgerrechte und lokale Rechtstraditionen nicht abgeschafft, sondern weiterhin garantiert. Auch gewachsene juristische und administrative Strukturen wurden nicht zerschlagen, sondern in das römische Imperium integriert. Ein Großteil der öffentlichen Aufgaben stand somit in lokaler oder regionaler Verantwortung.“

Der eingereichte Papyrus Gissensis I 40 enthält das einzige heute noch erhaltene Exemplar der Constitutio Antoniniana. Sein Zustand ist prekär. Durch kürzlich stattgefundene Restaurationsmaßnahmen konnte der Verfall jedoch vorerst gestoppt werden. Der Papyrus wird in der Universitätsbibliothek Gießen aufbewahrt, die gemeinsam mit dem Institut für Altertumswissenschaften das Nominierungsdossier zur Aufnahme in das UNESCO-Weltdokumentenregister ausgearbeitet hat.

Hintergrund

Das UNESCO-Weltdokumentenregister wurde 1992 ins Leben gerufen. Es ist ein globales digitales Netzwerk mit herausragenden Buchbeständen, Handschriften, Partituren, Bild-, Ton- und Filmdokumenten. Ziel des Registers ist: dokumentarische Zeugnisse von außergewöhnlichem Wert in Archiven, Bibliotheken und Museen sichern und zugänglich machen. 427 Dokumente aus allen Weltregionen zählen derzeit zum Weltdokumentenerbe, darunter 24 aus Deutschland.

Samstag, 28. Oktober 2017

Plastik aus Plastiktüten im Grugabad

Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Grugabad Essen, Aussichtsplattform des Bademeisters

Beim Kultur- und Familienfest im Grugapark Essen zur Eröffnung der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 fing alles an: Eine gebrauchte Plastiktüte sollte jeder Besucher als symbolisches „Eintrittsgeld“ mitbringen, daraus soll im Laufe des Jahres ein beeindruckendes Kunstwerk entstehen. Nach Angaben des Projektbüros sollen schon am ersten Tag des Eröffnungswochenendes rund 15.000 Besucherinnen und Besucher der Einladung zum Kultur- und Familienfest gefolgt sein. Macht also bereits 15.000 Plastiktüten. Im Laufe des Jahres wurden bei diversen Veranstaltungen immer wieder Plastiktüten in der „Grünen Lunge“ gesammelt, und als man in der vergangenen Woche zur „Schuppenschmiede“ ins Grugabad eingeladen hatte, um dort aus den Plastiktüten eine „Emschergroppe“ zu gestalten, hat man nochmals dazu aufgerufen, Plastiktüten beizusteuern, um möglichst viele „Schuppen“ fabrizieren zu können.

„Emschergroppe“ (umgestaltete Kinderrutsche) am Nicht­schwimmer­becken im Grugabad

Am Ende sollen nun „mehr als 4.999“ Plastiktüten verwendet worden sein, eine soll ins Wasser gefallen sein, um die große Kinderrutsche („Elefantenrutsche“) am Nichtschwimmerbecker im Grugabad „umzugestalten“. Wer in der vom Künstlerkollektiv „umschichten“ aus Stuttgart gestalteten Plastik eine Emschergroppe sehen mag, eine Fischart, die in der abwasserfreien Boye, einem Nebenfluss der Emscher, in Bottrop überlebt hat, kein Problem. Man könnte aber auch sagen, dort wurden jede Menge Plastiktüten an Dachlatten an der Kinderrutsche angebracht, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was Plastiktüten in unserer Natur anrichten. Nun müssen die Leute nur noch ins Grugabad kommen und sich die Plastik aus Plastiktüten ansehen, und alles wird gut…

„Emschergroppe“ (umgestaltete Kinderrutsche) am Nicht­schwimmer­becken im Grugabad

Irgendjemand hat dann auch prompt den Vergleich mit einem Lichtkunstwerk in den Raum gestellt, sorry, aber man kann doch nicht die abends beleuchtete, mit Plastiktüten behängte Kinderrutsche mit einem 3D-Videoprojektionsmapping vergleichen. Wo ist da das Wasserballett zur Eröffnung der Installation im Grugabad? (Das Wasserballett gibt es noch bis 29. OKtober 2017 bei „Urban Lights Ruhr“ 2017 in Marl zu sehen, und 3D-Videoprojektionsmappings kann man sich beispielsweise noch bis 5. November 2017 bei „Recklinghausen leuchtet“ ansehen, oder ab 29. Oktober 2017 beim „Essen Light Festival“.)

„Emschergroppe“ (umgestaltete Kinderrutsche) am Nicht­schwimmer­becken im Grugabad

„Emschergroppe“ (umgestaltete Kinderrutsche) am Nicht­schwimmer­becken im Grugabad

Das Grugabad ist am 28. und 29. Oktober und vom 2. bis 4. November 2017 von 16 bis 19 Uhr zur Besichtigung geöffnet, nicht zum Schwimmen… Zur Finissage am 4. November 2017 findet von 19 bis 22 Uhr eine Kopfhörerparty unter dem Motto „Schüttel deine Schuppen“ statt, die Verwendung von Anti-Schuppen-Shampoo dürfte da wohl eher hinderlich sein…

Freitag, 27. Oktober 2017

„Essen Light Festival“ 2017

Das Highlight zum Auftakt der 68. Essener Lichtwochen

Nachdem das erste „Essen Light Festival“ vom 30. Oktober bis 5. November 2016 so erfolgreich eingeschlagen ist wie eine Bombe und die traditionellen Essener Lichtwochen immer mehr an Strahlkraft verloren haben, im wörtlichen und auch im übertragenen Sinn, versucht die Essen Marketing GmbH 2017 eine Symbiose der 68. Essener Lichtwochen (29. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018) mit dem 2. Essen Light Festival (29. Oktober bis 11. November 2017). Am auffälligsten dürfte dies am Willy-Brandt-Platz werden, wo bisher ein Themenbild der Essener Lichtwochen auf das jeweilige Motto – im vergangenen Jahr „Europa in Essen – Gastland Dänemark“ – eingestimmt hat. Hier wird in diesem Jahr ein 16 × 6 Meter großer LED-Vorhang mit grafischen Animationen zu sehen sein.

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

Entlang eines 2,5 Kilometer langen Lichtkunst-Rundwegs durch die Innenstadt sollen markante Gebäude mit aufwendigen Lichtshows und Videomappings in Szene gesetzt werden, weitere Lichtinstallationen kommen hinzu: Highlights sind das 3D-Videomapping „Dome To Heaven“ auf der Fassade des Essener Doms, die Licht-Inszenierung an den Kastanienhöfen, die fünf „Angels of Freedom“ von Gaston Zahr und Merav Eitan aus Israel am Berliner Platz oder der „Baum der Wünsche“ am Waldthausenpark. Weitere Spielorte sind der Limbecker Platz mit der Lichtinstallation „Hikarinoki“, der „Blumengarten“ am Salzmarkt, die „Lumi Seeds“ in der Kastanienallee, „Wolkenklang“ in der Marktkirche oder die „Schattenspiele“ im Universitätsviertel.

68. Essener Lichtwochen in der Rathenaustraße

Wie gehabt wird auf dem Burgplatz vom 29. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018 das Riesenrad seine Runden drehen, und vor dem Grillo-Theater ist wieder ein „Lichtbaum“ aufgestellt worden, wie sie auch schon in den Vorjahren an mehreren Stellen in der Innenstadt zu sehen waren. Hinzu kommt die Wieder-Inbetriebnahme der Beleuchtung des Brunnens an der Fontänengasse und das neue, dauerhafte Lichtkunstwerk „Lichtwendel“ von Licht- und Objektkünstler Lars Meeß-Olsohn auf dem Kopstadtplatz. Die leuchtende Spirale soll den „Eingang“ in das Kreativquartier City Nord.Essen noch strahlender machen.

68. Essener Lichtwochen, „Adveniat“, Kardinal-Hengsbach-Platz

Die Vorbereitungen zur Eröffnung am kommenden Sonntag, 29. Oktober 2017, um 18 Uhr laufen auf Hochtouren oder liegen in den letzten Zügen, das liegt womöglich im Auge des Betrachters, aber zumindest konnte man am Freitag einen ersten Eindruck von einigen Installationen erhaschen.

„Essen Light Festival“, „Hikarinoki“ von Philippe Morvan, Limbecker Platz

Fertiggestellt ist bereits der besondere Baum „Hikarinoki“ von Philippe Morvan, der Beitrag des „Essen Light Festival“ zum Thema Nachhaltigkeit in der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017, die Baumkrone besteht nämlich aus diversen Plastikeimern, Schüsseln, Kugeln usw.

„Essen Light Festival“, „Lumi Seeds“ von Leo Bettinelli, Kastanienallee

„Essen Light Festival“, „Lumi Seeds“ von Leo Bettinelli, Kastanienallee

Marktkirche, Eingansgportal

In der Marktkirche zeigt der Essener Künstler Daniel Kurniczak seine Licht-Klang-Installation „Wolkenklang“, warum allerdings auf der Eingangstür beim Betreten der Marktkirche das Wort „Hölle“ seitenrichtig zu lesen ist und „Himmel“ seitenverkehrt, entzieht sich meiner Kenntnis. (Die Marktkirche bleibt lt. Programmheftchen am kommenden Sonntag geschlossen.)

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, Montagearbeiten am „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

Mit Hochdruck wurde zu später Stunde noch an der Montage des 16 × 6 Meter großen „Curtain of Light“ über dem Willy-Brandt-Platz gearbeitet. Motive wurden dort am Freitagabend noch nicht vorgestellt, aber zumindest der gesamte LED-Vorhang strahlte bereits mit enormer Helligkeit.

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

Und wie üblich gibt es auch hier das Beste zum Schluss, nämlich das 3D-Videomapping „Dome To Heaven“ von Wolfram Lenssen (Forum InterArt Dortmund) und seinem Team [Hannes Neumann (Mapping), Daniel Kurniczak und René van Commenée (Musik)] auf der Südfassade des Essener Doms, ein Kooperationsprojekt mit dem Partner-Festival „GLOW“ Eindhoven, das in diesem Jahr vom 11. bis 18. November stattfinden wird. Dabei verwandelt sich der Essener Dom in ein futuristisches Raumschiff und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die unendlichen Weiten des Weltraums, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat…

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

Was kann man zu diesem Zeitpunkz noch über das „Essen Light Festival“ sagen? An besten am kommenden Sonntag, 29. Oktober 2017, selbst zur Eröffnung gehen und sich ein eigenes Bild machen (#meinlichtmoment)…

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

Die Inszenierungem des „Essen Light Festival“ werden vom 29. Oktober bis 11. November 2017 jeweils um 18 Uhr beginnen und bis 22 Uhr in Endlosschleifen wiederholt. Der Eintritt zu allen Spielorten ist frei.


Sonntag, 29. Oktober 2017

Der Tag der Wahrheit, „hic Rhodus, hic salta!“

Am 29. Oktober 2017 war es also soweit, die 68. Essener Lichtwochen wurden gemeinsam mit dem zweiten „Essen Light Festival“ eröffnet. Insgesamt 19 Stationen hätte die gemeinsame Veranstaltung umfassen sollen, hätte, hätte, Fahrradkette… Vom Willy-Brandt-Platz nur ein paar Schritte entfernt war offensichtlich, dass das Themenbild „Aarhus – Kulturhauptstadt Europas 2017“ überhaupt nicht an der vorgesehenen Stelle an der Lindenallee/Rathenaustraße angebracht worden war, stattdessen war an der Stelle ein Baugerüst zu sehen, die bekanntlich völlig unvermittelt aufgebaut werden. Da waren’s nur noch 18… Ein ganzes Stück laufen musste, wer den nächsten Totalausfall sehen wollte: Das Themenbild „Grüne Hauptstadt Europas“ war zwar über dem Viehofer Platz angebracht worden, doch am Eröffnungsabend blieb es komplett dunkel, da waren’s nur noch 17… Beide Themenbilder reklamieren die 68. Essener Lichtwochen für sich, womit diese als Einzelveranstaltung nach meinem Dafürhalten nochmals an Attraktivität verloren haben. Dass die Marktkirche am Eröffnungsabend geschlossen war und sich die Besucher an der Eingangstür die Nasen plattgedrückt haben, da waren’s nur noch 16… dumm gelaufen. Hier ist immerhin abzusehen, dass die Licht-Klang-Installation von Daniel Kurniczak dort ab Montag, 30. Oktober 2017, zu sehen ist, wohingegen m. E. eher ungewiss sein dürfte, ob und wann das fehlende Themenbild „Aarhus – Kulturhauptstadt Europas 2017“ an der Lindenallee/Rathenaustraße aufgehängt wird. Der 2,5 Kilometer lange Lichtkunst-Rundweg des „Essen Light Festival“ durch die Innenstadt ist vor Ort sehr gut markiert, wer allerdings eine Karte auf sein Smartphone lädt und auf der Viehofer Straße Richtung Rheinischer Platz läuft, wenn er zum Burgplatz möchte, der dürfte trotz neuester Technik scheitern.

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

Bei dem neuen, 16 × 6 Meter großen LED-Vorhang von Innlights (Technische Realisation) und V2A.net (Gestaltung) am Willy-Brandt-Platz, mit dem die Lichtwochen so über­schwäng­lich Werbung machen, handelt es sich pragmatisch betrachtet um einen großen Monitor, wie ihn viele Besucher vom heimischen Computer- bzw. TV-Monitor kennen, lediglich ein wenig größer.

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

68. Essener Lichtwochen, „Tree of Light“, Grillo-Theater

68. Essener Lichtwochen, Lichtrad, Burgplatz

Das Riesenrad auf dem Burgplatz, das lt. Programmheftchen vom 29. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018 von 11 bis 21 Uhr geöffnet sein soll (24. bis 26. Dezember 2017 sowie 1. Januar 2018 geschlossen), in der Zeit vom 29. Oktober bis 11. November 2017 sogar bis 22 Uhr, schloss am Eröffnungsabend bereits gegen 19.30 Uhr seine Pforten, was den Machern des 3D-Videoprojektionsmapping „Dome To Heaven“ womöglich ganz gelegen gekommen sein dürfte.

68. Essener Lichtwochen, Lichtrad, Burgplatz

Dass der Essner Dom einmal zu einem Raumschiff mutieren würde, das hätte sich Franz Hengsbach (* 10. September 1910 in Velmede; † 24. Juni 1991 in Essen) sicher auch nicht träumen lassen… Nun kann seine Skulptur jeden Abend bis 11. November 2017 das 3D-Videoprojektionsmapping auf der Südfassade des Essener Doms anschauen, m. E. das Highlight des diesjährigen „Essen Light Festival“.

Kardinal-Hengsbach-Skulptur von Silke Rehberg, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

An dieser Stelle eine kleine Fotoserie aus dem 3D-Videoprojektionsmapping „Dome To Heaven“ von Wolfram Lenssen (Forum InterArt Dortmund) und seinem Team [Hannes Neumann (Gestaltung), René van Commenée (Komposition) und Daniel Kurniczak (Sound-Design)] auf der Südfassade des Essener Doms, ein Kooperationsprojekt mit dem Partner-Festival „GLOW“ Eindhoven. Leider ist während des „Essen Light Festival“ das Riesenrad auf dem Burgplatz ebenfalls geöffnet, und nicht ohne Grund wird es im Programmheftchen als Lichtrad bezeichnet, was zu einer nicht zu unterschätzenden Grundhelligkeit auf der Südfassade des Essener Doms führt und den Kontrast der Videoprojektion herabsetzt.

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

68. Essener Lichtwochen an der Rathaus-Galerie Essen

68. Essener Lichtwochen, „Brunnenbrücke“, Fontänengasse

68. Essener Lichtwochen, „Brunnenbrücke“, Fontänengasse

68. Essener Lichtwochen, „Lichtwendel“ von Lars Meeß-Olsohn, Kopstadtplatz

Die „Lichtwendel“ von Licht- und Objektkünstler Lars Meeß-Olsohn ist als Sieger aus einem künstlerischen Wettbewerb hervorgegangen und soll den Kopstadtplatz dauerhaft zu einem „strahlenden“ Eingang in das Kreativquartier City Nord.Essen machen. Dort dürfte man den Zeitaufwand für die Montage des dreidimensionalen Objekts gehörig unterschätzt haben, keine zwei Stunden vor Eröffnungsbeginn waren nicht einmal alle Segmente der „Lichtwendel“ montiert. Immerhin waren zum offiziellen Rundgang durch die illuminierte Innenstadt die einzelnen Segmente an Ort und Stelle, wenngleich es mit der Beleuchtung noch ein wenig haperte, die „Lichtwendel“ war aus Richtung Viehofer Straße nämlich noch nicht beleuchtet: Es handelt sich nicht um ein selbst leuchtendes Objekt, sondern um ein beleuchtetes. Da es sich um eine dauerhafte Installation handeln soll, wird sie in der nächsten Zeit bestimmt fertiggestellt und ist dann auch im Dunkeln in Richtung Viehofer Straße zu sehen.

68. Essener Lichtwochen, „Lichtwendel“ von Lars Meeß-Olsohn, Kopstadtplatz

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Büro-Büro“ in der neuen Hauptverwaltung der Allbau GmbH kennt man so ähnlich – ohne Storytelling – bereits vom ersten „Essen Light Festival“ im vergangenen Jahr. Während die Rottstraße 2016 während des „Essen Light Festival“ für den Fahrzeugverkehr gesperrt war, halten Autofahrer in diesem Jahr daselbst auf der Straße, um die Inszenierung anzuschauen, und man muss als Fußgänger in diesem Bereich gehörig aufpassen, nicht von den Autofahrern überfahren zu werden, die irgendwann genervt an den parkenden Autos auf der Gegenfahrbahn verbeifahren. Hier ist eindeutig Verbesserungspotential vorhanden.

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Essen Light Festival“, „Angels of Freedom“ von Gaston Zahr und Merav Eitan, Funke Media Office, Berliner Platz

„Essen Light Festival“, „Angels of Freedom“ von Gaston Zahr und Merav Eitan, Funke Media Office, Berliner Platz

„Essen Light Festival“, „Angels of Freedom“ von Gaston Zahr und Merav Eitan, Funke Media Office, Berliner Platz

„Essen Light Festival“, „Urban Light Garden“ von Markus Anders, Salzmarkt

„Essen Light Festival“, „Urban Light Garden“ von Markus Anders, Salzmarkt

„Essen Light Festival“, „Baum der Wünsche“, eine interaktive „Social-Light- Installation“ von Festival-Produzent Richard Röhrhoff, Am Waldthausenpark

„Essen Light Festival“, „Baum der Wünsche“, eine interaktive „Social-Light- Installation“ von Festival-Produzent Richard Röhrhoff, Am Waldthausenpark

Walkact zur Eröffnung


Montag, 30. Oktober 2017

The day after

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

Am Tag nach der Eröffnung des „Essen Light Festival“ konnte man sich einen guten Eindruck davon verschaffen, wie das Festival beim Publikum ankommt. Auf dem Willy-Brandt-Platz blieb immerhin eine er­kleck­liche Anzahl von Passanten stehen, um sich das Programm auf dem „Curtain of Light“ anzuschauen.

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

Das „Dach des Lichts“ fand dagegen eher wenig Beachtung. Dort wird man von Passanten teilweise entgeistert angeschaut, wenn man dort Fotos aufnimmt.

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

Dass in der Marktkirche die Licht-Klang-Installation „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak zu sehen ist, scheint ebenfalls nur die Besucher zu interessieren, die sich gezielt auf den 2,5 Kilometer langen Lichtkunst-Rundweg durch die Innenstadt gemacht haben.

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

Das Themenbild „Grüne Hauptstadt Europas“ am Viehofer Platz (Station 12 auf dem 2,5 Kilometer langen Lichtkunst-Rundweg) war auch am Tag nach der Eröffnung der 68. Essener Lichtwochen außer Betrieb. Womöglich muss das dieses Jahr so sein, und möglicherweise kann man am Brückentag auch nicht erwarten, dass jemand nachschaut, warum das Themenbild nicht leuchtet. Dislike!

„Essen Light Festival“, „Angels of Freedom“ von Gaston Zahr und Merav Eitan, Funke Media Office, Berliner Platz

Ein Friedensengel hatte bereits am Tag nach der Eröffnung „den Löffel abgegeben“, genauer gesagt, seinen Glorienschein verloren. Was einen aber auch nicht verwundert, wenn man mit ansehen muss, wie Besucher selbigen auf die passende Höhe biegen wollen. Da waren’s nur noch vier… Dislike!


Mittwoch, 1. November 2017

68. Essener Lichtwochen, „Lichtwendel“ von Lars Meeß-Olsohn, Kopstadtplatz

68. Essener Lichtwochen, „Lichtwendel“ von Lars Meeß-Olsohn, Kopstadtplatz

68. Essener Lichtwochen, Lichtrad, Burgplatz

68. Essener Lichtwochen, Lichtrad, Burgplatz

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

68. Essener Lichtwochen, „Dach des Lichts“, Kettwiger Tor

68. Essener Lichtwochen im I. Hagen

„Essen Light Festival“, „Baum der Wünsche“, eine interaktive „Social-Light- Installation“ von Festival-Produzent Richard Röhrhoff, Am Waldthausenpark

„Essen Light Festival“, „Baum der Wünsche“, eine interaktive „Social-Light- Installation“ von Festival-Produzent Richard Röhrhoff, Am Waldthausenpark

„Essen Light Festival“, „Baum der Wünsche“, eine interaktive „Social-Light- Installation“ von Festival-Produzent Richard Röhrhoff, Am Waldthausenpark

„Essen Light Festival“, „Baum der Wünsche“, eine interaktive „Social-Light- Installation“ von Festival-Produzent Richard Röhrhoff, Am Waldthausenpark

„Essen Light Festival“, „Baum der Wünsche“, eine interaktive „Social-Light- Installation“ von Festival-Produzent Richard Röhrhoff, Am Waldthausenpark

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

„Essen Light Festival“, „Wolkenklang“ von Daniel Kurniczak, Marktkirche

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

68. Essener Lichtwochen, „Grüne Hauptstadt Europas“, Viehofer Platz

„Essen Light Festival“, „Lumi Seeds“ von Leo Bettinelli, Kastanienallee

„Essen Light Festival“, „Lumi Seeds“ von Leo Bettinelli, Kastanienallee

„Essen Light Festival“, „Angels of Freedom“ von Gaston Zahr und Merav Eitan, Funke Media Office, Berliner Platz

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz


Dienstag, 7. November 2017

Inzwischen hat man begonnen, den „Krüppel“ von Weihnachtsbaum auf dem Willy-Brandt-Platz mit LED-Lichterketten zu behängen, auf dass noch mehr Äste abbrechen, vielleicht sollte man über die Anschaffung eines Gerüstes nachdenken, in dem man nach Belieben einzelne, kleine Tannenbäume zusammensetzen kann, das macht man in Dortmund doch schließlich auch mit Erfolg und deklariert das Gesteck dann auch noch als „größten Weihnachtsbaum“ der Welt. Wie dem auch sei, jedenfalls ein untrügliches Zeichen, dass das zweite „Essen Light Festival“ schon bald wieder Geschichte sein wird.

68. Essener Lichtwochen/„Essen Light Festival“, „Curtain of Light“, Willy-Brandt-Platz

68. Essener Lichtwochen, Lichtrad, Burgplatz

Das Riesenrad drehte an diesem Abend auf dem Burgplatz meistens leer seine Runden und schloss dementsprechend auch bereits gegen 19 Uhr seine Pforten.

68. Essener Lichtwochen, Lichtrad, Burgplatz

68. Essener Lichtwochen, Lichtrad, Burgplatz

„Essen Light Festival“, „Dome to Heaven“, Domhof

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Essen Light Festival“, „Büro-Büro“ von Daniel Kurniczak, Kastanienhöfe

„Essen Light Festival“, „Lightroof“, Kastanienhöfe

68. Essener Lichtwochen, „Grüne Hauptstadt Europas“, Viehofer Platz

Das Themenbild „Grüne Hauptstadt Europas“ am Viehofer Platz macht offensichtlich auch mehr als eine Woche nach Eröffnung der 68. Essener Lichtwochen noch immer Probleme, jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass die partielle Abschaltung gewollt ist.

68. Essener Lichtwochen, „Grüne Hauptstadt Europas“, Viehofer Platz