Sonntag, 25. Juni 2017

Inhaltsverzeichnis 2017

Da sich das Inhaltsverzeichnis als Startseite in den vergangenen Jahren bewährt hat, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Index. Never touch a running system!


Tag der Architektur 2017

Nordrhein-Westfalen bietet unter dem Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ 326 × Architektur

Der „Tag der Architektur“ hat sich bundesweit als Architektur-Event im Sommer fest etabliert. Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner sind vor Ort, um gemeinsam mit ihren Auftraggebern neue Bauten vorzustellen, die Besonderheiten der Architektur zu erläutern und Fragen der Besucher zu beantworten. Vorgestellt werden in Nordrhein-Westfalen Bauten, die in den vergangenen fünf Jahren in unserem Bundesland realisiert wurden; für Objekte der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung gilt eine Frist von acht Jahren. Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ sind in Nordrhein-Westfalen 326 Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks für Besucher geöffnet. In 140 Städten und Gemeinden unseres Landes sind Interessierte eingeladen, sich von Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern neue oder modernisierte Bauwerke vorstellen zu lassen.

Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ soll der Tag der Architektur am 24. uind 25. Juni 2017 auch in Nordrhein-Westfalen wieder das größte Architekturfestival des Jahres werden. Bis zu 40.000 Besucherinnen und Besucher machten sich in den vergangenen Jahren jeweils an dem letzten Juni-Wochenende auf den Weg, um aktuelle Architektur hautnah zu erleben und sich über Trends beim Bauen und Wohnen zu informieren. „Architektur beeinflusst unser Leben und unsere Lebensqualität jeden Tag“, erläutert Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer NRW. „Am Tag der Architektur stellen Architekten und Stadtplaner ihre Ideen und Konzepte am gebauten Beispiel vor und laden Bürgerinnen und Bürger zum Gespräch ein.“


Kammgebäude der Kokerei Zollverein

Kammgebäude

Nach Abschluss der denkmalgerechten und energetischen Sanierung und Umnutzung des Kammgebäudes auf dem UNESCO-Wekterbe Zollverein im Sommer 2016 sind die Hallen des markanten Industriekomplexes des Architekten Fritz Schupp an sechs Unternehmen der Kreativwirtschaft vermietet. IMHO wird dieser Begriff ein wenig inflationär benutzt: Jeder ehemalige Zechenstandort wird heutzutage entweder als Logistikstandort oder eben als Kreativquartier genutzt. Nach Definition des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist der verbindende Kern jeder kultur‐ und kreativwirtschaftlichen Aktivität ein schöpferischer Akt. Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein Wirtschaftssektor, der sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/kreativen Gütern und Dienstleistungen befasst. Der Duden gibt als Bedeutung für das Adjektiv kreativ „schöpferisch; Ideen habend und diese gestalterisch verwirklichend“ an.

Kammgebäude

Auf insgesamt 570 Quadratmetern Büro- und 1.300 Quadratmetern Werkfläche haben sich das Produktentwicklungsbüro MMID, der Möbelhersteller MÖBELLOFT, die Fliesenmanufaktur Golem, der Trockenseife-Produzent Sapor, der Metalldesigner Reiner Barzel und das Atelier Burkamp eingerichtet. Für den Umbau zeichnet das Architekturbüro planinghaus architekten aus Darmstadt verantwortlich.

Kammgebäude

Kammgebäude

Kammgebäude

Ventilatorenkühler

Ventilatorenkühler

Kaminkühler


Evangelische Kirche in Essen-Haarzopf

Evangelische Kirche in Essen-Haarzopf

Die 1912/13 nach einem Entwurf des Düsseldorfer Architekten Max Benirschke errichtete Kirche wurde nach einer statischen Überprüfung im Sommer 2012 wegen Einsturzgefahr geschlossen. Die das tonnenartige Gewölbe haltenden Holzleimbinder waren insgesamt marode. Daher mussten neue Leimbinder eingebaut und das Rabitzgewölbe rekonstruiert werden. Bis Weihnachten 2016 wurde die Kirche renoviert. Abschließend erhielt der Kirchenraum wieder die expressive Farbgebung von 1914.

Evangelische Kirche in Essen-Haarzopf

Evangelische Kirche in Essen-Haarzopf

Evangelische Kirche in Essen-Haarzopf, Chorfenster

Evangelische Kirche in Essen-Haarzopf


Der Anthrazit – Niedrigenergiehaus im KfW-40 Energiestandard in Essen-Bedingrade

Der Anthrazit in Essen-Bedingrade

Vom Architekturbüro KenChiku stammt der Entwurf für den Anthrazit, ein Niedrigenergiehaus im KfW-40 Energiestandard in Essen-Bedingrade. Der Neubau mit sechs Wohnungen ist wie ein Stück Anthrazit-Kohle gestaltet, natürlich ohne dass dort tatsächlich Anthrazit-Kohle als Baustoff verbaut wurde. Das Gebäude spielt quasi mit der Form eines aus dem Flöz gebrochenen Stücks Anthrazit-Kohle, im Treppenhaus ist abstrakt die Entstehung der „Geschichte“ vom Kohleflöz im Keller bis zum Moos im Dachgeschoss ablesbar.

Der Anthrazit in Essen-Bedingrade

Der Anthrazit in Essen-Bedingrade, Garagentore

Der Anthrazit in Essen-Bedingrade, Kohleflöz im Kellergeschoss

Der Anthrazit in Essen-Bedingrade

Der Anthrazit in Essen-Bedingrade, Moos im Dachgeschoss

Das gegenüberliegende Wolkenhaus mit KfW 70 Standard

ExtraSchicht 2017 – Die Nacht der Industriekultur

„235.000 Besucher reisten in der vergangenen Nacht durch die Metropole Ruhr und erlebten in 21 Städten und an 46 Spielorten die 17. ExtraSchicht“, ist in der Pressemitteilung der Ruhr Tourismus GmbH vom 25. Juni 2017 zu lesen. Nimmt man als Bemessungsgrundlage den Regionalverband Ruhr als übergreifende kommunale Organisation der kreisfreien Städte des Ruhrgebietes und der sie umgebenden Kreise mit rund 5,1 Millionen Einwohnern, so fühlen sich also weniger als 5 Prozent der „Ruhris“ von der Veranstaltung angesprochen. Alles eine Frage des Standpunktes. „2.000 Künstler präsentierten den Gästen ein unterhaltsames Programm und zeigten ihr kreatives Schaffen einem gutgelaunten Publikum.“ Meine Laune war bereits gegen 20.30 Uhr auf dem Tiefpunkt angekommen, aber bekanntlich ist nichts so schlimm, dass es nicht noch schlimmer kommen könnte… Trotz des wechselhaften Wetters sollen sich viele Besucher versammelt und gemeinsam die Feuer-, Licht- und Lasershows und die Höhenfeuerwerke angeschaut haben. Auch diesen Punkt habe ich ein wenig anders empfunden: In Essen und Moers hat es ab 20 Uhr beinahe ständig geregnet, zumindest genieselt, so dass Gummistiefel und Ostfriesennerz die angemessene Bekleidung für diese Nacht gewesen wären…


UNESCO-Welterbe Zollverein

Installation von ILLUMINIST im Ehrenhof

Das UNESCO-Welterbe Zollverein ist ein ExtraSchicht-Spielort, an dem es einem sehr leicht passieren kann, dass man einfach „hängen bleibt“. Die Zeche und die Kokerei Zollverein sollten sich im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas unter dem Motto „ExtraGrün“ in eine zauberhafte Welt voller Licht, Musik, ungewöhnlicher Ideen und traumhafter Gestalten verwandeln. Mir kam Zollverein an diesem Abend allerdings eher extra grau vor, angefangen vom grauen Himmel, okay, der hätte im besten Fall blau aussehen können und eben nicht grün, nicht einmal das Fördergerüst von Schacht XII war zu fortgeschrittener Stunde grün illuminiert, bis hin zu der Tatsache, dass sich kein Mensch an die angegebene Veranstaltungszeit bis 2 Uhr hält und stattdessen einzelne Stände bereits um 1 Uhr komplett abgebaut sind. Natürlich erfolgen die Angaben im Programmheft vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen, aber warum gibt man dann nicht gleich im Programmheft an, Feierabend zu machen, wann es einem gefällt? Dann kann man sich nämlich als Besucher darauf einstellen. Okay, der Laserstrahl, der von der Firmenzentrale der RAG Montan Immobilien zum Förderturm von Schacht 2 strahlte, war offensichtlich grün, aber das hat die von angeregten Argon-Ionen emittierte Wellenlänge von 514,5 nm nun einmal so an sich. Es gab ja bei der Laserinstallation auch noch andere Farben zu sehen. Der Slogan „Viel Wirkung mit wenig Energie“ greift allerdings nicht, denn zum einem besitzt kontinuierliche Strahlung keine Energie, sondern Leistung, und zum anderen ist zur Erzeugung von 25 W kontinuierlicher Laserausgangsleistung eine elektrische Leistung von einigen zig kW erforderlich.

Handbetriebenes Nostalgiekarussel mit Kaspar & Gaya und den Bardomaniacs

Handbetriebenes Nostalgiekarussel mit Kaspar & Gaya und den Bardomaniacs

Alpcologne

European Sign Spinning Championship

Kwaggawerk Kunstorchester

Alpcologne

Studierende im Studiengang Musical an der Folkwang Universität der Künste

Auf der Bühne der Folkwang Agentur brachten die Studierenden des Studiengangs Musical neben anderen Auftritten ein „mitreißendes Programm mit bekannten und beliebten Musical-Songs“ zu Gehör, dazu zählten „Cabaret“, „Heut nacht um acht“, „Hopelessly devoted to you“, „Tonight, „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ (aus „Goethe! Auf Liebe und Tod“), „One perfect moment“ oder „Wer viel wagt, der gewinnt“, aber auch andere Lieder wie beispielsweise „Ich bin verrückt nach total verrückten Männern“ von Gerhard Bronner.

Elemente im Wandel – Gebäudeillumination bei der RAG Montan Immobilien

Elemente im Wandel – Gebäudeillumination bei der RAG Montan Immobilien

Viel Wirkung mit wenig Energie – Laserinstallation

Viel Wirkung mit wenig Energie – Laserinstallation

Viel Wirkung mit wenig Energie – Laserinstallation

Installation von ILLUMINIST im Ehrenhof


Maschinenhalle Pattberg in Moers-Repelen

„Mit Einbruch der Dunkelheit leuchtet auf der Maschinenhalle der revolutionäre Aufruf des hessischen Landboten von 1834: Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ (Programmheft ExtraSchicht 2017) Hätte geleuchtet, wenn es nicht geregnet hätte. Hätte man der Maschinenhalle Pattberg nicht zumindest von außen ein paar LED-Strahler spendieren können, wie dies regelmäßig bei der ExtraSchicht auf der Zeche Hannover der Fall ist? Hätte, hätte, Fahrradkette…

Laserinstallation im Umformerraum

Laserinstallation im Umformerraum

Laserinstallation im Umformerraum

Doppelbrückenkran

Freitag, 23. Juni 2017

„Survivor“

„Survivor“ – Der Rock-Pop-Soul-Abend der Folkwang Universität der Künste; Songs aus Jazz, Pop und Soul mit Studierenden der Studiengänge Musical, Jazz und Schulmusik; Mitwirkende: Studiengang Musical, 4. Jahrgang: Anneke Brunekreeft, Lina Gerlitz, Marvin Schütt, Sarah Wilken; 3. Jahrgang: Pascal Cremer, Esther Conter, Charlotte Katzer, Florian Minnerop, Tomas Stitilis; 2. Jahrgang: Aline Bucher, Alejandro Nicolás Firlei Fernández, Nico Hartwig, Lara Hofmann, Florian Sigmund, Jessica Trocha; 1. Jahrgang: Håkon Askheim Liknes, N. N., N. N., N. N., N. N., N. N. Band: Florian Raepke (Trompete), Anna Pittelkau (Saxophon), Johannes Hartogh (Saxophon), Moritz Anthes (Posaune), Johannes Still (Keyboards), Mark Meier (Gitarre), Andreas Pientka (Bass), Christoph Helm (Drums), Garwyn Linnell (Violoncello). Stepp-Choreografie: Bernd Paffrath; Chorleitung: Michael David Mills; Musikalische Leitung: Jürgen Grimm. 22. und 23. Juni 2017, Folkwang Universität der Künste, Pina Bausch Theater, Essen.



„Survivor“


Der Rock-Pop-Soul-Abend der Folkwang Universität der Künste


Sarah Wiken

Da hatte man sich beim Studiengang Musical einen wirklich ganz besonderen Tag für die diesjährige „Musical-Combo“ ausgesucht, laut Deutschem Wetterdienst war es der bislang heißeste Tag des Jahres. Am frühen Abend legte dann ein heftiges Gewitter den Verkehr im Essener Süden lahm und machte den so genannten „Werdener Berg“ nahezu unpassierbar: Starkregen hatte die Straßen überflutet, so dass die Anfahrt zur Folkwang Universität der Künste zur Geduldsprobe geriet. Da konnte sich glücklich schätzen, wer es noch rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn nach Werden geschafft hat.

Anneke Brunekreeft, Sarah Wiken und Lina Gerlitz

Bei der so genannten „Musical-Combo“ handelt es sich um ein regelmäßiges Projekt des Studiengangs Musical, das die in den einzelnen Fächern erlernten Fähigkeiten zusammenführen und dem Publikum präsentieren soll. Es ist Teil des Studienplans und auch der Abschlussprüfung im Studiengang Musical. Musical-Combo bedeutet, dass Sänger auf eine Combo aus Musikern treffen, die im Studiengang Jazz studieren. Die angehenden Bühnendarsteller lernen in diesem Projekt, Songs mit schauspielerischen und choreographischen Elementen auf der Bühne zu präsentieren. Die Arbeit im Tonstudio gehört ebenfalls zum Lernziel der Lehrveranstaltung. Aus der Bro­schü­re zum zwanzigjährigen Bestehen des Studiengangs Musical an der Folkwang Hochschule erfährt man, dass dieses Projekt aus anfänglichen Jamsessions entstanden ist, die sich ergeben haben, da der Hauptprobenraum der Jazzabteilung unter den ersten Unterrichtsräumen des Studiengangs Musicals untergebracht war. Auch im Studiengang Jazz ist die Zusammenarbeit mit dem Studiengang Musical ein fester Bestandteil im Ausbildungsprofil.

Florian Minnerop

Während es sich draußen durch das Unwetter bereits angenehm abgekühlt hatte, war es im Pina Bausch Theater immer noch „too darn hot“, und daran waren die Studierenden auch nicht ganz unbeteiligt. Wer will bei den Temperaturen schon die ganze Zeit im Anzug oder langen Kleid unter den Scheinwerfern auf der Bühne stehen? (Wink mit dem Zaunpfahl) Für den diesjährigen Rock-Pop-Soul-Abend unter dem Titel „Survivor“ hatten die Studierenden wiederum eine gute Mischung aus ruhigeren und rockigen Titeln ausgewählt. Die teilweise in achtköpfiger Besetzung spielende Combo sorgte für einen satten, kraftvollen Sound auf der Bühne, der würde auch allemal für die größere Neue Aula ausreichen. Zur Information für Leser, die nie dort gewesen sind: Das Pina Bausch Theater – die ehemalige „Alte Aula“ im so genannten „Preußenflügel“ der Alten Abtei, der von 1811 bis 1928 als preußische Strafanstalt genutzt wurde – ist für maximal 99 Besucher zugelassen, selbst drei Vorstellungen im Pina Bausch Theater bieten weniger Interessenten die Möglichkeit, die Veranstaltung zu besuchen, als eine einzige Vorstellung in der Neuen Aula mit bis zu 424 Sitzplätzen. Auch in diesem Jahr präsentierte der 4. Jahrgang wieder eine mitreißende Stepp-Choreografie zu „Taking a chance on love“ von Vernon Duke, es würde mich sehr wundern, wenn Bernd Paffrath daran völlig unbeteiligt wäre, auch wenn er nicht auf dem Programmzettel aufgeführt ist.

Tomas Stitilis

Setlist des ersten Teils:
  • Sarah Wilken: „Tainted Love“ von Ed Cobb
  • Susanne Wynonna Nixel: „Run away“ von Susanne Wynonna Nixel
  • Marvin Schütt: „Sangrando“ von Elba Ramalho
  • Anneke Brunekreeft, Lina Gerlitz und Sarah Wilken: „Jealous“ von Nick Jonas, Nolan Lambroza und Simon Wilcox
  • Florian Minnerop: „Bridge Over Troubled Water“ von Paul Simon
  • 4. Jahrgang des Studiengangs Musical mit einer Stepp-Choreografie zu: „Taking a chance on love“ von Vernon Duke aus „Cabin in the Sky“
  • Tomas Stitilis: „What a difference a day made“ von María Grever, Stanley Adams
  • Håkon Liknes: „Backyard Party“ von Ole Børud aus seinem Album „Shakin’ the Ground“
  • Anneke Brunekreeft: „Because of you“ von Kelly Clarkson, David Hodges & Ben Moody, Arrangement: Alexandra Palamaroudas
  • Lina Gerlitz: „If I ever lose my faith in you“ von Sting aus seinem Album „Ten Summoner’s Tales“, Arrangement: Asita Tamme
Anneke Brunekreeft

Zu Beginn des zweiten Teils präsentierte der Chor des Studiengangs Musical unter der Leitung von Michael David Mills zunächst den Musicalsong „Defying Gravity“ aus „Wicked“ von Stephen Schwartz, nur von Michael Mills am Flügel begleitet, und den Elvis-Presley-Song „Heartbreak Hotel“. Die übrigen Titel wurden zum größten Teil solistisch vorgetragen, unterstützt von den KommilitonInnen mit Background-Chören.

Pascal Cremer

Setlist des zweiten Teils:
  • Chor des 1., 2. und 3. Jahrgangs des Studiengangs Musical: „Defying Gravity“ von Stephen Schwartz aus „Wicked“
  • Chor des 1., 2. und 3. Jahrgangs des Studiengangs Musical: „Heartbreak Hotel“ von Tommy Durden, Mae Boren Axton und Elvis Presley
  • Anneke Brunekreeft: „That Groove“ von Gabrielle Walter-Clay und Common Thread, Arrangement: Florian Gernuss
  • Pascal Cremer: „Beyond the Sea“ von Jack Lawrence mit Musik aus dem Song „La Mer“ von Charles Trenet
  • Lina Gerlitz: „Million Reasons“ von Stefani Germanotta, Hillary Lindsey und Mark Ronson
  • Sarah Wilken: „Mein Herz braucht eine Pause“ von Antje Schomaker, Arrangement: Louisa Halter
  • Esther Conter: „Je Veux M’intégrer“ von Kerreddine Soltani, Arrangement: Louisa Halter
  • Marvin Schütt: „The greatest love of all“ von Michael Masser und Linda Creek, Arrangement: Asita Tamme
  • Anneke Brunekreeft, Esther Conter, Lina Gerlitz, Susanne Wynona Nixel und Sarah Wilken: „Survivor“ von Beyoncé Knowles, Kelly Rowland, Anthony Dent und Matthew Knowles
Lina Gerlitz

Nach der von Håkon Liknes performten Zugabe „Backyard Party“, bei der er auch die Musiker vorgestellt hat, dürften sich sowohl Zuschauer als auch Beteiligte über eine Abkühlung an der frischen Luft gefreut haben, auch wenn man den Konzertabend wirklich als gelungen bezeichnen muss. Wie gesagt, es war einfach „too darn hot“.

Sarah Wiken

In diesem Jahr ist der Studiengang Musical nicht – wie in den vergangenen Jahren – mit der Musical-Combo am Theater Oberhausen zu Gast, stattdessen wird es erstmals einen Auftritt bei „Bochum Total“ am 9. Juli 2017 von 19.30 Uhr bis 20.15 Uhr auf der Sparkassen-Bühne geben. „Ein mitreißendes Programm mit bekannten und beliebten Musical-Songs“ ist auch bei der ExtraSchicht auf Zollverein am 24. Juni 2017 auf der Bühne der Folkwang Agentur am Gleisboulevard um 20 und 22 Uhr angekündigt.

Ester Conter

Marvin Schütt

Donnerstag, 22. Juni 2017

Vorschau: Kulturpfadfest Essen 2017

„Mein Blau ist Dein Grün“ von 17 bis 24 Uhr in der Essener Innenstadt

Zum 16. Mal findet dieses Jahr das Kulturpfadfest Essen statt, das bisher jährlich an einem Freitag im Juni die Dichte und Vielfalt der Essener Kultur erfahrbar gemacht hat. Doch dieses Jahr „bleibt alles anders“, denn 2017 lädt das 16. Essener Kulturpfadfest am 7. Juli dazu ein, die Dinge unter dem Motto „Mein Blau ist Dein Grün“ mit einem vielseitigen und außergewöhnlichen Programm aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Pflasterstein zur Markierung des Kulturpfads

Zwischen coolen Beats, klassischen Tönen, dem Varieté-Theater, krassen Hip-Hop-Moves und vielen weiteren Highlights bietet die Reise über den Essener Kulturpfad für alle Kulturinteressierten den richtigen Programmpunkt. Ob Jung oder Alt, des einen liebste Oper oder des anderen liebsten Tanzes – das diesjährige Motto versinnbildlicht den lebendigen Prozess von Kultur und bietet ein gemeinsames Erlebnis der blauen Farbfacetten. Das gesamte Spektrum des aktuellen Programms findet sich auf der offiziellen Website unter www.kulturpfadfest-essen.de. Bis auf wenige Ausnahmen (u. a. „Am grünen Rand der Welt“ im Filmstudio Glückauf, „Die lebenden Toten oder: Monsters of Reality“ in der Casa, „Sophia, der Tod und ich“ im Grillo-Theater, „KAWUMM – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte“ im GOP Varieté-Theater und der „Green Blues-Show“ von und mit 2MANN.ZELT, dem Street Dance Duo Christian Posener und Niklas Samulnik in der Lichtburg) ist das Programm des Kulturpfadfestes kostenfrei.

Kulturpfadfest Essen 2016, Essen Open Art

Wie gewohnt kann der Pfad individuell besucht werden oder – wie bereits im vergangenen Jahr – innerhalb einer geführten Tour unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“. Hierbei kann je nach Interesse eine der vier angebotenen Touren (Taubenblau … die Führung für Zugezogene und Alteingesessene, Smaragdgrün … die Führung für Avantgardisten, Yves-Klein-Blau … die Führung für Klassikgenießer und Verwunschengrün … die Führung für Unerschrockene) kostenfrei gebucht werden. Anmeldungen für die Touren sind bis zum 27. Juni unter www.kulturpfadfest-essen.de oder per Telefon unter der Rufnummer (0201) 8841-209 möglich. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, der am Burgplatz aufgebaute Strettfood Market verwöhnt die Gaumen mit allerlei Köstlichkeiten.

Kulturpfadfest Essen 2016, Street Food Market

Einmal jährlich präsentieren sich zahlreiche Essener Kultureinrichtungen unter einem Thema entlang des Kulturpfades mit einem umfangreichen Programmangebot. Beim Kulturpfadfest Essen kooperiert das Kulturbüro der Stadt Essen mit den Kulturinstituten am Kulturpfad und in der Innenstadt.