Freitag, 29. November 2013

Vom Geist der Weihnacht

„Vom Geist der Weihnacht“ – nach der Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens; Musik: Dirk Michael Steffan; Texte: Michael Tasche, Dirk Michael Steffan; Inszenierung: Craig Simmons; Choreografie: Natalie Holtom; Bühne: Matthias Läßig; Lichtdesign: Manuel da Costa; Musikalische Leitung: Wolfgang Wilger. Darsteller: Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge), Peter Trautwein (Jacob Marley), Stefanie Hertel (Engel/Belle), Hans-Dieter Heiter (Mr. Cratchit), Julia Felthaus (Mrs. Cratchit/Mrs. Pillbox), James Sbano (Mr. Fezziwig/Mr. Beavis), Isabella Prühs (Mrs. Fezziwig/Mrs. Shellcock), Patrick Adrian Stamme (Junger Scrooge/Mr. Butthead), Michael Zaremba (Timmy), Daniel-Erik Biel (Junger Marley), Dirk Hinzberg (Mr. Highprice/Mr. Betsy), Krisha Dalke (Mr. Lowprice/Mr. Kent), Suzanne Dowaliby (Mrs. Pommeroy), Laura Birte (Liz Pommeroy, Geigenspieler), Naemi Mettler (Debbie), Michael Chadim, Yael de Vries, Saskia Huppert, Martin Mulders, Oliver Nöldner, Stefanie Wesser (Ensemble). Kinderdarsteller: Jill Felgner/Melissa Sophie Lambert/Kira Merit Scheffrahn/Maike Berit Scheffrahn/Finya Wylenga (Anne), Colin Lehrke/Leon Mlakar/Maximilian Stüwe/Nathaniel Youngberg/Deniz Wagener (Bob), Noah Henry Friedrich/Gregor Lypka/Tim Willi Müller/Bennet Pappe/Luca Wowra (Boy/Scrooge als Kind), Masal Baraeva/Emma Gilbert/Vivian Kretzschmar/Helena Maisch/Charlotte Schilbach (Fan), Quentin Titus Althaus/Victoria Sophie Bak/Assiya Boussaida/Artiana Bucpapaj/Dominik-Jens Gambke/Melina Hendel/Ron Heußler/Bernadette Kacou/Aylin Mazak/Marcel Miedejszo/Joel Strelow (Schulkinder). Uraufführung: 23. November 2001, TheatrO CentrO, Oberhausen. Premiere: 28. November 2013, Capitol Theater Düsseldorf.



„Vom Geist der Weihnacht“


Das Familienmusical kehrt nach Düsseldorf zurück


Capitol Theater Düsseldorf

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit zeigt BB Promotion GmbH in Kooperation mit MB Event & Entertainment GmbH vom 26. November bis 29. Dezember 2013 „Vom Geist der Weihnacht“ nach der erstmals 1843 veröffentlichten Erzählung „A Christmas Carol in Prose. Being a Ghost Story of Christmas“ von Charles Dickens im Capitol Theater Düsseldorf. Das Familien­musical von Komponist und Autor Dirk Michael Steffan und Librettist Michael Tasche wurde 2001 im TheatrO CentrO in der Neuen Mitte Oberhausen uraufgeführt, seither wird das Stück alljährlich an renomierten Bühnen gespielt, 2011 im Deutschen Theater in München und in der Alten Oper in Frankfurt. Über 500.000 Besucher sollen das Stück bereits gesehen haben. Im Capitol Theater Düsseldorf wurde das Stück erstmals am 26. November 2009 in der Regie von Iris Limbarth aufgeführt, vier Jahre später inszeniert Craig Simmons das Familienmusical erneut im ehemaligen Straßenbahndepot der Rheinbahn AG.

„Am Heiligen Abend“: Ensemble

Heiligabend herrscht auf dem festlich geschmückten Marktplatz reges Treiben. Die Menschen wünschen, mit Geschenken beladen und voller Vorfreude auf das Fest, einander frohe Weihnachten. Nur der kaltherzige Pfandleiher Ebenezer Scrooge lässt sich von der festlichen Stimmung nicht anstecken. Als Scrooge zu Hause im Schlafzimmer in seinem Schuldenbuch blättert, erscheint sein alter Freund und Geschäftspartner Jacob Marley. Doch der ist bereits vor einigen Jahren verstorben, und seither wandelt sein Geist zur Strafe ruhelos auf Erden, da er zu Lebzeiten seine Mitmenschen ebenfalls schikanierte, wo er nur konnte. Nun bleibt ihm der Zutritt zum Paradies so lange verwehrt, bis er aus seinem Freund Scrooge einen besseren Menschen gemacht hat. Das ist gar nicht so einfach, selbst Marleys Geisterfreunde können Scrooge mit ihrem gespenstischem Tanz nicht beeindrucken. Doch glücklicherweise bekommt Marley Unterstützung von einem Engel, der die beiden mit auf eine Reise durch Zeit und Raum nimmt. Zunächst führt der Engel die beiden Freunde in die Vergangenheit. Scrooge sieht sich selbst als den einsamen, kleinen Jungen, der er einst war und der an jedem Weihnachtsfest allein im Internat bleiben musste. Weiter geht die Reise in den Laden von Mr. Fezziwig, bei dem Scrooge und Marley ihre Lehre gemacht haben. Als junger Mann war er in die hübsche Tochter des Hauses verliebt, doch ihm ist seine Karriere wichtiger gewesen, und so muss er noch einmal miterleben, wie ihn seine große Liebe Belle weinend verlässt. Da wird ihm klar, dass er vieles im Leben falsch gemacht hat.

„Was habe ich getan?“: Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge)

Der Engel der Weihnacht begleitet Scrooge und Marley in die Gegenwart, wo die Familie seines Angestellten Cratchit Weihnachten feiert und voller Mitgefühl und guter Wünsche auf Scrooge anstößt. Cratchits behinderter Sohn Timmy, der trotz seiner Krankheit seinen Lebensmut nicht sinken lässt, bricht Scrooge beinahe das Herz. Voller Angst, seine guten Vorsätze ohne seinen Freund Marley nicht in die Tat umsetzen zu können, wünscht er sich, diese Nacht möge niemals enden. Unbeirrbar reist der Engel mit ihnen in die Zukunft, wo Scrooge erfährt, wie glücklich die Menschen wären, wenn er ihnen in ihrer Not hilft. Schließlich führt ihn der Engel zum Grab seiner Jugendliebe Belle. Scrooge bricht verzweifelt zusammen, als er erkennen muss, dass er die Gelegenheit, Belle seine Liebe zu gestehen, für immer vertan hat. Doch in diesem Moment enthüllt ihm der Engel der Weihnacht sein ganz persönliches Geheimnis. Als Scrooge aus seinem Traum erwacht, hat er begriffen, dass er eine zweite Chance bekommen hat, und sein Leben erfährt eine Wendung zum Guten. Dazu gehört auch, dass er zum ersten Mal von Herzen Weihnachten feiert – zusammen mit all den Menschen, die er früher verachtet hat.

„In Ketten geschmiedet“: Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge) und Peter Trautwein (Jacob Marley)

„In Ketten geschmiedet“: Peter Trautwein (Jacob Marley), Ensemble

„In Ketten geschmiedet“: Peter Trautwein (Jacob Marley), Ensemble

Natürlich geht es in dem Musical auch um Geister, aber in erster Linie geht es um den Spirit des Weihnachtsfestes, mit einem Augenzwinkern wird an das Gewissen appelliert, den eigentlichen Sinn der Weihnacht nicht aus den Augen zu verlieren. Tatsächlich wollte Charles Dickens mit seiner Weihnachtsgeschichte auf die Not der Armen in England aufmerksam machen, doch seit beinahe 170 Jahren bewegt und fasziniert der Klassiker die Menschen. Aber auch die Musicaladaption spricht mit einer anrührenden Geschichte und eingängiger Musik eine breite Zielgruppe an und verdient das Prädikat „Familienmusical“ zu Recht. Kristian Vetter spielt die Rolle des kaltherzigen Geldverleihers Ebenezer Scrooge nach der Uraufführung im TheatrO CentrO in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal, versiert und glaubwürdig verleiht er dem verbitterten Geizhals Gestalt. Dem ein oder anderen dürfte er sicher aus der Seele sprechen, wenn er den Konsumterror zu Weihnachten mit den Worten „Warum kauft man diesen Mist, nur weil zufällig Weihnacht ist“ anprangert, schließlich wird jedes Jahr früher in den Geschäften für Weihnachten „aufgerüstet“. Seine Wandlung zum geläuterten Wohltäter kommt mit viel Pathos daher, ohne zu kitschig zu wirken. Peter Trautwein verkörpert den geschundenen Untoten Jacob Marley nach der Uraufführung in diesem Jahr ebenfalls bereits zum sechsten Mal, verständlicherweise hat er in seiner Rolle die Sympathien der Zuschauer vom ersten Augenblick an auf seiner Seite, mit seinem herzerfrischenden Schauspiel und Gesang kann er zusätzlich beeindrucken.

„Lied eines Engels“: Stefanie Hertel (Engel)

„Lied eines Engels“: Stefanie Hertel (Engel)

Für die Rolle des Engels der Weihnacht/Belle wurde in diesem Jahr – nach Jasmin Wagner, Patricia Kelly, Sandy Mölling und LaFee – die Sängerin Stefanie Hertel engagiert, die damit ihr Musicaldebüt gibt. Zweifellos kann eine vierwöchige Proben­phase keine vierjährige Musicalausbildung ersetzen, doch Stefanie Hertel kann nicht nur gesanglich, sondern insbesondere als Belle auch durch ihr natürliches Schauspiel überzeugen. Für ihren ersten Auftritt als Engel im ersten Akt hat Dirk Michael Steffan eigens für Stefanie Hertel den neuen Song „Im Spiegel der Zeit“ geschrieben. Ob Engel tatsächlich häufig die Arme ausbreiten und ihren Schützlingen gut zureden, wie es hier von Skript und Inszenierung vorgegeben wird, oder ob sie auch einmal aus der Haut fahren können, was ja nur zu verständlich wäre, wer weiß das schon. James Sbano und Isabella Prühs sind als gutmütiger Mr. Fezziwig und seine lebenslustige Frau zu sehen, bei denen gern gefeiert und noch lieber gegessen wird, in ihrem fetzigen Rap „Nur eine Kleinigkeit“ verrät Isabella Prühs temperamentvoll das Geheimnis ihres Weihnachtsmenüs, der Showstopper des Abends. Stellvertretend für das insgesamt hervorragend agierende Ensemble seien an dieser Stelle noch Patrick Adrian Stamme als Junger Scrooge und Michael Zaremba als Timmy Cratchit genannt.

Craig Simmons führte bei „Vom Geist der Weihnacht“ erstmals 2003 im TheatrO CentrO in Oberhausen Regie, er ist in Düsseldorf zum vierten Mal dabei und zeichnet für die Inszenierung verantwortlich. Die in zügiger Abfolge beschriebenen Stationen der Reise des Engels der Weihnacht mit Scrooge und Marley zur vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht bieten dem Publikum jedes Jahr aufs Neue kurzweilige Unterhaltung und reichlich ergreifende Momente. Wenn das Ensemble mit Ketten an den Händen als Untote in phantasievollen Choreografien von Natalie Holtom auf der Bühne zu sehen ist, fühlt man sich nicht von ungefähr an einen anderen musicalischen Albtraum erinnert. Matthias Lässig zeichnet für das märchenhafte, detaillierte Bühnenbild verantwortlich, das von Manuel da Costa (Lichtdesign) stimmungsvoll in Szene gesetzt wird. Zusätzlich strahlen die Kostüme das nostalgische Flair der Viktorianischen Zeit aus, und da die Geschichte in London spielt, darf natürlich auch der sprichwörtliche Londoner Nebel nicht fehlen. Auch im Capitol Theater wird zwölf Jahre nach der Uraufführung mit den von Gert Wilden arrangierten, professionell produzierten Playbacks gearbeitet, was inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte. Zwar wird der ein oder andere das Live-Orchester ein wenig vermissen, aber wer die Diskussionen um die reduzierte Orchestergröße bei Musicalproduktionen verfolgt hat, mag an dieser Stelle selbst entscheiden, was sich besser anhört: professionell produzierte Playbacks oder ein aus Kosten­gründen reduziertes Live-Orchester. Angesichts des positiven Gesamteindrucks lassen sich die Playbacks leicht verschmerzen, was wohl auch das Premierenpublikum ähnlich empfunden hat, bedankte es sich doch zufrieden mit euphorischem Stehapplaus bei Darstellern und Kreativen.

Peter Trautwein (Jacob Marley), Stefanie Hertel (Engel) und Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge)

Zum Ende der Premiere kamen auch Dirk Michael Steffan und die übrigen Kinderdarsteller – jede Kinderrolle ist fünffach besetzt – auf die Bühne und präsentierten gemeinsam mit dem Ensemble den von Dirk Michael Steffan komponierten Song „Du bist ein Wunderwerk der Liebe“, mit dem auf die diesjährige Hilfsaktion aufmerksam gemacht werden soll. Das Musical „Vom Geist der Weihnacht“ hat auch in dieser Spielzeit wieder soziale Verantwortung für Bedürftige übernommen und unterstützt das Kinder- und Jugend­hilfs­projekt der Arche in Düsseldorf-Wersten. Der Song wird nach allen Vorstellungen jeweils zum Ende erklingen.

Stefanie Hertel (Engel)

Weitere Vorstellungen stehen bis 29. Dezember 2013 dienstags und mittwochs um 18.30 Uhr, donnerstags, freitags und samstags um 19.30 Uhr, sonntags um 19.00 Uhr, sowie samstags und sonntags um 15.00 Uhr auf dem Spielplan. Abweichende Vorstellungszeiten an den Weihnachts­feier­tagen, weitere Informationen unter www.vom-geist-der-weihnacht.de.

Haben Sie die aktuelle Produktion des Familienmusicals „Vom Geist der Weihnacht“ im Capitol Theater Düsseldorf selbst schon gesehen? Wie hat Ihnen die Vorstellung gefallen?

Premiere „Vom Geist der Weihnacht“

Nicht nur „Geister“ schauten sich das Familienmusical in Düsseldorf an

Capitol Theater Düsseldorf

Am 28. November 2013 feierte „Vom Geist der Weihnacht“ im Capitol Theater Düsseldorf Premiere, und nicht nur „Geister“ schauten sich das Familienmusical von Komponist und Autor Dirk Michael Steffan und Librettist Michael Tasche an und waren begeistert. In Anbetracht der fortgeschrittenen Stunde gibt es hier einstweilen eine Fotostrecke mit Premieren­besuchern und Musical-Darstellern. Alle Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.

Marc Demmig und Nina Ensmann, Model

Das „Christkind“ aus der Christkindpostfiliale in Engelskirchen

Pietro und Sarah Lombardi, Sänger

Pietro und Sarah Lombardi, Sänger

Leider kommt es immer wieder vor, dass Fotos aus diesem Weblog heruntergeladen und ohne Nachfrage in sozialen Netzwerken verbreitet werden. Dies ist auch bei den beiden vorherigen Aufnahmen geschehen. Offensichtlich ist den Betreibern dieser Fanseiten die Rechtslage (§ 106 UrhG) völlig egal, häufig bekommt man auf Nachfrage nur zu hören, wo denn eigentlich das Problem liege. Liebe Leute, mir ist schon klar, dass ich das Herunterladen der Fotos nicht verhindern kann, aber Ihr solltet sie danach zumindest so gut verstecken, dass ich sie auf Euren Fanportalen nicht wiederfinde. Oder eben vor der Verwendung danach fragen!

Simone und Volker Rosin, Liedermacher

Karl-Heinz Krems, Staatssekretär im Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, und Hildegard Düsing-Krems mit Tochter

Dieter Falk, Musikproduzent, und Dieter Nommsen, Moderator

Christel und Heiner Brand, Manager beim Deutschen Handballbund, mit Lukas und Emely

Jessica Kessler, Musicaldarstellerin

Peter Nottmeier, Schauspieler und Comedian

Peter Trautwein (Jacob Marley), Stefanie Hertel (Engel) und Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge)

Die Besprechung der Vorstellung gibt es in einem separaten Blogeintrag.

Stefanie Hertel (Engel)

Mittwoch, 27. November 2013

41. Internationaler Weihnachtsmarkt Essen

The same procedure as last year

Kennedyplatz

Vom 21. November bis 23. Dezember 2013 geht es in der Essener Innenstadt vom Willy-Brandt-Platz entlang der Rathenaustraße über den Kennedyplatz bis zum Flachsmarkt wieder weihnachtlich zu, aber wenn man wirklich ehrlich ist, so erinnert einen das Warenangebot doch sehr stark an die vergangenen Jahre. Neu ist in diesem Jahr der Stern, der die Spitze des Lichternetzes ziert, welches im vergangenen Jahr neu gestaltet wurde.

Krippe

„Faszination Glas“ auf dem Kennedyplatz

Kennedyplatz

Kennedyplatz

Kennedyplatz

Barock-Karussel

Kennedyplatz

„Lichtbrunnen“

Kennedyplatz: Weihnachtsmarkt unter der Lichtkrone

Kennedyplatz: Weihnachtsmarkt unter der Lichtkrone

Willy-Brandt-Platz

Dienstag, 26. November 2013

Vorschau: „Mamma Mia! – Das Musical“

„Mamma Mia! – Das Musical“ – Musik, Texte: Benny Andersson, Björn Ulvaeus; Buch: Catherine Johnson; Deutsche Übersetzung (Songtexte): Michael Kunze; Deutsche Übersetzung (Dialoge): Ruth Deny; Inszenierung: Phyllida Lloyd; Choreografie: Anthony van Laast; Bühnen und Kostüm Design: Mark Thompson; Lichtdesign: Howard Harrison; Sounddesign: Bobby Aitken, Andrew Bruce; Musikalische Leitung: Herbert Pichler. Darsteller: Ana Milva Gomes (Donna Sheridan), Susa Meyer (Tanja), Jacqueline Braun (Rosie), Madeleine Lauw (Sophie Sheridan), Boris Pfeifer (Sam Carmichael), Martin Muliar (Bill Austin), Ramin Dustdar (Harry Bright), Andreas Wanasek (Sky), Pierre Damen (Pepper), Oliver Aagaard-Williams (Eddie), Annakathrin Naderer (Ali), Sophia Gorgi (Lisa), Gregory Antemes (Cover Eddie), Janine Buck (Swing), Carmen Danen (Swing), Raphael Dörr (Cover Bill, Sam), Julia Edtmeier (Cover Ali), Caroline Frank (Cover Donna, Tanja), Ivo Giacomozzi (Swing), Tim David Hüning (Cover Sky), Jan-Eike Majert, Robert Marx (Cover Harry, Bill), Susanna Panzner (Cover Donna, Rosie), Richard Patrocinio (Cover Pepper), Raphaela Pekovsek (Swing), Kai Peterson (Walk in Cover Sam/Harry), Isabella Prühs (Cover Rosie, Tanja), Carolin Schönemann (Cover Ali), Franziska Schuster (Cover Sophie Sheridan), Benjamin Sommerfeld (Cover Sky), Niran Straub (Swing, Cover Eddie), Ronnie Vero Wagner (Swing, Cover Pepper), Salka Weber (Cover Lisa). Uraufführung: 6. April 1999, Prince Edward Theatre, London. Deutschsprachige Erstaufführung: 3. November 2002, Operettenhaus, Hamburg. Premiere: 19. März 2014, Raimund Theater, Wien.



„Mamma Mia! – Das Musical“


Österreichische Erstaufführung der deutschsprachigen Fassung


Ana Milva Gomes

Am heutigen Vormittag stellte Intendant Christian Struppeck im Wiener Volksgarten die Produktion „Mamma Mia! – Das Musical“ und deren Hauptdarsteller vor. Ana Milva Gomes – nicht nur dem Wiener Publikum bereits aus Musicals wie „Sister Act – Ein himmlisches Musical“ oder „Natürlich Blond – Das Musical“ bekannt – ist Donna, ihre Ex-Bandkolleginnen, die „Dynamos“, werden von Schauspielerin und Sängerin Susa Meyer (Tanja) und Musicaldarstellerin Jacqueline Braun (Rosie) verkörpert. In der Rolle von Donnas Tochter Sophie wird die Madeleine Lauw zu sehen sein, ihren Verlobten Sky spielt Andreas Wanasek. Die drei Väter werden von Ramin Dustdar (Harry), Boris Pfeifer (Sam) und Martin Muliar (Bill) dargestellt.

Madeleine Lauw

Die Uraufführungsproduktion von „Mamma Mia!“ läuft seit 14 Jahren ohne Unterbrechung am Londoner West End und wurde dort über 6.000 Mal aufgeführt. Seit 12 Jahren spielt die Show auch am New Yorker Broadway (Premiere 18. Oktober 2001, Winter Garden Theatre), wo sie die am zehntlängsten laufende Broadway-Show ist. 2008 folgte die Hollywood-Verfilmung mit Meryl Streep, Pierce Brosnan und Colin Firth, die bis heute mit einem Umsatz von über 600 Millionen Dollar als die erfolgreichste Musicalverfilmung aller Zeiten gilt. 2002 fand die weltweit erste nicht englischsprachige Produktion in Hamburg statt, bei der Intendant Christian Struppeck bereits die Leitung der künstlerischen Produktion innehatte. Die deutschen Liedtexte stammen von Michael Kunze, Ruth Deny hat die Dialoge übersetzt.

Madeleine Lauw

„Mamma Mia!“ verbindet ABBAs größte Hits mit einer wundervollen, temporeichen Liebesgeschichte: Es geht um den Mut, seine Träume zu verwirklichen, um Liebe, Freundschaft, Familie und die Bedeutung der Vergangenheit für das Glück der Zukunft. Donna lebt mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie auf einer kleinen griechischen Insel und betreibt dort eine Taverne. Im Tagebuch der Mutter entdeckt Sophie, dass sie drei mögliche Väter hat. Diese Ungewissheit soll ein Ende haben, bevor sie ihre Jugendliebe Sky heiratet. Sophie lädt die infrage kommenden Männer zur feierlichen Trauung ein und das Rätselraten beginnt. Zusätzlicher Schwung kommt in die Geschichte, als Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen anreisen und die Erinnerungen an ihre Zeiten als Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder lebendig werden.

Andreas Wanasek

Ramin Dustdar, Boris Pfeifer und Madeleine Lauw

Boris Pfeifer

Christian Struppeck und Ana Milva Gomes

Madeleine Lauw und Andreas Wanasek

Susa Meyer, Ana Milva Gomes und Jacqueline Braun

Boris Pfeifer, Ramin Dustdar, Ana Milva Gomes und Martin Muliar

Montag, 25. November 2013

Vorschau: „Ein Mann geht durch die Wand“ auf Tournee

„Ein Mann geht durch die Wand“ – nach der gleichnamigen Novelle „Le Passe-Muraille“ von Marcel Aymé; Musik: Michel Legrand; Lyrics: Didier van Cauwelaert; Deutsche Bearbeitung: Edith Jeske; Inszenierung: Gil Mehmert; Choreografie: Melissa King; Bühne: Beata Kornatowska; Kostüme: Jennifer Thiel; Musikalische Leitung: Heiko Lippmann. Darsteller: Mathias Schlung (Herr Dutilleul, ein Postbeamter), Marie Lumpp/Inga Krischke (Isabelle, seine Nachbarin/Frau A), Reinhard Brussmann (der Staatsanwalt, ihr Mann/der neue Chef), Daniel Berger (Dubeurre, ein Arzt/Gefängnisdirektor/Rechtsanwalt/Bettler), Cornelia Uttinger (Hure), Sven Fliege (Zeitungsverkäufer), Christian Stadlhofer (Maler), Miriam Schwan (Fräulein M/Kommunistin), Jörn Seelhorst (Herr B/Polizist/Vollzugsbeamter/Vorsitzender Richter), Johannes Kiesler (Herr C/Polizist/Vollzugsbeamter/Vertreter der Action française). Uraufführung: 6. November 1996, Maison de la Culture, Nantes; 15. Januar 1997, Théâtre des Bouffes-Parisiens, Paris. Broadway Premiere: 20. Oktober 2002, Music Box Theatre, New York City. Deutschsprachige Erstaufführung: 16. April 2012, Theater im Rathaus, Essen.



„Ein Mann geht durch die Wand“


Die Novelle von Marcel Aymé als humorvolles Chanson-Musical


Das Musical „Ein Mann geht durch die Wand“ basiert auf der 1943 erschienenen Novelle „Le Passe-Muraille“ des französischen Schriftstellers und Dramatikers Marcel Aymé. Die Novelle wurde in Deutschland durch die Verfilmung von Ladislao Vajda aus dem Jahr 1959 mit Heinz Rühmann als duckmäuserischem Steuerbeamten Herr Buchsbaum bekannt. 1996 verfassten Michel Legrand (Musik) und Didier van Cauwelaert (Lyrics) auf der Grundlage der Novelle ein Chanson-Musical, das trotz seiner engen Bindung an die Pariser Nachkriegszeit 1997 mit dem Prix Molière als bestes Musical ausgezeichnet wurde. Der Versuch, das Musical 2002 in einer Inszenierung von James Lapine auch am Broadway unter dem Titel „Amour“ zu etablieren, misslang. Nach nur 31 Previews und 17 regulären Vorstellungen wurde die Produktion geschlossen. Im April 2012 brachte die Folkwang Universität der Künste in Koproduktion mit dem Theater im Rathaus Essen das Musical erstmals in deutscher Sprache in der Bearbeitung von Edith Jeske auf die Bühne. Zu Beginn des kommenden Jahres schickt das Euro-Studio Landgraf die Produktion auf Tournee durch den deutschsprachigen Raum. In der Rolle des Postbeamten Dutilleul wird Mathias Schlung zu sehen sein, Marie Lumpp, die augenblicklich noch als Leilani, Cover Elle Woods in „Natürlich Blond – Das Musical“ am Ronacher in Wien zu sehen ist, wurde als einzige Darstellerin aus der Abschluss­produktion des Studiengangs Musicals der Folkwang Universität der Künste Essen übernommen.

Die Tournee soll sich nach Angaben der Konzertdirektion Landgraf vom 7. Januar bis 15. Februar 2014 erstrecken, weitere Details zu den Aufführungsorten sind auf deren Homepage nicht genannt.

• Dienstag, 7. Januar 2014, 20.00 Uhr, Theater an der Wilhelmshöhe, 49808 Lingen (Ems)
• Donnerstag, 9. Januar 2014, 20.00 Uhr, Theater Meppen, 49716 Meppen
• Freitag, 10. Januar 2014, 20.00 Uhr, Stadttheater Bocholt, 46395 Bocholt
• Samstag, 11. Januar 2014, 20.00 Uhr, Theater der Stadt Lennestadt, 57368 Lennestadt
• Sonntag, 12. Januar 2014, 18.00 Uhr, Stadttheater Minden, 32423 Minden
• Montag, 13. Januar 2014, 20.00 Uhr, Heinz-Hilpert-Theater, 44532 Lünen
• Donnerstag, 16. Januar 2014, 20.00 Uhr, Festhalle, 41747 Viersen
• Freitag, 17. Januar 2014, 19.30 Uhr, Congress Park Hanau, 63450 Hanau
• Samstag, 18. Januar 2014, 20.00 Uhr, Neues Theater Espelkamp, 32339 Espelkamp
• Dienstag, 21. Januar 2014, 20.00 Uhr, Festhalle Pirmasens, 66955 Pirmasens
• Donnerstag, 23. Januar 2014, 20.00 Uhr, Stadthalle Olpe, 57462 Olpe
• Freitag, 24. Januar 2014, 20.00 Uhr, Theater in der Stadthalle, 24534 Neumünster
• Samstag, 25. Januar 2014, 15.00 Uhr, Theater der Stadt Wolfsburg, 38440 Wolfsburg
• Sonntag, 26. Januar 2014, 20.00 Uhr, Stadthalle, 38518 Gifhorn
• Dienstag, 28. Januar 2014, 20.00 Uhr, Haus der Kultur, 84478 Waldkraiburg
• Mittwoch, 29. Januar 2014, 19.30 Uhr, Stadttheater Amberg, 92224 Amberg
• Donnerstag, 30. Januar 2014, 19.30 Uhr, Stadttheater Amberg, 92224 Amberg
• Samstag, 1. Februar 2014, 19.30 Uhr, Theater La Poste, 3930 Visp, Schweiz
• Sonntag, 2. Februar 2014, 19.00 Uhr, Stadthalle, 78224 Singen
• Montag, 3. Februar 2014, 19.30 Uhr, Parktheater im Kurhaus Göggingen, 86199 Augsburg
• Dienstag, 4. Februar 2014, 20.00 Uhr, Stadthalle Dillingen, 66763 Dillingen/Saar ‎
• Mittwoch, 5. Februar 2014, 19.30 Uhr, Teo Otto Theater der Stadt Remscheid, 42853 Remscheid
• Donnerstag, 6. Februar 2014, 20.00 Uhr, Hugenottenhalle, 63263 Neu-Isenburg
• Freitag, 7. Februar 2014, 20.00 Uhr, Theater der Stadt Gummersbach, 51643 Gummersbach
• Sonntag, 9. Februar 2014, 18.00 Uhr, Cube 521, 9764 Marnach, Luxemburg
• Dienstag, 11. Februar 2014, 19.30 Uhr, Theater der Stadt Schweinfurt, 97421 Schweinfurt

Freitag, 22. November 2013

Ankündigung: „Der schöne Schein“ im Gasometer Oberhausen

Die neue Ausstellung im Gasometer Oberhausen

Gasometer Oberhausen

Noch bis zum 30. Dezember 2013 ist im Inneren des 117,5 Meter hohen Gasometers mit einem Durchmesser von 67,6 Metern Christos „Big Air Package“ zu sehen, die größte jemals geschaffene aufblasbare Hülle, die ohne ein Skelett auskommt. Rund 400.000 Besucher haben sich das außergewöhnliche Kunstprojekt bisher angeschaut. Für das kommende Jahr plant die Gasometer Oberhausen GmbH unter der Gesamtleitung von Geschäftsführerin Jeanette Schmitz vom 11. April bis 30. Dezember 2014 die Ausstellung „Der schöne Schein“. Kuratiert wird die Ausstellung von Peter Pachnicke und Wolfgang Volz, die im Gasometer Oberhausen bereits für die Umsetzung erfolgreicher Ausstellungen wie „Das Auge des Himmels – Satellitenbilder der Erde“, „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“, „Magische Orte – Natur- und Kulturmonumente der Welt“ und Christos „Big Air Package“ verantwortlich waren.

„Der schöne Schein“ bringt bedeutende Kunstwerke aus den großen Museen der Welt an einem Ort zusammen. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch die verschiedensten Kulturen und Zeitalter der Menschheit und führt uns von der Antike bis zu Picasso. Mehr als 150 großformatige Fotografien und originalgetreue Abgüsse eröffnen ein Kaleidoskop der Schönheit, das jeder Besucher aus seinem eigenen Schönheitsempfinden heraus erleben und dabei ständig neue Verbindungen und Assoziationen entdecken wird.

Entwurf der Installation „320° Licht“ von URBANSCREEN im Gasometer Oberhausen 2014, © Gasometer Oberhausen

Die Installation „320° Licht“ der 2005 gegründeten Bremer Künstlergruppe URBANSCREEN nimmt die kathedralenartige Schönheit des Gasometers zum Ausgangspunkt für ein faszinierendes Spiel mit Formen und Licht. In einem Radius von 320 Grad wachsen und verändern sich auf der 100 Meter hohen Innenwand des Gasometers grafische Muster. Der Betrachter erlebt ein Wechselspiel zwischen realem und virtuellem Raum, bei dem sich der Gasometer in seine eigenen, filigranen Strukturen aufzulösen scheint und schließlich doch immer wieder zu seiner klaren Form zurückfindet. Mit fast 20.000 Quadratmetern bespielter Fläche wird die Installation zu den größten und technisch anspruchsvollsten Innenraumprojektionen weltweit gehören.

URBANSCREEN wurde international bekannt durch die spektakulären Illuminationen „Lighting the sails“ des Opernhauses in Sydney, Australien im Rahmen des Festivals „Vivid Sydney 2012“ (Mai 2012), „Centennial Spectacle“ zum 100-jährigen Jubiläum an der William Marsh Rice University in Houston, Texas, USA (Oktober 2012), und die Light-Sound-Kompositionen „555 KUBIK“ auf der Kunsthalle Hamburg (Juli 2009), „Kreisrot“ an der Bauhaus Prellerhausfassade in Dessau (September 2009) und „MQ10“, 10 Jahre MuseumsQuartier Wien (Juli 2011).

Die Ausstellung „Der schöne Schein“ wird vom 11. April bis 30. Dezember 2014 dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein, während der Schulferien in Nordrhein-Westfalen auch montags.

Donnerstag, 21. November 2013

Steele im Licht

Lichtkunst zum 1075-jährigen Stadtjubiläum des Mittelzentrums Steele

Zum 1075-jährigen Stadtjubiläum des Mittelzentrums Steele hat die Arbeitsgemeinschaft Steele 2010 nach der Inszenierung „Kein Wasser runterschütten“ im Center Carrée im Kulturhauptstadtjahr 2010 und den „Dorforgien“ 2012 das Kunst- und Kulturprojekt „Steele im Licht“ organisiert, dessen Objekte und Kunstwerke vom 21. bis 24. November 2013 täglich von 18 bis 22 Uhr öffentlich zugänglich sind. Sechs Licht-Installationen, von denen vier zu den ehemaligen Stadttoren von Steele Bezug nehmen, lassen den Essener Stadtteil in dieser Zeit im „Rechten Licht“ erscheinen.

„lichtdurchlässig“ von Miriam Gießler und Hubert Sandmann in der Laurentiuskirche

In der Laurentiuskirche nehmen Miriam Gießler (* 1960 in Essen) und Hubert Sandmann (* 1960 in Gelsenkirchen) mit ihrer Installation „lichtdurchlässig“ Bezug zum Graffwegtor. Dazu haben sie ein Tuch von der Orgelempore bis auf den Boden herab gehängt und den darunter gelegenen Raum illuminiert.

„lichtdurchlässig“ von Miriam Gießler und Hubert Sandmann in der Laurentiuskirche

Die geplante Installation „Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn (* 1971 in Andernach) konnte leider am Abend des 21. November nicht fertiggestellt werden.

„ARCO – auf der anderen Seite“ von Jörg Rost im Grend

Die Lichtinstallation „ARCO – auf der anderen Seite“ von Jörg Rost (rost:licht, * 1963 in Schwerte) im Kulturzentrum GREND ist zweigeteilt: im Hof des Grend wurde ein „Irrgarten“ aus einigen hundert Teelichtern aufgebaut, die sich in Beuteln aus Pergamentpapier befinden, die von Kindern der Laurentiusschule mit Motiven zum Thema „Tore“ bemalt wurden. Womöglich wird aber der am Abend einsetzende Regen den Pergamentpapierbeuteln bereits am ersten Veranstaltungstag den Garaus machen, was natürlich sehr schade ist.

„ARCO – auf der anderen Seite“ von Jörg Rost im Grend

Die Installation im Gebäude nimmt Bezug zum ehemaligen Grendtor und hat performativen Charakter. Durch das Wechselspiel von Licht und Schatten bekommt der Besucher den Eindruck, ein Tor zu durchschreiten.

„Raum – Zeit – Gefüge“ von Vanessa Arms im Center Carrée

Mit einer Anamorphose – einer optische Illusion – die nur unter dem richtigen Blickwinkel als ein vereinfachtes Tor wahrnehmbar ist, nimmt Vanessa Arms Bezug zum ehemaligen Isinger Tor. Im Keller des Ladenlokals im Center Carrée werden Archivbilder der nicht mehr existierenden Straßen Steeler Berg, Ahestraße und Isingerstraße sowie vom Kaiser-Wilhelm-Platz gezeigt.

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand in der Friedenskirche

Ein Kreuz mit 46 Symbolen aus Neonleuchtzeichen hat Christoph Hildebrand (* 1959 in Emmendingen/Baden) in der evangelischen Friedenskirche aufgebaut. Die Idee zu einem Lichtkreuz aus Lichtzeichen bestand schon seit vielen Jahren, da eine umfassende Symbolik fester Bestandteil der christlichen Ikonographie ist. Die Installation in der Friedenskirche ist nur bis einschließlich Samstag zugänglich, da am Sonntag bereits wieder ein Gottesdienst stattfindet.

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand in der Friedenskirche

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand, einzelnes Neonleuchtzeichen

Für das Projekt „Steeler-Bürger-Leuchten“ haben Bürger der Arbeitsgemeinschaft Steele 2010 mehr als siebzig Lampen gespendet, von denen eine Auswahl vom 21. bis 29. November 2013 am Glasdach des Bus-Bahnhofs zu sehen ist. Die Lampen werden im Anschluss an die Aktion am 29. November 2013 auf dem Weihnachtsmarkt in Steele versteigert.

„Steeler-Bürger-Leuchten“, Detail


Freitag, 22. November 2013

„Steeler-Bürger-Leuchten“, Detail

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand in der Friedenskirche

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand, einzelnes Neonleuchtzeichen

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand in der Friedenskirche

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand in der Friedenskirche

„Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn auf der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele

Die Realisierung der Installation „Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn schien es in sich zu haben, auch am zweiten Veranstaltungstag war der Künstler sogar nach 22 Uhr noch daran am werkeln. Die Installation nimmt Bezug zum Scheidtmannstor, gleichzeitig zitieren die Konturen von Tuch und Licht physikalische Modelle von Zeit und Raum. Unter einem Ereignishorizont versteht man in der allgemeinen Relativitätstheorie eine Grenzfläche in der Raumzeit, für die gilt, dass Ereignisse auf der anderen Seite dieser Grenzfläche für Beobachter prinzipiell nicht sichtbar sind, die sich diesseits der Grenzfläche befinden. Der Ereignishorizont bildet daher eine Grenze für Informationen und kausale Zusammenhänge. Ob die Mehrheit der Besucher von „Steele im Licht“ diesen Gesichtspunkt der Installation tatsächlich verstehen will? Glücklicherweise kann man diese auch anschauen, ohne ein tieferes Verständnis der allgemeinen Relativitätstheorie mitzubringen.

„Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn auf der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele

„Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn auf der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele

„Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn auf der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele

„Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn auf der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele

„Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn auf der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele


Samtag, 23. November 2013

„Steele im Licht“ bei Tageslicht

Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele

„Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn auf der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele

Keine 12 Stunden, nachdem Lars Meeß-Olsohn seine Installation „Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ fertiggestellt hat, haben überaus neugierige Zeitgenossen diese im wahrsten Sinne des Wortes betreten, um womöglich doch zu erkunden, was sich hinter dem Ereignishorizont befindet. Diejenigen sind zwar nun vielleicht schlauer, oder auch nicht, haben aber dafür den nachfolgenden Besuchern schwarze Fußabdrücke auf dem weißen Tuch hinterlassen.

„Ereignishorizonte: Steele im Wandel“ von Lars Meeß-Olsohn auf der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Essen-Steele

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand in der Friedenskirche

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand in der Friedenskirche

„Kreuz“ von Christoph Hildebrand in der Friedenskirche

Friedenskirche, bleiverglaste Öffnung in Form eines Kreuzes zwischen Sakristei und Seitenschiff

„lichtdurchlässig“ von Miriam Gießler und Hubert Sandmann in der Laurentiuskirche

„lichtdurchlässig“ von Miriam Gießler und Hubert Sandmann in der Laurentiuskirche

„lichtdurchlässig“ von Miriam Gießler und Hubert Sandmann in der Laurentiuskirche