Samstag, 21. Januar 2017

Erlebe Dein grünes Wunder

Kultur- und Familienfest im Grugapark Essen

Am 15. Juni 2015 wurde der Titel Grüne Hauptstadt Europas für 2016 an Ljubljana (Slowenien) und für 2017 an Essen vergeben. Mit dem Titel wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Essen soll die grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen und die drittgrünste Stadt in ganz Deutschland sein. Im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas werden zahlreiche Veranstaltungen, Kongresse und Bürgerprojekte stattfinden, um nachhaltige Prozesse und Entwicklungen anzustoßen, die dauerhaft die Lebensqualität der Stadt Essen sichern und verbessern sollen. Die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger soll dabei von entscheidender Bedeutung sein.

„Säulen der Arbeit“ auf der Kranichwiese

Am 21. Januar 2017 wurde der Titel der Grünen Hauptstadt Europas (European Green Capital) im Rahmen der Eröffnungszeremonie vor geladenen Gästen von Ljubljana an Essen übergeben, im Anschluss daran waren alle Bürgerinnen und Bürger zum Kultur- und Familienfest im Grugapark Essen eingeladen. Okay, eine gebrauchte Plastiktüte sollte jeder Besucher als symbolisches „Eintrittsgeld“ mitbringen, daraus soll im Laufe des Jahres ein beeindruckendes Kunstwerk entstehen. Nach Angaben des Projektbüros der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 sollen schon am ersten Tag des Eröffnungswochenendes rund 15.000 Besucherinnen und Besucher der Einladung zum Kultur- und Familienfest gefolgt sein.

„Säulen der Arbeit“ auf der Kranichwiese am Grugaturm

„Säulen der Arbeit“ auf der Kranichwiese am Grugaturm

„Säulen der Arbeit“ auf der Kranichwiese

„Grüne Lunge“ auf der Kranichwiese

Feuerkugeln auf der Kranichwiese

Ob offene Holzfeuer angesichts des dabei entstehenden gefährlichen Feinstaubes wirklich nachhaltig sind, wage ich zu bezweifeln. Aber um ehrlich zu sein, Sch… doch was auf Erbgutschädigungen und Entzündungsreaktionen in der Lunge, bei frostigen Temperaturen wärmt sich eben jeder gern am Feuer.

Feuerkugeln auf der Kranichwiese

„Moraland im Lichterlabyrinth“, Theater Anu, Stefan und Bille Behr

„Moraland im Lichterlabyrinth“, Theater Anu, Stefan und Bille Behr

Silent Disco im Musikpavillon

Silent Disco im Musikpavillon

„Sturm & Wasser“, Performance am Waldsee

Die Performance „Sturm und Wasser“ entführt die Besucherinnen und Besucher in eine mystische Seenlandschaft, in der ein erbitterter Kampf um Wasser als Lebenselexier der Welt tobt.

„Sturm & Wasser“, Performance am Waldsee

„Sturm & Wasser“, Performance am Waldsee

„von grün zu grau zu grün +“, Raum- und Klanginstallationen von Ansgar Silies

In drei Überseecontainern ist die Geschichte Essens von der Ära des Äbtissinnen-Stifts um 1620 über die Zeit der Industrialisierung um 1920 bis in die Gegenwart und Zukunft in Scherenschnittkulissen zu sehen – begleitet durch originalgetreue Klanginstallationen.

„von grün zu grau zu grün +“, Raum- und Klanginstallationen von Ansgar Silies

„von grün zu grau zu grün +“, Raum- und Klanginstallationen von Ansgar Silies

„SKRYF“ von Gijs van Bon

„SKRYF“ des niederländischen Künstlers Gijs van Bon (* 1975 in Nijmegen) zaubert mit kleinsten Sandkörnern ganze Geschichten auf den Weg, doch alles ist vergänglich, und Besucher, Wind und Wetter lassen den Text mit der Zeit wieder verschwinden. Skryf in Afrikaans stammt etymologisch vom Niederländischen schrijven und bedeutet Schreiben.

„SKRYF“ von Gijs van Bon

„Die Mobilität des Baron Otto“, Theater Altrego

„Die Welt-Geschichte“, Licht- und Soundinstallation am Margarethensee

„Knife Edge“ von Henry Moore, 1961, Bronze, „lux pyxsis animus“ von Mara Henni Klimek

„Friede“ von Joseph Enseling, 1938/39, Bronze

„Verdichtung“, Installation auf dem Gradierwerk


Sonntag, 22. Januar 2017

„Frosch – Kugel – Schaukel“, Pantomime Constantin Hochkeppel

Auch am zweiten Tag sind nochmals zahlreiche Besucher zum Kultur- und Familienfest im Grugapark Essen gekommen, insgesamt sollen am Samstag und Sonntag etwa 30.000 Besucher die Eröffnung der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 gefeiert haben. Bei zukünftigen Terminen und Höhepunkten wird sich dann zeigen, ob die Begeisterung und der Zuspruch für das „grüne Wunder“, das die Stadt Essen seiner Bürgerinnen und Bürgern verspricht, auch anhält.

„SKRYF“ von Gijs van Bon

„Wenn es wärmer wird… Les girafes“, Teatro Pavana

„Der Turm“

„Die Mobilität des Baron Otto“, Theater Altrego

„Knife Edge“ von Henry Moore, 1961, Bronze, „lux pyxsis animus“ von Mara Henni Klimek

„Here to Where?“

„Säulen der Arbeit“ auf der Kranichwiese

„Moraland im Lichterlabyrinth“, Theater Anu, Stefan und Bille Behr

„Spieglein, Spieglein an der Wand…“, es liest Lisa Balzer

„Wald“

Feuerkugeln auf der Kranichwiese

Feuerkugeln auf der Kranichwiese

„FahrRad“ in den Farbenterrassen

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