Sonntag, 31. Mai 2015

PapierFest im LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach

Spiel und Spaß für die ganze Familie bei freiem Eintritt

Papiermühle Alte Dombach

Am 31. Mai 2015 feierte das LVR-Industriemuseum in der Papiermühle Alte Dombach das jährliche große PapierFest. Dabei dreht sich alles um das Thema Papier, wobei Spiel und Spaß für die ganze Familie im Vordergrund stehen. Hier können kleine (und große) Besucherinnen und Besucher Papier schöpfen, Zeitungshüte basteln, mit einer Industriebahn fahren oder auch im Mitmachzirkus zu Akkrobaten und Jongleuren werden. Auch der „Knopfloch-Trick“ sorgt bei Walkacts noch immer für Verblüffung, obwohl doch im Zeitalter von Smartphones (fast) jeder die Lösung im Internet sofort nachschlagen könnte. Als bereits gegen 15 Uhr (mal wieder) Regen einsetzte, wurde natürlich auch beim PapierFest niemand daran gehindert, sich eingehend zur Herstellung von Papier und Pappe in der Zeit vor der Industriellen Revolution zu informieren, denn genau diesem Thema ist ein Teil der Dauerausstellung in der historischen Papiermühle Alte Dombach an der Strunde in Bergisch Gladbach gewidmet.

Pumpenstation, 1910 – 1920

Walkact

Scherenschnitt

Für das Museum wurde der Mühlgraben wieder angelegt und ein neues Mühlrad installiert

1390 begann Ulman Stromer in seiner Gleismühl vor den Toren Nürnbergs mit der Papierproduktion. Die Papiermühle Alte Dombach an der Strunde wurde um 1620 gegründet. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert. Heute besteht sie aus zwei großen Produktionsgebäuden, den beiden Arbeiterwohnhäusern und Nebengebäuden. Kurz nach 1800 wurde die Neue Dombach 200 Meter talaufwärts gegründet. Sie entwickelte sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts zu einer typischen Fabrik, die Papier im industriellen Maßstab produzierte. Die Papiermaschinenhalle der Neuen Dombach ist heute auch Teil des Museums. Die Alte Dombach wurde um 1900, die Neue Dombach 1930 stillgelegt. Seitdem beherbergt die Alte Dombach Wohnungen, die Neue Dombach verschiedene Gewerbebetriebe. 1987 schenkten Familie und Firma Zanders die Alte Dombach an den Landschaftsverband Rheinland (LVR), der 1999 an diesem Ort einen Schauplatz des LVR-Industriemuseums eröffnete.

Lumpenstampfwerk, Nachbau von Stampfwerk und Mühlrad: Peter Fritz, Luckau, Axel Brüggemann, Dingelstedt, und Karl Pieper, Minden

Holländer, Hersteller Firma J. M. Voith, Heidenheim, Baden-Württemberg, Baujahr 1888

Holzschleifer mit vier Schleifstellen, Hersteller Amme Giesecke Konegen AG, Braunschweig, Baujahr 1922

Arbeit an der Bütte

Beim Rundgang durch die Dauerausstellung kommen sowohl technik- als auch kulturhistorisch Interessierte auf ihre Kosten. In den Papiermühlen wurde Papier Blatt für Blatt aus der Bütte geschöpft. Das Papierschöpfen kann auch in der Dauerausstellung ausprobiert werden – ein „Highlight“ für kleine und große Besucher.

Papierschöpfen aus der Bütte

Im Gegensatz dazu können die Besucher an einer Laborpapiermaschine verfolgen, wie Papier maschinell entsteht. Die industrielle Produktion von Papier begann im Jahr 1799 mit der Entwicklung der ersten Langsieb-Papiermaschine durch den Franzosen Nicholas-Louis Robert (* 2. Dezember 1761 in Paris, † 8. August 1828 in Vernouillet). In heutigen Papierfabriken produzieren Papiermaschinen bei etwa 12 Meter Arbeitsbreite bis zu 2.000 Meter Papier in der Minute, das enstspricht 120 Kilometer in der Stunde.

Laborpapiermaschine

Trockenboden

Hygienepapier

Werbung

Holzschleifer, Hersteller Firma J. M. Voith, Heidenheim, Baden-Württemberg, Baujahr 1921

Kugelkocher, Hersteller Firma E. Paschke & Co., Freiberg in Sachsen, Baujahr 1925

Papiermaschine PM4, Hersteller Firma J. M. Voith, Heidenheim, Baden-Württemberg, Baujahr 1889

Im Maschinenraum des Fabrikgebäudes Neue Dombach ist die 1889 von der Firma J. M. Voith in Heidenheim, Baden-Württemberg, hergestellte Papiermaschine PM4 der J. W. Zanders AG zu sehen, die noch bis 1991 im Bergisch Gladbacher Werk (Gohrsmühle) im Einsatz war.

Papiermaschine PM4, Hersteller Firma J. M. Voith, Heidenheim, Baden-Württemberg, Baujahr 1889

Papiermaschine PM4, Hersteller Firma J. M. Voith, Heidenheim, Baden-Württemberg, Baujahr 1889

Papiermaschine PM4, Hersteller Firma J. M. Voith, Heidenheim, Baden-Württemberg, Baujahr 1889

Papiermaschine PM4, Hersteller Firma J. M. Voith, Heidenheim, Baden-Württemberg, Baujahr 1889

Bürstenstreichmaschine, Hersteller Maschinenfabrik August Koebig, Radebeul bei Dresden, Baujahr um 1910

Wickel- oder Handpappenmaschine, Hersteller Firma Strobel, Chemnitz, Baujahr 1930

Das LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach ist regelmäßig Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 3,50 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Das LVR-Industrie­museum Papiermühle Alte Dombach ist „Eintritt frei“-Partner der RUHR.TOPCARD 2015 und bietet den Inhabern der Erlebniskarte für das Ruhrgebiet einmalig freien Eintritt in die Dauerausstellung.

Freitag, 29. Mai 2015

Fahren Sie Paternoster…

solange es noch geht

Deutschlandhaus in Essen

Das Deutschlandhaus im Essener Bankenviertel wurde 1928/29 nach Plänen des Architekten Jacob Koerfer als erstes Hochhaus der Stadt errichtet, im Haus befindet sich ein öffentlicher Personen-Umlaufaufzug, besser bekannt unter dem Namen Paternosteraufzug, kurz Paternoster. Mancher wird bei Pater noster auch an das Gebet des Christentums, das Vaterunser denken, und wenn man sich die novellierte Betriebs­sicher­heits­ver­ordnung anschaut, die zum 1. Juni 2015 in Kraft tritt, so könnte man wirklich ein Stoßgebet zum Himmel schicken: „Herr, wirf Hirn vom Himmel!“ Diese verbietet nämlich den weiteren öffentlichen Betrieb von Paternostern.

öffentlicher Paternosteraufzug im Deutschlandhaus

Also noch schnell auf den Weg zum Deutschlandhaus gemacht, schließlich galt es doch, der Großstadtlegende auf den Grund zu gehen, die Aufzugskabinen eines Paternosteraufzuges werden am oberen Ende auf den Kopf gestellt und es wäre dementsprechend gefährlich, über das oberste Stockwerk hinaus zu fahren. Wagemutig stehe ich vor dem Aufzug, doch da, ein unmissverständlicher Benutzungshinweis verbietet die Benutzung für Behinderte und die Lastenbeförderung. Verstohlen blicke ich nach unten und sehe meine Füße auf dem Boden (der Tatsachen). Okay, folglich dürfte mein Transport nicht unter die „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der manuellen Handhabung von Lasten bei der Arbeit“ fallen, und die Art der Behinderung ist auf dem Hinweisschild nicht näher spezifiziert. Sollten sich Behinderte womöglich auf Artikel 3 Abs. 3 Satz 2 des Grundgesetzes berufen: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

unmissverständlicher Benutzungshinweis

Egal, todesmutig besteige ich im Vorbeifahren eine freie Aufzugskabine, die mich unaufhörlich weiter nach oben befördert. Schon sehe ich im Vorbeifahren den Hinweis, dass die Weiterfahrt über das oberste Stockwerk hinaus ungefährlich sei. Von nun an gibt es kein zurück… Plötzlich erscheint ein Licht im ansonsten dunklen Aufzugsschacht, ist das womöglich schon das Licht ganz am Ende des Tunnels? Nein, eine profane Lampe, und dann ist auch die Kettenantrieb zu sehen, der für den fortlaufenden Betrieb des Paternosteraufzuges sorgt. Die Aufzugskabine bewegt sich zur Seite, bevor sie ihre Fahrt nach unten unaufhörlich fortsetzt. Wie langweilig, die Welt steht nicht Kopf, nur die novellierte Betriebs­sicher­heits­ver­ordnung sorgt bei einigen Benutzern des Paternosteraufzuges, die mir im Deutschlandhaus begegnet sind, für Unverständnis.

Kettenantrieb

Also dann, fahren Sie Paternoster, solange es noch geht…

öffentlicher Paternosteraufzug im Deutschlandhaus

Donnerstag, 28. Mai 2015

Ruhr Games feiern vom 3. bis 6. Juni 2015 Premiere in der Metropole Ruhr

Vier Tage Sport- und Kulturprogramm an sechs Stand­orten in fünf Städten

© Regionalverband Ruhr/Foto: Christoph Maderer

Mit den Ruhr Games bekommt das Ruhrgebiet vom 3. bis 6. Juni 2015 ein neues, eigenes und unkonventionelles Sportereignis mit klarem regionalem Bezug, an dem Jugendliche aus der Metropole Ruhr und Europa teilnehmen werden. Im Mittelpunkt der Wettkämpfe steht eine neuartige Mischung aus olympischen Sportarten sowie publikumsstarken Actionsportarten. Das Ganze wird eingerahmt von einem attraktiven Konzert- und Kulturprogramm. Freier Eintritt und Sommersonnenhimmel für alle Veranstaltungen inklusive. An den vier Wettkampftagen werden an sechs Standorten in Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen, Bottrop und Gladbeck bis zu 250.000 Teilnehmer und Besucher erwartet.

Jan Delay; © Paul Ripke

Zusätzlich zu Jan Delay, dessen kostenloser Open Air Auftritt im Rahmen der Abschlussveranstaltung bereits sehr früh für Begeisterung bei Fans und Teilnehmern sorgte, freuen sich die Veranstalter auf weitere hochkarätige Show- und Live-Acts: Dazu gehört eine spektakuläre Auftaktveranstaltung mit den Tänzern und Artisten von Urbanatix, sowie Auftritte von Maxim, den Chart-Stürmern von Die Orsons sowie der Band Luxuslärm. Die jugendlichen Artisten von Urbanatix präsentieren eine eigens für den Anlass konzipierte Show.

Janine Meyer, Luxuslärm

In den 16 angebotenen Sportarten aus den Bereichen Actionsport und olympischer Sport treten mehr als 5.000 Jugendliche gegen- und vor allem miteinander an. Zusätzlich zu den aktiven Sportlern wirken über 1.000 Aktive aus unterschiedlichsten Bereichen mit, um das vielseitige kulturelle Rahmenprogramm an allen Standorten zu formen. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Ruhr Games mit 1,5 Millionen Euro. Der Regionalverband Ruhr und die Ruhr Tourismus GmbH, die das kulturelle Rahmenprogramm organisiert, investieren gemeinsam eine Millionen Euro in das neue Sport- und Jugendformat. Das Gesamtbudget beträgt 2,5 Millionen Euro.

Judo, im Bild: Ruhr Games Markenbotschafterin Julia Friedrichs; © Regionalverband Ruhr/Foto: Christoph Maderer

Das Besondere der Sport-Wettkämpfe im Rahmen der Ruhr Games sind die unterschiedlichsten Mischungen an den ungewohnten Austragungsorten. Judo- und Parkour-Contests in Europas größtem Einkaufszentrum, dem CentrO. Oberhausen, werden die Fans begeistern während vor Ort Wakeboard- und FMX-Shows für zusätzliche Action sorgen werden.

BMX-Freestyle, im Bild: Ruhr Games Markenbotschafter Timo Schulze; © Regionalverband Ruhr/Foto: Christoph Maderer

Auch die anderen Standorte der Ruhr Games sorgen für solche ungewöhnlichen Kombinationen, allen voran das Welterbe Zollverein (BMX- und MTB-Wettkämpfe neben teils inklusiv ausgerichteten Tischtennis-Meisterschaften) oder der Sportpark in Bottrop (NRW Landesmeisterschaften der Leichtathletik treffen auf ein riesiges Basketball-Turnier sowie eine BMX-Flatland Show).

Kanupolo, im Bild: Ruhr Games Markenbotschafter Lennart Unterfeld; © Regionalverband Ruhr/Foto: Christoph Maderer

Am größten Ruhrstausee, dem Baldeneysee in Essen, finden die Ruhr Games am Seaside Beach (Beachvolleyball), auf dem ETUF-Gelände (Tennis) und an der Regattaanlage (Kanu-Polo und -Sprint) statt. Durch viele Musik-Acts und Mitmach-Aktionen wird zusätzliches Sommerfeeling und gute Laune garantiert.

Beachvolleyball, im Bild: Ruhr Games Markenbotschafter Lena und Sarah Overländer; © Regionalverband Ruhr/Foto: Christoph Maderer

Detaillierte Informationen zum Programm unter www.ruhrgames.de.

44. Bundeswettbewerb Gesang Berlin

Anmeldezeitraum für Europas größten nationalen Gesangswettbewerb zur Förderung des Nachwuchses beginnt am 1. Juni

Der Bundeswettbewerb Gesang Berlin wird seit 1979 jährlich in ungeraden Jahren für die Sparten Musical/Chanson und in geraden Jahren für die Sparten Oper/Operette/Konzert ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Veranstalter ist der Bundeswettbewerb Gesang Berlin e. V. Seit über 40 Jahren ist Europas größter nationaler Gesangswettbewerb eines der wichtigsten Karrieresprungbretter für junge Gesangstalente. Zahlreiche Talentscouts sind beim Preisträgerkonzert und in den Finalrunden dabei, um die jungen Künstler und Ausnahme­talente zu sichten und zu engagieren. Die Karrieren von Stars wie Katharine Mehrling, Max Raabe und Bodo Wartke haben durch die Teilnahme am Bundeswettbewerb Gesang entscheidende Impulse bekommen.

Für den Junior­wett­bewerb können sich TeilnehmerInnen im Alter von 17 bis 22 Jahren (aktuell der Jahrgänge 1993 bis 1998) anmelden, der Hauptwettbewerb wird für KandidatInnen im Alter von 23 bis 28 Jahren (Sparte Musical/Chanson) (aktuell der Jahrgänge 1985 bis 1992 für den Haupt­wett­bewerb Chanson bzw. Jahrgänge 1987 bis 1992 für den Hauptwettbewerb Musical) bzw. 23 bis 30 Jahren (Oper/Operette/Konzert) ausgeschrieben. Vorausgesetzt wird die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein in Deutschland erworbener deutscher Schulabschluss, erstmals sind auch Staatsangehörige der EU und der Schweiz, die in Deutschland studieren oder ausgebildet wurden, zugelassen. Nähere Informationen können der Homepage des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin unter www.bwgesang.de/mc/wettbewerb-mc/teilnahmebedingungen-mc entnommen werden.

Preisträgerkonzert im Friedrichstadt-Palast, Foto: Matthias Heyde
© Bundeswettbewerb Gesang Berlin

Der Anmeldezeitraum für die Wettbewerbsrunden im Herbst diesen Jahres läuft vom 1. Juni bis 1. September 2015. Anmeldungen sind nur online möglich. Im Anschluss an den dreimonatigen Bewerbungszeitraum finden im Oktober im Theater Augsburg, im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, im Kleinen Haus des Staatstheaters Darmstadt, im Theater Hagen, an der Joop van den Ende Academy in Hamburg, an der Musikalische Komödie Leipzig sowie in Osnabrück die öffentlichen Vorauswahlen und vom 30. November bis 4. Dezember 2015 im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin die Finalrunden statt. Das große Finalkonzert ist am 7. Dezember 2015 im Friedrichstadt-Palast und wird moderiert von Entertainerin Gayle Tufts. Musikalisch begleitet werden die Preisträger von Adam Benzwi und Band. Regie und Choreografie übernehmen Corinna Druve und Maik Damboldt, die seit Jahren die Shows im Friedrichstadt-Palast mitgestalten.

Maria-Danaé Bansen, Foto: Matthias Heyde
© Bundeswettbewerb Gesang Berlin

Zur Jury in den Finalrunden gehören in diesem Jahr u. a. Philip Bröking, Operndirektor Komische Oper Berlin, Schauspielerin und Musicaldarstellerin April Hailer, Peter Christian Feigel, Dirigent, Staatsoperette Dresden, Alexandra Georgieva, Ballettdirektorin Friedrichstadt-Palast Berlin, Ulrich Waller, Künstlerischer Leiter St. Pauli Theater, Frederik Hanssen, Redakteur DER TAGESSPIEGEL, Matthias Davids, Leiter der Sparte Musical am Landestheater Linz, sowie James de Groot, Ansprechpartner für Musicals bei der ZAV-Künstlervermittlung Köln, Musicaldarsteller Serkan Kaya und Sängerin Anna Mateur. Den Vorsitz hat Ralf Schaedler, Casting-Director Stage Entertainment.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Vorschau: Die ExtraSchicht 2015 in Gelsenkirchen

Gelsenkirchens ExtraSchicht sprüht Funken

Auf Consol springt mit der „Symphonie der Arbeit“ ein bürgerschaftlicher Funke über, im Nordsternpark sprühen Feuer, Licht und Farbe bei Feuershow und Junger Szene Ruhr und das Pumpwerk Gelsenkirchen-Horst der Emscher­genossen­schaft versprüht Sinn für musikalische Delikatessen und einen Blick auf Vergangenheit und Zukunft der Emscher.


Nordsternpark Gelsenkirchen: Farbe Feuer Licht. frech jung aufregend.

Der Nordsternpark Gelsenkirchen ist Hauptstandort der Live-Übertragung des WDR Fernsehens („ExtraSchicht: Der Pott kocht“, 22.45 Uhr bis 0.15 Uhr mit Asli Sevindim aus dem Nordsternpark, Catherine Vogel aus der Kokerei Hansa in Dortmund und Stefan Göke von der Zeche Ewald in Herten) und hat einige Highlights zu bieten: im Amphitheater am Rhein-Herne-Kanal wird die große Feuer-Wassershow um 22.30 Uhr vom WDR live präsentiert, Special Guest Stoppok und Sebel heizen mit Ruhr-Rock ein und das 1. Deutsche Wasserski Show Team erhellt im Laserlicht feuersprühend den Kanal. Auf der Biergarten-Bühne im Amphitheater präsentiert das Künstlernetzwerk Insane Urban Cowboys aus dem Kreativ.Quartier Gelsenkirchen-Ückendorf in einer Show-Collage Roman Pilgrim mit Action Painting, Anna Kaufmann und ihr Fashiondesign, den Poetry Slam Meister Sven Hensel, den DJ Bang Bang Gelsen und Tanzakrobatik. Auf dem Weg zum Fahrgastschiffsanleger zeigen an einer 70 Meter langen Holzwand Künstler der Graffiti- und Streetartszene wie ein Graffiti Kunstwerk aus der „Can“, der „Dose“ entsteht, was „Tag“, „Piece“, und „Burner“ sind und welchen Stellenwert „Style“ und „Swing“ haben.

Pyroshow im Amphitheater; © Hubert Harst

Das Nordstern Videokunstzentrum in der ehemaligen Turm­förder­anlage präsentiert die feministische Kunstproduktion „Feminismen“ mit internationalen feministischen und postfeministischen Videoarbeiten aus den 1970er-Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart, daneben gibt es am Fuß wie auch auf der Aussichtsplattform des Nordsternturms Live-Musik und Ausblicke zu Füßen der Herkules-Skulptur von Markus Lüpertz über die ganze ExtraSchicht Region. Im und auf dem Nordsternturm sind aus Brandschutzgründen maximal 100 Personen zugelassen. Mit entsprechenden Wartezeiten ist zu rechnen.

Nordsternplatz

Für das leibliche Wohl auf dem Nordsternplatz sorgt Heiner’s Biergarten mit Live-Musik von „SOULFIRE“. Ein echter Hingucker sind die Walkacts des „CARACHO Event-Theaters“, die für schwungvolle Unterhaltung des Publikums sorgen. Wege und Gebäude im Nordsternpark sind illuminiert und gelb leuchtende SchachtZeichen-Ballone markieren symbolisch die Orte des Wandels.

SchachtZeichen über Nordstern Schacht 1/2

Wer mit dem Auto zum Nordsternpark anreist, zahlt auf dem Parkplatz am Amphitheater an diesem Abend ExtraParkgebühr, das ExtraSchicht-Ticket berechtigt zwar zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, aber eben nicht zur kostenlosen Benutzung des Parkplatzes.


Pumpwerk Gelsenkirchen-Horst: Delikates für Auge und Ohr

Pumpwerk Gelsenkirchen-Horst; © EMSCHERGENOSSENSCHAFT/LIPPEVERBAND

Sogar die Schmutzwasserpumpen der Emschergenossenschaft sind Kunst: Das Dach des blauleuchtenden Pumpwerks im Nordsternpark wird dieses Mal zur „Soul-Kitchen“ – Musik For The Kitchen kochen ein freches musikalisches Süppchen mit einem Repertoire von Swing über Gypsy-Traditionals bis hin zu aktuellen Pop-Hits. Mit Einbruch der Dämmerung wird zudem das Pumpwerk zur Leinwand für Bilder und Filme aus dem historischen Archiv der Emschergenossenschaft: Wie sah es an der Emscher vor über 100 Jahren aus, wie hat sich die Umgebung verändert, was ist bereits neu entstanden? Der Wandel der Region wird am Beispiel der Emscher besonders deutlich, deren Umwandlung durch die Emscher­genossen­schaft von einem offenen Schmutz­wasser­lauf zurück zu einem natürlichen Fluss eins der größten Renaturierungsprojekte der Welt darstellt. Zu Führungen an eine Emscher-Umbaustelle können sich Besucher vor Ort anmelden.


kultur.gebiet CONSOL: Licht und Arbeit auf Consol!

Auf dem kultur.gebiet CONSOL dreht sich alles um Arbeit. Wie klingt Arbeit? Welche Arbeit tue ich am Liebsten? Unter diesen Fragestellungen hat sich ein Ensemble von Volx­bühnen­teil­nehmerInnen des Consol Theaters und Gelsenkirchener BürgerInnen unter Leitung von Michael Gees und dem Theater Kontra-Punkt aus Düsseldorf zu einer „Symphonie der Arbeit“ zusammengefunden. Jede(r) TeilnehmerIn wird zum Klangkörper und im Ensemble entsteht die klingende Utopie einer Arbeitswelt. Ein eigenes Orchester wurde erfunden und das gemeinsame Klingen ist ein gemeinschaftlicher Vorgang von unterschiedlichsten Menschen aus Gelsenkirchen.

Lichtinstallation „Consol Gelb“ von Günter Dohr, 2000

Dagegen geben die Musiker vom Musikprobenzentrum Consol4 vor und in der ehemaligen Fördermaschinenhalle unter dem Motto „Arbeit kenn ich nicht!“ einen Einblick in die kreative Schaffensarbeit der Bands.

Musikprobenzentrum Consol4 mit Spiegelbild des Doppelstrebengerüstes und des Lüftermaschinengebäudes

Neben industriehistorischen Führungen wird im nördlichen Maschinenhaus mit der 1938 von der Gutehoffnungshütte aus Oberhausen-Sterkrade installierten Zwillings­dampf­förder­maschine im unrestaurierten Originalzustand und der Sammlung Werner Thiel und im südlichen Maschinenhaus mit der Vorführung der 1963 in Betrieb genommenen 285 Tonnen schweren Zwillings­dampf­förder­maschine mit einer Leistung von 3.016 kW (entspricht 4.100 PS) der Kern bergmännischer Arbeit erlebbar. Alle Orte der Arbeit werden lichtkünstlerisch inszeniert und auf die Außenfassaden werden Filme mit dem Thema „Arbeit“ von den jungen TeilnehmerInnen des Berufsorientierungsprojekts !STAGE projiziert.

Bis zum 19. Juni 2015 gibt es die Eintrittskarte zur Nacht der Industriekultur zum Preis von 17 Euro (pro Person für alle Besucher ab 6 Jahren), ermäßigt 14 Euro, ein 4-Personen-Ticket ist für 58 Euro erhältlich. Die Karte berechtigt zum Eintritt an allen 45 Spielorten und ist gleichzeitig Fahrschein für alle ExtraSchicht-Shuttle-Busse. Als Kombiticket gilt die Karte für alle Busse und Bahnen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und gilt dort ganztägig am 20. Juni 2015 bis 7 Uhr am Folgetag. Somit kann es auch bereits für die Anreise zur ExtraSchicht genutzt werden. Inhaber der RUHR.TOPCARD erhalten ihr um 50 % reduziertes Ticket zum Preis von 8,50 Euro während des regulären Vorverkaufs bis 19. Juni 2015 bei ausgewählten Vorverkaufsstellen.

Montag, 25. Mai 2015

Ausgewählte Musical-Premieren in der Spielzeit 2015/16 in den Niederlanden

„Grease“ – Premiere: 13. September 2015, Theaters Tilburg

„Grease“ – Musik, Liedtexte und Buch: Jim Jacobs und Warren Casey; Zusätzliche Songs von Barry Gibb, John Farrar, Louis St. Louis und Scott Simon; Niederländische Bearbeitung: Allard Blom; Regie, Choreografie: Martin Michel; Bühne: Eric van der Palen; Kostüme: Arno Bremers; Musikalische Leitung: Ad van Dijk. Darsteller: Tim Douwsma (Danny Zuko), Ferry Doedens (Danny Zuko alternierend), Vajèn van den Bosch (Sandy Dumbrowski), Tommie Christiaan (Kenickie), Martijn Vogel (Doody), Joey Ferre (Sonny, Understudy Danny Zuko), Thijs Snoek (Roger), Annefleur van den Berg (Betty Rizzo), Joke van Robbroeck (Frenchy), Renee de Gruijl (Marty), Eva ten Hoor (Jan Strakowski), Mylène d'Anjou (Miss Lynch), Jip Bartels (Eugene Florczyk, Understudy Doody), Sanne Schlette (Patty Simcox Honeywell), René van Kooten (Vince Fontaine/Teen Angel), N. N. (Johnny Casino), Fenna Ramos (Charlene „Cha-Cha“ Di Gregorio), Daisy Duin, Jolijn Henneman, Ilse Hamminga, Marie Körbel, Yoran de Bont, Gijs Stallinga, Luuk Melisse, Flen Huisman, Yannick Plugers, Sarah Cremers, Leo-Alexander Hewitt. Uraufführung: 5. Februar 1971, Kingston Mines Theater, Lincoln Avenue, Chicago. Off-Broadway Premiere: 14. Februar 1972, Eden Theatre, New York City. Broadway Premiere: 7. Juni 1972, Broadhurst Theatre, New York City. Premiere: 13. September 2015, Theaters Tilburg.

Wer kennt sie nicht, die Parodie auf die wilde Zeit von High School-Gangs, Pyjama-Parties, Petticoats, Cadillacs und Pomade: Das Rock´n´Roll-Musical „Grease“ thematisiert Lust und Frust der amerikanischen High School-Generation der 1950er-Jahre, als die schüchterne Sandy Dumbrowski an der Rydell High School ihren Ferien-Flirt Danny Zuko wiedertrifft, der plötzlich den cooler Macho gibt. Nach etlichen Irrungen und Wirrungen lässt Sandy schließlich ihre prüde Wesensart fallen und überrascht ihren Angebeteten im schwarzen Leder-Outfit…

Vajèn van den Bosch (Liesl von Trapp in „The Sound of Music“) und Tim Douwsma werden in den Hauptrollen von Sandy Dumbrowski und Danny Zuko zu sehen sein. Folgevorstellungen in den großen Theatern in den Niederlanden sind bis 3. April 2016 disponiert, u. a. vom 18. bis 20. September 2015 im Theater De Maasport in Venlo und vom 28. Oktober bis 1. November 2015 im Wilminktheater in Enschede.


„The Bodyguard“ – Premiere: 27. September 2015, Beatrix Theater Utrecht

„The Bodyguard“ – nach dem gleichnamigen Film von Mick Jackson mit Whitney Houston und Kevin Costner (1992); Buch: Alexander Dinelaris; Niederländische Bearbeitung: Allard Blom; Regie Carline Brouwer; Choreografie: Kim Duddy; Bühne: Carla Janssen Höfelt; Kostüme: Cocky van Huijkelom; Musikalische Leitung: Mark Kuijpers; Darsteller: Romy Monteiro (Rachel Marron), April Darby (Rachel Marron alternierend), Mark van Eeuwen/Dave Mantel (Frank Farmer), Ruurt de Maesschalk (Bill Devaney), Zjon Smaal (Tony Scibelli), Bram Blankestijn (Stalker/Cover Tony Scibelli), N. N. (Fletcher), N. N. (Rory), Patrick Martens (Sy Spector), Carolina Dijkhuizen (Nicki Marron, N. N. (Douglas), Robbert van den Bergh (Ray Court/Cover Frank Farmer/Cover Bill Devaney), Urvin Monte (Cover Bill Devany/Cover Sy Septor/Cover Ray Court), Lars van Sermond (Cover Stalker), Lorenzo Kolf, Alessandro Pierotti, Rubiën Florens Vyent (Backing Vocalsit/Cover Nicki Marron), Samantha Klots (Backing Vocalis/Cover Rachel Marron), Charmaine Kloof (Ms Yard) (Cover Vocalist), Tjindjara Metschendorp (Cover Nicki Marron/Cover Vocalist), Gaia Aikman (Cover Vocalist), Laurie van Iersel (Swing), Pieter de Groot (Swing/Dance Captain/Cover Sy Spector), Kay Heijnen (Swing), Robert Prein (Swing), Joëlle Groen (Swing), Wencke Hecker (Swing), Mathijs Pater (Cover Frank Farmer), Cher Koper (Swing/Cover Vocalist). Uraufführung: 5. Dezember 2012, Adelphi Theatre, London. Premiere: 27. September 2015, Beatrix Theater Utrecht.

Der Spielfilm „The Bodyguard“ nach dem Drehbuch des amerikanischen Regisseurs, Produzenten und Autors Lawrence Kasdan machte die dramatische Liebesgeschichte um den Superstar Rachel Marron und den Bodyguard Frank Farmer weltbekannt. Allein in Deutschland lockte der Streifen mit Whitney Houston und Kevin Costner in den Hauptrollen über 6 Millionen Zuschauer in die Kinos. Mitverantwortlich für den großen Erfolg des Musicals wie auch des Films ist ohne Zweifel der legendäre, mit dem Grammy Award ausgezeichnete Soundtrack. Mit über 45 Millionen verkauften Tonträgern ist er der erfolgreichste Filmsoundtrack aller Zeiten. Im Musical „The Bodyguard“ sind alle von Whitney Houston darin so unvergleichlich interpretierten Songs sowie zahlreiche weitere ihrer Welthits in der Englischen Original-Version live zu erleben, von „Queen of the Night“, „So Emotional“, „One Moment in Time“ oder „Saving All My Love“ über „I’m Your Baby Tonight“, „Run to You“, „I Have Nothing“, „How Will I Know“ bis hin zu „I Wanna Dance with Somebody“. Nicht zu vergessen einen der größten Hit-Songs aller Zeiten: „I Will Always Love You“.


„De Tweeling“ – Premiere: 11. Oktober 2015, DeLaMar Theater, Amsterdam

„De Tweeling“ – nach dem gleichnamigen Roman von Tessa de Loo (1993); Musik, Liedtexte: Ilse DeLange, JB Meijers; Liedtexte: Daniël Lohues; Buch: Kees Prins, Frank Ketelaar; Regie: Ruut Weissman; Choreografie: Pim Veulings; Bühne und Video Design: Tom Schenk; Kostüme: Sabine Snijders; Licht: Marc Heinz; Sound Design: Bo Bruijs, Dennis Slot; Musikalische Leitung: Jeroen Sleyfer; Darsteller: Rosa da Silva (Lotte), Hanna van Vliet (Anna), William Spaaij (David), Kees Boot (Dinand) u. a. Premiere: 11. Oktober 2015, DeLaMar Theater, Amsterdam.

Die Zwillinge Lotte und Anna, die im Alter von 6 Jahren voneinander getrennt wurden, wachsen während des Zweiten Weltkriegs in völlig unterschiedlicher Umgebung auf, Anna in Deutschland, Lotte in den Niederlanden. Als sich beide 1990 unerwartet wiedertreffen, fällt es vor allem Lotte auch nach Jahrzehnten immer noch schwer, Verständnis für ihre Schwester Anna aufzubringen. Wird es den beiden gelingen, die Vergangenheit ruhen zu lassen und die Kluft zwischen ihren Welten zu überwinden?

Am 8. Mai 1945 endete mit der Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa. In den Niederlanden wird mit dem „Bevrijdingsdag“ der Befreiung der Niederlande am 5. Mai 1945 gedacht. Die Uraufführung des Musicals „De Tweeling“ 70 Jahre nach der Befreiung der Niederlande befasst sich mit der Überwindung von Konflikten duch Verständnis und Respekt. Und das ist in unserer Zeit aktueller denn je. Nach der Uraufführung am 11. Oktober 2015 im DeLaMar Theater in Amsterdam sind Folgevorstellungen bis 26. Juni 2016 disponiert, u. a. vom 25. Mai bis 5. Juni 2016 im Wilminktheater in Enschede.


„Beauty and the Beast“ – Premiere: 15. November 2015, Chassé Theater, Breda

„Beauty and the Beast“ – nach dem französischen Volksmärchen „La Belle et la Bête“ und dem Disney-Zeichentrickfilm „Beauty and the Beast“ (1991); Musik: Allan Menken; Liedtexte: Howard Ashman, Tim Rice; Buch: Linda Woolverton; Niederländische Bearbeitung: Martine Bijl; Regie: Glenn Casale; Choreografie: John MacInnis; Bühne: N. N.; Kostüme: N. N.; Musikalische Leitung: N. N.; Darsteller: Edwin Jonker (Biest/Prinz), Anouk Maas (Belle), N. N. (Lumière), Loeki Knol (Madame Pottine), N. N. (Herr von Unruh), Freek Bartels (Gaston), N. N. (Lefou), N. N. (Babette), N. N. (Madame de la Grande Bouche), N. N. (Maurice). Uraufführung: 18. April 1994, Palace Theatre, New York City. Premiere: 15. November 2015, Chassé Theater, Breda.

Fast jeder dürfte das französische Volksmärchen „La Belle et la Bête“ um die märchenhafte Liebesgeschichte zwischen der schönen Belle und einem verwunschenen Prinzen kennen, sei es aus dem abendfüllenden, 1991 erschienenen, mit dem Oscar preisgekrönten Zeichentrickfilm „Die Schöne und das Biest“ (Originaltitel: „Beauty and the Beast“) der Walt-Disney-Studios, oder aber dem am 28. November 1993 in der Music Hall in Houston, Texas, uraufgeführten Broadway-Musical, das auf dem Zeichentrickfilm basiert und am 28. September 1995 am Raimund Theater in Wien seine deutschsprachige Erstaufführung feierte, ab 5. Dezember 1997 am Palladium Theater in Stuttgart als deutsche Erstaufführung und vom 18. Dezember 2005 bis 28. Januar 2007 im Metronom Theater am CentrO Oberhausen gezeigt wurde. 10 Jahre nach der Premiere am 2. Oktober 2005 im Koninklijk Theater Carré in Amsterdam schickt Stage Entertainment Nederland das Familienmusical erneut auf Tournee durch die Niederlande, Premiere wird am 15. November 2015 im Chassé Theater in Breda gefeiert, Vorstellungen in den großen Theatern in den Niederlanden sind bis 26. Juni 2016 disponiert, u. a. vom 20. bis 24. April 2016 im Wilminktheater in Enschede. Anouk Maas (Maria Rainer in „The Sound of Music“), Freek Bartels und Loeki Knol werden als Belle, Gaston und Madame Pottine zu sehen sein.

Sonntag, 24. Mai 2015

Ankündigung: Pete Townshends „Classic Quadrophenia“ mit der Neuen Philharmonie Westfalen

Zwei exklusive Konzerte in Köln und München

Die legendäre Rockoper „Quadrophenia“ von „The Who“ und Pete Townshend erscheint Anfang Juni auf Deutsche Grammophon im Klassik-Gewand. „Quadrophenia“ erschien im Oktober 1973 als Doppel-LP und war nach „Tommy“ die zweite Rockoper der Gruppe. Bei dem Albumtitel handelt es sich um eine Abwandlung des Begriffs Schizophrenie. Die Hauptfigur der Geschichte, der einsame, junge Mod Jimmy, wird als Charakter mit vier Persönlichkeiten beschrieben. Jede davon repräsentiert ein Mitglied der Band „The Who“. Nun meldet sich Pete Townshend (* 19. Mai 1945 in Chiswick, London) mehr als 50 Jahre nach der Gründung von „The Who“ mit einer kleinen Sensation zurück, „Classic Quadrophenia“ in einer klassischen Version, die am 5. Juni 2015 auf CD veröffentlicht wird. Eingespielt wurde das Album mit dem Royal Philharmonic Orchestra im Oktober 2014 in Londons legendären Air Studios, Pete Townshend hat drei Jahre eng mit Rachel Fuller an den neuen Arrangements für Orchester, Solisten und Chor zusammengearbeitet. Neben dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Robert Ziegler haben der Startenor Alfie Boe (Jean Valjean in „Les Misérables“), Rocklegende Billy Idol und der Sänger und Schauspieler Phil Daniels an Pete Townshends Vorhaben mitgewirkt.

„Classic Quadrophenia“ wird am 5. Juli 2015 mit Pete Townshend, Alfie Boe, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem London Oriana Choir seine Weltpremiere auf der Bühne der Royal Albert Hall feiern. Bei zwei exklusiven Konzerten am 13. Oktober 2015 um 20 Uhr in der Kölner Philharmonie mit dem KölnChor und am 26. Oktober 2015 um 20 Uhr in München in der Philharmonie am Gasteig ebenfalls mit großem Chor wird der britische Startenor Alfie Boe zusammen mit der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Robert Ziegler „Classic Quadrophenia“ live präsentieren. Der Vorverkauf für die von DEAG Classics präsentierten Konzerte beginnt am 24. Mai an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Samstag, 23. Mai 2015

„The Sound of Music“

„The Sound of Music“ – nach den Memoiren „The Story of the Trapp Family Singers“ von Maria Augusta Trapp und dem Film „Die Trapp-Familie“ (1956) von Wolfgang Liebeneiner; Musik: Richard Rogers; Lyrics: Oscar Hammerstein II; Buch: Howard Lindsay, Russel Crouse; Niederländische Bearbeitung: Allard Blom; Inszenierung, Choreografie: John Yost, Melise de Winter; Bühne: Marjolein Ettema; Kostüme: Maya Schröder; Licht: Marc Heinz; Sound Design: Peter van Kruining; Musikalische Leitung: Ad van Dijk. Darsteller: Anouk Maas (Maria Rainer, Postulatin), Maaike Widdershoven (Mutter Oberin des Nonnbergklosters), Dorien Rozendaal (Schwester Berthe), Joke van Robbroeck (Schwester Margaretha), Saskia Schäfer (Schwester Sophia/Understudy Mutter Oberin), Ad Knippels (Baron Georg von Trapp, ehem. U-Boot-Kapitän), Hans Lemmen (Franz, sein Butler/Understudy Baron Georg von Trapp), Dorien Rozendaal (Frau Schmidt, seine Haushälterin), Vajèn van den Bosch (Liesl), Tom Di Scala (Friedrich), Jaleesa Goris (Louisa), Nino Kiers (Kurt), Lysha van der Wilt (Brigitta), Anne Buhre (Marta), Golda de Leon (Gretl, seine Kinder), Martijn Vogel (Rolf Gruber, Liesels Verehrer), Cindy Bell Melise de Winter (Elsa Schraeder, Trapps Verlobte), N. N. (Ursula, Dienstmädchen), Tony Neef (Max Detweiler, Trapps Freund), Armand Pol (Herr Zeller, ein Nazi/Understudy Max Detweiler), Martijn Egelmeer (Baron Elberfeld, Trapps Freund), N. N. (Baronin Elberfeld, seine Frau), Daan Weterings (Admiral von Schreiber), Sanne den Besten (Understudy Maria Rainer), Lotte Stevens (Understudy Liesl), Brent Pannier (Understudy Rolf Gruber), Jindra van Schaijk (Understudy Frau Schmidt/Schwester Berthe), Thalyta De Prins (Understudy Schwester Margaretha), Bjorn Wilbers (Understudy Admiral von Schreiber), Aagje Maesen, Alette van den Berg, Esmee Kolkman, Evy Lassche, Iris Warmolts, Jodie Ten Tije, Judith Adema, Judith Vissers, Lizet Klunder, Marieke Swart, Mariëlle van Diessen, Merel Kappenburg, Rosalie Hoorn, Willemijn Mink. Uraufführung: 16. November 1959, Lunt-Fontanne Theatre, New York City. Niederländische Erstaufführung: 7. Februar 1964, Koninklijk Theater Carré, Amsterdam. Premiere: 23. November 2014, Theater aan de Parade, Den Bosch. Besuchte Vorstellung: 22. Mai 2015, Wilminktheater, Enschede.



„The Sound of Music“


Der Klassiker auf Tournee durch die Niederlande


Das Musical „The Sound of Music“ von Richard Rodgers (Musik), Oscar Hammerstein II (Lyrics), Howard Lindsay und Russel Crouse (Buch) nach den Memoiren „The Story of the Trapp Family Singers“ von Maria Augusta Trapp und dem Film „Die Trapp-Familie“ (1956) von Wolfgang Liebeneiner mit Ruth Leuwerik (Maria) und Hans Holt (Baron von Trapp) feierte am 16. November 1959 am Lunt-Fontanne Theatre als letztes Musical von Oscar Hammerstein II seine Broadway Premiere, bevor er neun Monate später am 23. August 1960 starb. Die Produktion wurde mit fünf Tony Awards ausgezeichnet. In der Niederländischen Erstaufführung (Premiere 7. Februar 1964, Koninklijk Theater Carré, Amsterdam, Regie Ton Lutz) spielten Mieke Bos und Johannes Heesters die Rollen von Maria Rainer und Kapitän Georg von Trapp. Auf der Grundlage des Musicals entstand 1965 der amerikanische Spielfilm „The Sound of Music“ mit Julie Andrews (Maria) und Christopher Plummer (Kapitän von Trapp), Robert Wise führte Regie. Am 23. Oktober 2011 war das Musical erstmals in einer Inszenierung von Andreas Gergen und Christian Struppeck mit Wietske van Tongeren (Maria Rainer) und Uwe Kröger (Kapitän von Trapp) am Salzburger Landestheater zu sehen, was insofern verwunderlich ist, als Maria Augusta Trapp die Zeit von 1925 bis 1938 in Salzburg verbrachte. 50 Jahre nach Erscheinen des Spielfilms brachte Albert Verlinde Entertainment „The Sound of Music“ in einer „speziellen Jubiläums-Edition“ auf den Weg, am 23. November 2014 wurde im Theater aan de Parade in Den Bosch Premiere gefeiert. Anfang 2015 fusionierten Joop van den Ende Theaterproducties und Albert Verlinde Entertainment zu Stage Entertainment Nederland, und Albert Verlinde wurde zum 1. März 2015 Geschäftsführer bei Stage Entertainment Nederland. Das braucht den Theaterbesucher zwar nicht weiter zu interessieren, aber nachdem nun bekannt wurde, dass CVC Capital Partners 60 % der Anteile an Stage Entertainment übernehmen möchte, stellt sich dem geneigten Besucher eben doch die Frage, welche Auswirkungen diese Entwicklung zeitigen wird. „The Sound of Music“ ist jedenfalls noch als Tournee von Stage Entertainment Nederland über den Sommer unterwegs, letzte Station soll vom 29. Juli bis 23. August 2015 im Koninklijk Theater Carré in Amsterdam sein, wo es am 7. Februar 1964 seine niederlände Erstaufführung erlebte.

Anouk Maas (Maria Rainer) und Maaike Widdershoven (Mutter Oberin); Foto Roy Beusker

Zum Inhalt in aller Kürze:
Die Postulantin Maria Rainer wird von der Mutter Oberin des Salzburger Nonnbergklosters als Gouvernante zu dem verwitweten ehem. Kapitän der k. u. k. Kriegsmarine Baron Georg von Trapp geschickt, um sich um dessen sieben Kinder zu kümmern. Der Vater erzieht seine Kinder mit militärischer Strenge, aber Maria kann mit Verständnis, Musik und Gesang die Zuneigung der Kinder gewinnen. Als Maria schließlich bei einem Fest ihre Zuneigung zu Baron von Trapp entdeckt, flüchtet sie verwirrt ins Kloster, doch die Mutter Oberin schickt sie zurück. Maria und Georg von Trapp finden zueinander und heiraten im Nonnbergkloster. Onkel Max, der nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich Erster Sekretär im Ministerium für Unterricht und Kultur ist, hat die von Trapp-Kinder inzwischen zu den Kaltzberger Festspielen angemeldet, was sich als ausgesprochener Glücksfall erweist, denn von hier kann die Familie von Trapp über die Berge fliehen und sich dem aufziehenden Unheil entziehen.

Anouk Maas (Maria Rainer); Foto Roy Beusker

Anouk Maas, die in „Flashdance“ die Hauptrolle der Alexandra „Alex“ Owens gespielt hat und auch schon in „We Will Rock You“, als Serena Katz in „Fame“ (Premiere 20. Juni 2006, Regie Alex Balga) und als Cover Stephanie Mangano/Annette in „Saturday Night Fever“ auf deutschen Bühnen zu sehen war, kann bei der aktuellen Tournee in der Hauptrolle der Maria Rainer brillieren. Sie war bereits als Liesl und Understudy Maria in der Produktion im Theater de Efteling (Premiere 28. September 2008, Regie John Yost) zu sehen und wird ab November 2015 als Belle neben Freek Bartels als Gaston mit Disney’s „Beauty and the Beast“ durch die Niederlande touren. Ad Knippels (Harry in „Mamma Mia!“, Kinderinspecteur Muysken in „Ciske de Rat“) liefert in der Rolle des Kapitän von Trapp eine beeindrcukende Vorstellung. Maaike Widdershoven („Aspects of Love“), die vor 10 Jahren Maria Rainer gespielt hat, hat in der neuesten Produktion die Rolle der ehrwürdigen Mutter Oberin übernommen. Die 17-jährige Vajèn van den Bosch (Sandy in „Grease“ (ab September 2015), Teen Fiona in „Shrek“, „The Voice Kids“, Jane Banks in „Mary Poppins“) kann diesmal in der Rolle der ältesten Tochter Liesl glänzen. In der Albert Verlinde Produktion im Jahr 2008 spielte sie die Rolle der Martha von Trapp. Martijn Vogel (Doody in „Grease“ (ab September 2015), Joe Pesci in „Jersey Boys“, Botje in Disney´s „The Little Mermaid“, Kurt von Trapp in „The Sound of Music“) spielt Liesls Verehrer Rolf, der auch noch als Nationalsozialist um das Wohlergehen seiner geliebten Liesl und ihrer Familie besorgt ist. John Yost hat mit den beiden einige schöne Choreografien erarbeitet, beispielsweise zu „Zestien, Dadelijk Zeventien“ („Du bist sechszehn“). Tony Neef (Wim Sonneveld in „Sonneveld“, Oliver Warbucks in „Annie“) hat die Rolle von Onkel Dettweiler übernommen, während normalerweise Cindy Bell („Sonneveld“, Lilly in „Annie“) in der Rolle der Baroness Elsa Schraeder zu sehen ist. In der besuchten Vorstellung wurde Elsa Schraeder allerdings von Melise de Winter gespielt. Die Kinder der von Trapp-Familie sind bei der Tournee sechsfach besetzt und wurden in der besuchten Vorstellung von Tom Di Scala (Friedrich), Jaleesa Goris (Louisa), Nino Kiers (Kurt), Lysha van der Wilt (Brigitta), Anne Buhre (Marta) und Golda de Leon (Gretl) („De Melodietjes“) rührend dargestellt.

Ad Knippels (Baron Georg von Trapp) und Anouk Maas (Maria Rainer); Foto Roy Beusker

Mit einem einfachen Bühnenhintergrund und einigen Versatzstücken (Bühne Marjolein Ettema) ist die aktuelle Produktion uneingeschränkt tourneetauglich ausgefallen, man vermisst jedoch nichts. In dieser „speziellen Jubiläums-Edition“ wird die Orchersterbegleitung von der Philharmonie Zuidnederland aus der Konserve zugespielt. Martin Hermens hat diesen Umstand im „Brabants Dagblad“ als Schande bezeichnet, er vermisse die Schwingungen, die aus dem Orchestergraben steigen. Man kann durchaus geteilter Meinung darüber sein, ob man bei einer Musicalaufführung im Theater einen fulminanten Orchester-Sound aus der Konserve oder eine live musizierende Combo auf der Bühne erleben möchte. Tatsache ist und bleibt allerdings, dass durch die Zuspielung der Orchersterbegleitung ein Stückchen Live Entertainment auf der Strecke bleibt und man diese Entwicklung sehr kritisch beobachten sollte, insbesondere vor dem Hintergrund horrender Ticketpreise bei den Großproduktionen in Deutschland. Bei Ticketpreisen unterhalb des deutschen Stadttheaterniveaus bekommt man aber hier in jedem Fall ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten.

Anouk Maas (Maria Rainer) und die von Trapp-Kinder; Foto Roy Beusker

„The Sound of Music“ ist auch 55 Jahre nach der Uraufführung und 50 Jahre nach der Verfilmung mit Julie Andrews noch sehenswert und sorgt in der Tournee-Version in den Niederlanden zu Recht für volle Häuser.

Freitag, 22. Mai 2015

„Design for Speed: Red Dot-prämierte Mobilität“

Red Dot Design Museum und Sparkasse Essen präsentieren Ausstellung zu neuer Fahrradkultur

Ultimate CF SLX von Canyon Bicycles, Koblenz, In-house Design, Red Dot: Best of the Best 2013

Vom 21. Mai bis zum 20. August 2015 präsentiert das Red Dot Design Museum in Kooperation mit der Sparkasse Essen die Ausstellung „Design for Speed: Red Dot-prämierte Mobilität“. Es werden preisgekrönte Exponate vorgestellt, die das Know-how internationaler Hersteller demonstrieren und deutlich machen: die fast 200-jährige Evolution des Fahrrads geht weiter.

X29 Runner von Koga, Heerenveen, Niderlande, In-house Design, Red Dot 2013

Anhand von 15 Ausstellungsstücken wird den Besuchern von „Design for Speed: Red Dot-prämierte Mobilität“ in der Filiale Innenstadt der Sparkasse Essen (III. Hagen 43) verdeutlicht, dass das Fahrrad zum Ausdruck eines neuen urbanen Lebensgefühls geworden ist. Galt das Auto jahrzehntelange als Inbegriff von Unabhängigkeit und schneller Fortbewegung, avanciert das Fahrrad in städtischen Räumen zum neuen Symbol für Flexibilität und Tempo. Die präsentierten Melon Urban Active Helme aus Essen zeigen, wie ein Trend weitere Branchen beeinflussen kann. Sämtliche Ausstellungsstücke wurden im Red Dot Design Award ausgezeichnet, einem der größten internationalen Produktwettbewerbe. Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten der Sparkasse Essen Montag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen.

Aerod CF SLX von Canyon Bicycles, Koblenz, Design: In-house und Artefakt Industriekultur, Red Dot: Best of the Best 2014

Die im Red Dot Design Award ausgezeichneten Fahrräder kann man allesamt auch kaufen, natürlich nicht in der Ausstellung in den Räumen der Sparkasse Essen, sondern beispielsweise im Direktvertrieb bei den Herstellern. So ist das ausgestellte BMW Cruise M-Bike ab 1.099 € zu haben, beim Pino Porter von Hase Bikes wird zum Preis von 5.100 € aus einem Tandem ein alltagstaugliches Einkaufs- und Transportrad. und für das Rotwild R.R2 FS 29 Team liegt die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei 7.199 €.

Bluelabel Charger hybrid naked beltdrive von Riese & Müller, Weiterstadt, In-house Design, Red Dot 2014

BMW Bike Generation III von BMW Group, BMW Lifestyle, München, DesignworksUSA, Red Dot 2014

Bullitt von Larry vs Harry, Kopenhagen, Dänemark, In-house Design, Red Dot 2014

Ghost AMR Riot Lector 9 von Ghost-Bikes, Waldsassen, In-house Design, Red Dot 2014

Pino Porter von Hase Bikes, Waltrop, In-house Design, Red Dot 2014

Rotwild R.R2 FS 29 Team von ADP Engineering, Dieburg, Design: In-house, 5th Dimension und KW43 Branddesign, Red Dot 2014

Melon Urban Active Helm von Melon Helmets – Brand of Intelligent Mobility, Essen, In-house Design, Red Dot 2014

Die Ausstellung bildet den Auftakt der Jubiläums-Feierlichkeiten des Red Dot Awards in dessen Heimatstadt Essen. Mit gleich vier Ausstellungen werden 60 Jahre Designgeschichte „made in Ruhrgebiet“ gefeiert. Neben „Design for Speed: Red Dot-prämierte Mobilität“ präsentieren Ruhr Museum und Red Dot Design Museum ab dem 29. Juni die gemeinsame Ausstellung „Dauernde, nicht endgültige Form“: In Halle 5 auf dem Welterbe Zollverein wird bis zum 23. August 2015 die bewegte Geschichte des Design Zentrums NRW thematisiert.

Melon Urban Active Helm von Melon Helmets – Brand of Intelligent Mobility, Essen, In-house Design, Red Dot 2014

Darüber hinaus ist das Red Dot Design Museum vom 30. Juni bis zum 26. Juli ein Hot-Spot für aktuelles Industriedesign der Spitzenklasse: Neben der Siegerausstellung „Design on Stage - Winners Red Dot Award: Product Design 2015“ zeigt das Red Dot: Design Team of the Year 2015 seine gestalterischen Bestleistungen im ehemaligen Kesselhaus der Zeche Zollverein: Besucher sind eingeladen, „Ikonen des Alltags – Bosch Hausgeräte im Wandel der Zeit“ zu entdecken.

Gnkyo von Leolux, Venlo, Niederlande, Design: Müller Wulff, Red Dot 2014