Mittwoch, 28. November 2012

„We Will Rock You“: Cast und Band für Basel und Essen stehen fest

„We Will Rock You“ – Musik: Queen; Lyrics: Queen, Ben Elton; Buch: Ben Elton; Inszenierung: Ben Elton; Choreografie: Arlene Philips; Bühne: Mark Fisher; Kostüme: Tim Goodchild; Licht: Willie Williams; Sound Design: Bobby Aitken; Music Supervisors: Mike Dixon, Brian May, Roger Taylor; Musikalische Leitung: Jeff Frohner. Darsteller: Christopher Brose (Galileo Figaro), Tobias Bieri (Alternate Galileo Figaro), Alex Melcher (Walk-In Galileo Figaro), Jeannine Michele Wacker (Scaramouche), Jessica Kessler (Alternate Scaramouche), Vera Bolten (Walk-In Scaramouche), Brigitte Oelke (Killer Queen), Nicole Malangre (Alternate Killer Queen), Goele De Raedt (Walk-In Killer Queen), Martin Berger (Khashaggi), Sascha Th. G. Krebs (Walk-In Khashoggi/Brit/Dieter), Léon Van Leeuwenberg (Bap), Stefan Müller Ruppert (Walk-In Bap), Markus Neugebauer (Brit), Anna Lidman (Ozzy), Martin Werth (Dieter), Isabel Trinkaus (Teacher). Ensemble: Victor Bareto, Harrison Clark, Walesca Frank, Austin Garrett, Samantha Harris-Hughes, Nikolas Heiber, Jordan Laviniere, Sam Linscott, James-Paul McAllister, Marianna Neofitou, Leoni Kristin Oeffinger, Nathaniel Scott, Andrea Del Solar, Stuart Sumner, Marjolein Teepen, Lucy Wilkerson, Sarah Wilkie, Koco Zavaleta. Swings: Katie Allday, János Harót, Dan Keightley, Abbi Kennedy, Candy Marriott, Tom Nihill, Carl Richardson, Emily Tzivanidou. Band: Kilian Haiber (Keyboard), Robert Lindemann (Bass), Hannes Dullinger (Drums), Jamie Humphries, Michel Santunione (Guitar), Alex Nies (Percussion). Uraufführung: 14. Mai 2002, Dominion Theatre, London. Premiere: 14. Dezember 2012, Musical Theater Basel. 11. April 2013, Colosseum Theater, Essen



„We Will Rock You“


Das Rock-Musical mit den legendären Queen-Hits


Ab 14. Dezember bis 24. März 2013 wird im Musical Theater Basel und vom 11. April bis 30. Juni 2013 im Colosseum Theater in Essen gerockt. Jetzt stehen Cast und Band für das Original-Musical von Queen und Ben Elton fest. Aus über 1000 Bewerbern hat das internationale Creative Team während mehrerer Audition-Runden in London, Wien, Hamburg und Köln die Cast und die Band der aktuellen „We Will Rock You“-Produktion ausgewählt.

Christopher Brose und Jeannine Michele Wacker, Foto Hugo Glendinning

Neben Brigitte Oelke und Martin Berger, die bereits in der deutschen Uraufführung von „We Will Rock You“ in Köln als Killer Queen und Khashaggi auf der Bühne standen, werden Christopher Brose und Jeannine Michele Wacker in Basel und Essen als Galileo Figaro und Scaramouche zu sehen sein. Christopher Brose hat 2010 sein Studium im Studiengang Musical/Show an der Universität der Künste Berlin abgeschlossen und gehörte als Steve zur Original-Cast von „Hinterm Horizont“. Jeannine Michele Wacker war bereits vor ihrem Studium an der American Musical and Dramatic Academy in New York als Thea in „Frühlings Erwachen – Das Rock Musical“ am Wiener Ronacher zu sehen und war 2012 als Madeleine Astor in der Schweizer Erstaufführung von „Titanic – Das Musical“ bei den Thunerseespielen engagiert.

Die Handlung führt den Theaterbesucher in eine ferne Zukunft auf dem Planten e.bay, ehemals die Erde. Der wird von dem gigantischen Globalsoft-Konzern unter Leitung der Killer Queen totalitär regiert, Live-Musik existiert seit Jahrhunderten nicht mehr und ist strengstens verboten. Stattdessen hören geklonte Generation von GaGa-Boys und -Girls synthetische, computergenerierte Musik. Doch im Untergrund lebt eine Gruppe unangepasster Bohemians, die gegen das Regime rebellieren und an die Freiheit der Musik glauben. Sie selbst können nichts ausrichten, daher warten sie auf einen Helden, der die einer Legende nach irgendwo auf dem Planet e.bay noch versteckten Instrumente finden und die Welt von der computergenerierten Musik erlösen wird.

Freitag, 23. November 2012

Autogrammstunde im Wiener Donau Zentrum

Hauptdarsteller aus dem Musical „Elisabeth“ promoten die neue Live-Gesamtaufnahme

Franziskus Hartenstein, Kurosch Abbasi, Daniela Ziegler, Annemieke van Dam, Mark Seibert und Anton Zetterholm

Anlässlich der Veröffentlichung der neuen Live-Gesamt­aufnahme der Jubiläumsproduktion des Musicals „Elisabeth“ standen am heutigen Freitag die Hauptdarsteller Annemieke van Dam, Mark Seibert, Kurosch Abbasi, Franziskus Hartenstein, Daniela Ziegler und Anton Zetterholm für eine Autogrammstunde im Donau Zentrum zur Verfügung.

Anton Zetterholm

Annemieke van Dam und Mark Seibert

Annemieke van Dam und Mark Seibert

Mark Seibert

Mark Seibert

Franziskus Hartenstein

Kurosch Abbasi und Daniela Ziegler

Kurosch Abbasi

Kurosch Abbasi

Vom Geist der Weihnacht

„Vom Geist der Weihnacht“ – nach der Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens; Musik: Dirk Michael Steffan; Liedtexte: Michael Tasche, Dirk Michael Steffan; Buch: Michael Tasche; Inszenierung: Iris Limbarth; Bühne: Matthias Läßig; Lichtdesign: Manuel da Costa; Musikalische Leitung: Wolfgang Wilger. Darsteller: Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge), Klaus Seiffert (Jacob Marley), LaFee (Engel/Belle), Thomas Schweins (Mr. Cratchit), Julia Felthaus (Mrs. Cratchit/Mrs. Pillbox), James Sbano (Mr. Fezziwig/Mr. Beavis), Jeanne-Marie Nigl (Mrs. Fezziwig/Mrs. Shellcock), Krisha Dalke (Junger Scrooge/Mr. Butthead), Martin Mulders (Timmy), Florian Claus (Junger Marley), Dirk Hinzberg (Mr. Highprice/Mr. Betsy), Stefan Stara (Mr. Lowprice/Mr. Kent), Suzanne Dowaliby (Mrs. Pommeroy), Verena Raab (Liz Pommeroy), Michael Chadim, Carmen Gola, Katrin Lièvre, Oliver Nöldner, Timo Radünz, Thorsten Ritz, Sabine Ruflair, Stefanie Wesser (Ensemble). Kinderdarsteller: Melissa Lambert (Anne), Jonas Wilger (Bob), Leon Agus Martinez (Boy), Victoria Sophie Bak (Debbie), Emma Gilbert (Fan), Katharina Schulz (Geigenspieler). Uraufführung: 23. November 2001, TheatrO CentrO, Oberhausen. Premiere: 22. November 2012, Colosseum Theater Essen.



„Vom Geist der Weihnacht“


Das Familienmusical im Colosseum Theater Essen


Rechtzeitig zur Weihnachtszeit zeigt BB Promotion GmbH in Kooperation mit MB Event & Entertainment GmbH vom 20. November bis 30. Dezember 2012 „Vom Geist der Weihnacht“ nach der erstmals 1843 veröffentlichten Erzählung „A Christmas Carol in Prose. Being a Ghost Story of Christmas“ von Charles Dickens im Colosseum Theater Essen. Das Familien­musical von Komponist und Autor Dirk Michael Steffan und Librettist Michael Tasche wurde 2001 im TheatrO CentrO in der Neuen Mitte Oberhausen uraufgeführt, seither wird das Stück alljährlich an renomierten Bühnen gespielt, 2011 im Deutschen Theater in München und in der Alten Oper in Frankfurt. Über 500.000 Besucher sollen das Stück bereits gesehen haben, in diesem Jahr wird das Weihnachts-Musical erstmals im Colosseum Theater in Essen aufgeführt, der ehemaligen „VIII. Mechanischen Werkstatt“ der Essener Krupp-Gussstahlfabriken.

Weihnachtlich dekoriertes Foyer im Colosseum Theater

Heiligabend herrscht auf dem festlich geschmückten Marktplatz reges Treiben. Die Menschen wünschen, mit Geschenken beladen und voller Vorfreude auf das Fest, einander frohe Weihnachten. Nur der kaltherzige Pfandleiher Ebenezer Scrooge lässt sich von der festlichen Stimmung nicht anstecken. Als Scrooge zu Hause im Schlafzimmer in seinem Schuldenbuch blättert, erscheint sein alter Freund und Geschäftspartner Jacob Marley. Doch der ist bereits vor einigen Jahren verstorben, und seither wandelt sein Geist zur Strafe ruhelos auf Erden, da er zu Lebzeiten seine Mitmenschen ebenfalls schikanierte, wo er nur konnte. Nun bleibt ihm der Zutritt zum Paradies so lange verwehrt, bis er aus seinem Freund Scrooge einen besseren Menschen gemacht hat. Das ist gar nicht so einfach, selbst Marleys Geisterfreunde können Scrooge mit ihrem gespenstischem Tanz nicht beeindrucken. Doch glücklicherweise bekommt Marley Unterstützung von einem Engel, der die beiden mit auf eine Reise durch Zeit und Raum nimmt. Zunächst führt der Engel die beiden Freunde in die Vergangenheit. Scrooge sieht sich selbst als den einsamen, kleinen Jungen, der er einst war und der an jedem Weihnachtsfest allein im Internat bleiben musste. Weiter geht die Reise in den Laden von Mr. Fezziwig, bei dem Scrooge und Marely ihre Lehre gemacht haben. Als junger Mann war er in die hübsche Tochter des Hauses verliebt, doch ihm ist seine Karriere wichtiger gewesen, und so muss er noch einmal miterleben, wie ihn seine große Liebe Belle weinend verlässt. Da wird ihm klar, dass er vieles im Leben falsch gemacht hat.

Auf dem Marktplatz; Foto Mareen Meyer

Der Engel der Weihnacht begleitet Scrooge und Marley in die Gegenwart, wo die Familie seines Angestellten Cratchit Weihnachten feiert und voller Mitgefühl und guter Wünsche auf Scrooge anstößt. Cratchits behinderter Sohn Timmy, der trotz seiner Krankheit seinen Lebensmut nicht sinken lässt, bricht Scrooge beinahe das Herz. Voller Angst, seine guten Vorsätze ohne seinen Freund Marley nicht in die Tat umsetzen zu können, wünscht er sich, diese Nacht möge niemals enden. Unbeirrbar reist der Engel mit ihnen in die Zukunft, wo Scrooge erfährt, wie glücklich die Menschen wären, wenn er ihnen in ihrer Not hilft. Schließlich führt ihn der Engel zum Grab seiner Jugendliebe Belle. Scrooge bricht verzweifelt zusammen, als er erkennen muss, dass er die Gelegenheit, Belle seine Liebe zu gestehen, für immer vertan hat. Doch in diesem Moment enthüllt ihm der Engel der Weihnacht sein ganz persönliches Geheimnis. Als Scrooge aus seinem Traum erwacht, hat er begriffen, dass er eine zweite Chance bekommen hat, und sein Leben erfährt eine Wendung zum Guten. Dazu gehört auch, dass er zum ersten Mal von Herzen Weihnachten feiert – zusammen mit all den Menschen, die er früher verachtet hat.

Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge) und Klaus Seiffert (Jacob Marley); Foto Mareen Meyer

Natürlich geht es in dem Musical auch um Geister, aber in erster Linie geht es um den Spirit des Weihnachtsfestes, mit einem Augenzwinkern wird an das Gewissen appelliert, den eigentlichen Sinn der Weihnacht nicht aus den Augen zu verlieren. Tatsächlich wollte Charles Dickens mit seiner Weihnachtsgeschichte auf die Not der Armen in England aufmerksam machen, doch seit beinahe 170 Jahren bewegt und fasziniert der Klassiker die Menschen. Aber auch die Musicaladaption spricht mit einer anrührenden Geschichte und eingängiger Musik eine breite Zielgruppe an und verdient das Prädikat „Familienmusical“ zu Recht. Kristian Vetter spielt die Rolle des kaltherzigen Geldverleihers Ebenezer Scrooge nach der Uraufführung im TheatrO CentrO in diesem Jahr bereits zum fünften Mal, versiert und glaubwürdig verleiht er dem verbitterten Geizhals Gestalt. Dem ein oder anderen dürfte er sicher aus dem Herzen sprechen, wenn er Weihnachten als „Rattendreck“ bezeichnet, schließlich wird jedes Jahr früher in den Geschäften für Weihnachten „aufgerüstet“. Seine Wandlung zum geläuterten Wohltäter kommt mit viel Pathos daher, ohne zu kitschig zu wirken. Verständlicherweise hat Klaus Seiffert in der Rolle des geschundenen Untoten Jacob Marley die Sympathien der Zuschauer vom ersten Augenblick an auf seiner Seite, mit seinem herzerfrischenden Schauspiel und Gesang kann er zusätzlich beeindrucken. Für die Rolle des Engels der Weihnacht/Belle wurde in diesem Jahr – nach Jasmin Wagner, Patricia Kelly und Sandy Mölling – die deutsche Pop-Rock-Sängerin LaFee engagiert und als „himmlische Starbesetzung“ beworben. Zweifellos kann eine vierwöchige Probenphase keine vierjährige Musicalausbildung ersetzen, doch LaFee schlägt sich in ersten Musicalrolle auf der Bühne neben den Profis wacker. James Sbano und Jeanne-Marie Nigl sind als gutmütiger Mr. Fezziwig und seine lebenslustige Frau zu sehen, bei denen gern gefeiert und noch lieber gegessen wird, in ihrem fetzigen Rap „Nur eine Kleinigkeit“ verrät Jeanne-Marie Nigl temperamentvoll das Geheimnis ihres Weihnachtsmenüs, der Showstopper des Abends. Stellvertretend für das insgesamt hervorragend agierende Ensemble seien an dieser Stelle noch Krisha Dalke als Junger Scrooge und Martin Mulders als Timmy Cratchit genannt.

Klaus Seiffert (Jacob Marley), LaFee (Engel) und Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge); Foto Mareen Meyer

Iris Limbarth führte bei „Vom Geist der Weihnacht“ erstmals 2007 im Musical-Palast Frankfurt Regie, auch sie ist in Essen zum fünften Mal dabei und zeichnet für Inszenierung und Choreografie verantwortlich. Die in zügiger Abfolge beschriebenen Stationen der Reise des Engels der Weihnacht mit Scrooge und Marley zur vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht bieten dem Publikum jedes Jahr aufs Neue kurzweilige Unterhaltung und reichlich ergreifende Momente. Wenn das Ensemble mit Ketten an den Händen als Untote in phantasievollen Choreografien auf der Bühne zu sehen ist, fühlt man sich nicht von ungefähr an einen anderen musicalischen Albtraum erinnert, aber auch bei dieser Inszenierung blieb es mir verschlossen, was Menschen auf freier Szene oder auf dem Marktplatz dazu veranlasst, Walzer zu tanzen. Matthias Lässig zeichnet für das märchenhafte, detaillierte Bühnenbild verantwortlich, das von Manuel da Costa (Lichtdesign) stimmungsvoll in Szene gesetzt wird. Zusätzlich strahlen die Kostüme das nostalgische Flair der Viktorianischen Zeit aus, und da die Geschichte in London spielt, darf natürlich auch der sprichwörtliche Londoner Nebel nicht fehlen. Auch im Colosseum Theater wird elf Jahre nach der Uraufführung mit den von Gert Wilden arrangierten, professionell produzierten Playbacks gearbeitet, wer im Oktober diesen Jahres an gleicher Stelle die „West Side Story“ erlebt hat, wird das Live-Orchester dennoch ein wenig vermissen. Dies lässt sich jedoch angesichts des positiven Gesamteindrucks leicht verschmerzen, was wohl auch das Premierenpublikum ähnlich empfunden hat, bedankte es sich doch zufrieden mit euphorischem Stehapplaus.

Zum Ende der Premiere kamen auch Dirk Michael Steffan, Marie-Luise Marjan als Schirmherrin der Malteser Partner­schaft und die übrigen Kinderdarsteller – jede Kinderrolle ist sechsfach besetzt – auf die Bühne und präsentierten gemeinsam mit dem Ensemble den von Dirk Michael Steffan komponierten Song „Das Licht von Bethlehem“, mit dem auf die Hilfsaktion „Hoffnung spenden – Hilfe für Kinder in Not“ aufmerksam gemacht werden soll. Das Musical „Vom Geist der Weihnacht“ hat auch in dieser Spielzeit wieder soziale Verantwortung für Bedürftige übernommen und unterstützt die Aktion des Malteser Hilfsdiensts. Der Song wird nach allen Vorstellungen jeweils zum Ende erklingen.

Kristian Vetter, Cosmo Gamaggio, LaFee und Klaus Seiffert

Weitere Vorstellungen stehen bis 30. Dezember 2012 dienstags und mittwochs um 18.30 Uhr, donnerstags und freitags um 19.30 Uhr sowie samstags und sonntags um 15.00 Uhr und 19.30 Uhr auf dem Spielplan. Abweichende Vorstellungszeiten an den Weihnachtsfeiertagen, weitere Informationen unter www.vom-geist-der-weihnacht.de.

Haben Sie die aktuelle Produktion des Familienmusicals „Vom Geist der Weihnacht“ im Colosseum Theater selbst schon gesehen? Wie hat Ihnen die Vorstellung gefallen?

Heizen mit (Nacht-) Strom: Überteuert und nicht mehr zeitgemäß

Den Letzten beißen die Hunde

Nachtspeicherheizungen wurden in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts als kostengünstige Alternative zu den zu der Zeit üblichen Kohleöfen in Wohnungen eingebaut, Energieversorgungsunternehmen profitierten von der Aus­lastung ihrer Kraftwerke in so genannten Schwachlastzeiten. Um Nachtstrom nutzen zu können, braucht man einen speziellen Stromzähler mit zwei Zählwerken sowie eine Einrichtung zur Tarifumschaltung. Der niedrige Gesamt­wirkungs­grad von Nachtspeicherheizungen wurde lange kritisiert, und im Hinblick auf den Primär­energie­ver­brauch wurde in der Energieeinsparverordnung vom 24. Juli 2007, zuletzt geändert am 29. April 2009, von der Bundes­regierung die sukzessive Außerbetriebnahme von elektrischen Nachtspeicherheizungen beschlossen. In Deutschland bieten die Energieversorgungsunternehmen Nachtstromtarife bereits nicht mehr flächendeckend an. Noch schlimmer für den Endverbraucher, der sich als Mieter die Art der Beheizung seiner Mietwohnung nicht aussuchen kann, ist eine markt­beherrschende Stellung der jeweiligen Strom­ver­triebs­unternehmen, wie das Bundeskartellamt in seinem Bericht „Heizstrom – Marktüberblick und Verfahren“ im September 2010 erläutert. Interessanterweise haben sich nach einer Untersuchung des Bundeskartellamtes zu den Heiz­strom­preisen für die Jahre 2007 bis 2009 eine ganze Reihe von Strom­ver­triebs­unternehmen dazu entschlossen, ihre Kunden finanziell zu entlasten, um eine Verfahrenseinstellung wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung durch das Fordern überhöhter Preise zu erreichen. Tatsächlich hat sich an der markt­beherrschende Stellung seither aber nichts geändert, was schon allein in dem verschwindend geringen Marktsegment der Heizstromkunden begründet ist, so dass für den Endverbraucher nach wie vor keine Wechselmöglichkeiten bestehen.


Nun drehen auch die Energieversorgungsunternehmen wieder kräftig an der Preissschaube, beispielhaft zeigen die beiden Grafiken die Preisentwicklung eines überregional tätigen Strom­ver­triebs­unternehmens (absolut und relativ) in den letzten fünf Jahren. Für den Endverbraucher ist es dabei irrelevant, wie sich die Preis­steigerungen zusammensetzten, denn am Ende zählt, welcher Betrag für eine warme Wohnung zu zahlen ist. Und da ist eine Preiserhöhung von 37% beim so genannten Nachtstrom (NT), aber auch im Normaltarif (HT) schon auf­fällig. Welches Unternehmen zahlt seinen Arbeitnehmern im kommenden Jahr im Vergleich zu 2008 37% mehr Arbeits­ent­gelt? Was also gegen die drohende Kostenexplosion und Privatinsolvenz tun? Zumindest für den kommenden Monat besteht Hoffnung, auch wenn der Vorschlag nur ironisch gemeint und nicht ernst zu nehmen ist: Einen Monat vor Weihnachten haben beinahe überall schon die Weihnachts­märkte mit ihren Glühweinständen geöffnet. Dort kann man sich mit seinem Glühwein unter einen der beliebten „Heizpilze“ stellen und sich wärmen. Was kommt danach? Vermutlich werden die Strom­ver­triebs­unternehmen im kommenden Jahr noch mehr Kunden „den Saft abdrehen“, da diese ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können. Einen praktikablen Lösungsvorschlag habe ich bisher leider auch nirgends gefunden, aber wie heißt es so schön, „den Letzten beißen die Hunde“.


Dienstag, 20. November 2012

Vom Schuhlager zur Moschee

Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden

Bis 1928 wurde in Essen-Altendorf auf der Zeche Hagenbeck Steinkohle abgebaut, während des Kulturhauptstadtprojekts SchachtZeichen markierte ein gelber Heliumballon den Standort der ehemaligen Zeche Hagenbeck. Später siedelten sich hier Gewerbebetriebe an, 1967 das Möbel­transport­unter­nehmen M. Klauenberg (In der Hagenbeck 50), später das BMW Vertragsunternehmen Ing. Rüdiger Faltz GmbH (In der Hagenbeck 37), das Porsche Zentrum Essen der Gottfried Schultz Sportwagen GmbH & Co. KG (In der Hagenbeck 35). Das Schuhhaus F. W. Böhmer GmbH & Co. KG hatte hier ein Schuhlager eingerichtet (In der Hagenbeck 41), das Unternehmen hat aber zum 1. Februar 2005 Insolvenz angemeldet. Mit Ausnahme der internationalen Möbelspedition M. Klauenberg KG ist von diesen Betrieben im Gewerbegebiet In der Hagenbeck nicht mehr viel übrig geblieben, 2007 erwarb der türkisch-islamische DITIB-Verein das Gelände mit dem Gebäude des ehemaligen Schuhlagers, um hier eine Moschee zu errichten.

Baustelle In der Hagenbeck/Nöggerathstraße, Oktober 2010

Die Baugenehmigung wurde im September 2008 erteilt, und mehr als vier Jahre später hat der Verein nun ein Dach über dem Kopf. Das ist zwar ein ganz besonderes, nämlich eine geodätische Aluminium Konstruktion der Vacono Aluminium Covers GmbH in Rheinfelden, wie sie üblicherweise zur Abdeckung von Erdöltanks verwendet wird, mit einem Durchmesser von mehr als 31 Metern. Aber die Gesellschaft bietet solche Konstruktionen auf ihrer Homepage für einen Durchmesser bis zu 120 Meter an, da sollten knapp 32 Meter eigentlich ein Klacks sein, die eigentliche Montage ging dementsprechend auch in wenigen Wochen vonstatten. Nun kann sich der Bauherr also an den Innenausbau des Gebäudes begeben, und womöglich wird man irgendwann das Ergebnis am Tag der offenen Moschee in Augenschein nehmen dürfen, der jährlich am 3. Oktober stattfindet. Also auch 2013, 2014, 2015 … Ein Termin für die Fertigstellung ist auf dem Baustellenschild an der Nöggerathstraße nämlich nicht genannt.

Baustelle In der Hagenbeck/Nöggerathstraße, November 2012

Samstag, 17. November 2012

Der „Geist der Weihnacht“ im Möbelhaus

Promotionauftritt auf der Bühne in der gläsernen Pyramide von Möbel Kröger

Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge), LaFee (Engel) und Klaus Seiffert (Jacob Marley)

Es ist beinahe „gute, alte Tradition“, dass auf der Bühne in der gläsernen Pyramide von Möbel Kröger Promotionauftritte der Musicals aus dem Colosseum Theater stattfinden, hier sind auch schon Christian Alexander Müller und soger Uwe Kröger aufgetreten. Rechtzeitig zum Begin der Vorstellungen des Musicals „Vom Geist der Weihnacht“ am kommenden Dienstag statten daher auch Jacob Marley, Ebenezer Scrooge und der Engel der Weihnacht dem Möbelhaus einen Besuch ab, um auf selbiges aufmerksam zu machen. Es gab Zeiten, da musste man tatsächlich Stunden vor dem geplanten Auftritt kommen, um einen guten Platz bei diesen Promotionauftritten zu ergattern, was den Moderator wohl zu der Bemerkung veranlasste, einige Zuschauer stünden bestimmt schon seit 9 Uhr dort. (Für Ortsunkundige: Das Möbelhaus öffnet an allen Werktagen erst um 10 Uhr.) Das nennt man dann wohl Glorifizierung „Guter Alter Zeiten“. Tatsächlich hielt sich der Andrang in Grenzen, und es gab auch keine Fans, die in Ohnmacht gefallen sind.

Klaus Seiffert (Jacob Marley)

Die drei Hauptdarsteller aus dem Musical präsentierten auf der Bühne vier kleine Appetizer:
  • Klaus Seiffert: „Ich bin ein Geist“
  • LaFee: „Lied eines Engels“
  • Kristian Vetter: „Ein neues Leben“
  • Alle: „Diese Nacht soll niemals enden“
Im Anschluss gaben LaFee, Klaus Seiffert und Kristian Vetter noch etwa 10 Minuten Autogramme, wobei augenscheinlich kein Autogrammwunsch unerfüllt blieb, und bereits nach etwa 30 Minuten hieß es dann „Belle has left the building“.

Klaus Seiffert (Jacob Marley)

LaFee (Engel)

LaFee (Engel)

Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge)

Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge)

Vom 20. November bis 30. Dezember 2012 zeigt BB Promotion GmbH in Kooperation mit MB Event & Entertainment GmbH „Vom Geist der Weihnacht“ nach der Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens im Colosseum Theater Essen. Das Familien­musical von Komponist und Autor Dirk Michael Steffan und Librettist Michael Tasche wurde 2001 im TheatrO CentrO in der Neuen Mitte Oberhausen uraufgeführt, seither wird das Stück alljährlich an renomierten Bühnen gespielt, 2011 im Deutschen Theater in München und in der Alten Oper in Frankfurt. In diesem Jahr wird das Weihnachts-Musical erstmals im Colosseum Theater in Essen aufgeführt.

Klaus Seiffert (Jacob Marley), LaFee (Engel) und Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge)

Donnerstag, 15. November 2012

VBW geben die Hauptdarsteller von „Natürlich blond“ bekannt

„Natürlich Blond – Das Musical“ – nach dem gleichnamigen Roman von Amanda Brown und der Hollywood Komödie „LEGALLY blonde“ (2001) mit Reese Witherspoon; Musik, Gesangstexte: Laurence O´Keefe und Nell Benjamin; Buch: Heather Hach; Deutsche Bearbeitung: Ruth Deny (Buch), Heiko Wohlgemuth und Kevin Schroeder (Songtexte). Regie und Choreografie: Jerry Mitchell; Bühne: David Rockwell; Kostüme: Gregg Barnes; Musikalischer Leiter: Koen Schoots. Darsteller: Barbara Obermeier (Elle Woods), Jörg Neubauer (Emmett Forrest), Ana Milva Gomes (Paulette Bonafonté), Alexander Goebel (Professor Callahan), Hendrik Schall (Warner Huntington III), Sanne Mieloo (Vivienne Kensington), Dániel Rákász (Großmeister Chad/Dewey/Kyle), Linda Geider (Brooke Wyndham), Anouk Roolker (Enid Hoopes), Birgit Wanka (Serena), Anja Haeseli (Margot), Sidonie Smith (Pilar), Jennifer Siemann (Kate/Chutney, Cover Margot), Anna Carina Buchegger (Gabby/Gerichtsschreiberin), Peter Kratochvil (Pforzheimer), Benjamin Sommerfeld (Lowell), Katja Berg (Courtney/Mum/Whitney), Maximilian Mann (Carlo), Paul Knights (Kiki), Adrianna Hicks (Richterin/Verkäuferin), Armin Kahl (Dad/Winthrop), Björn Klein (Aaron), Jurriaan Bles (Padamadan/Niko), Myrthes Monteiro (Cece/Staatsanwältin, Cover Serena), Marie Lumpp (Leilani), Amélie Dobler (Kristine, Cover Elle Woods), Breezie oder Brutus (Brutus), Lola oder Monty (Rufus), Jörn-Felix Alt (Walk-In Cover Warner Huntington III), André Bauer (Walk-In Cover Dad/Winthrop/Professor Callahan), Janine Buck, Maria Graciano, Anne-Mette Riis, Gabriela Ryffel (Cover Paulette Bonafonté, Cover Vivienne Kensington), Jerôme Knols, Jan-Eike Majert, Georg Prohazka (Swings). Broadway Premiere: 29. April 2007, Palace Theatre, New York City. Europäische Erstaufführung: 13. Januar 2010, Savoy Theatre, London. Deutschsprachige Erstaufführung: 21. Februar 2013, Ronacher, Wien.



„Natürlich Blond – Das Musical“


Ab Februar 2013 steht das Ronacher auf pink


Anouk Roolker, Linda Geider, Jörg Neubauer, Barbara Obermeier, Alexander Goebel, Sanne Mielo, Ana Milva Gomes, Dániel Rákász, Jörn-Felix Alt, Gabriela Ryffel, Maria Graciano (Dance Captain), Sidonie Smith, Anja Haeseli, Birgit Wanka und Anna Carina Buchegger

Heute hat Musical-Intendant Christian Struppeck einen weiteren Teil der Besetzung von „Natürlich Blond – Das Musical“ bekanntgegeben, nachdem Barbara Obermeier bereits zum Start des Kartenvorverkaufs als Elle Woods abgekündigt wurde. Von isgesamt 1.200 Bewerbern sollen sich allein 230 Künstlerinnen um die Hauprolle der Blondine Elle Woods beworben haben.
  • Barbara Obermeier als Elle Woods,
  • Jörg Neubauer als Emmett Forrest, Rechtsassistent,
  • Ana Milva Gomes als Paulette Bonafonté, Elles Friseurin,
  • Alexander Goebel als Professor Callahan, Juraprofessor in Harvard,
  • Hendrik Schall als Warner Huntington III, Elles Ex-Freund,
  • Sanne Mieloo als Vivienne Kensington,
  • Dániel Rákász als Kyle, Postbote,
  • Linda Geider als Brooke Wyndham, Fitness Queen,
  • N. N. als Enid Hoopes,
  • Birgit Wanka als Serena, Elles Freundin,
  • Anja Haeseli als Margot, Elles Freundin,
  • Sidonie Smith als Pilar, Elles Freundin,
  • N. N. als Kate/Chutney
Weiterhin haben Amélie Dobler (Cover Elle Woods) und Myrthes Monteiro ihre Verpflichtung im Ensemble bestätigt.

Hendrik Schall war bei der Castpräsentation nicht anwesend, sein Part wurde bei der Präsentation eines Medleys aus „Natürlich Blond – Das Musical“ von Jörn-Felix Alt (Walk-In Cover Warner Huntington III) übernommen. Das komplette Ensemble wurde mit Ausnahme der bei der Präsentaion anwesenden Darsteller nicht bekanntgegeben.

Christian Struppeck und Linda Geider

Ana Milva Gomes

Maria Graciano, Birgit Wanka, Gabriela Ryffel, Anja Haeseli, Anouk Roolker und Sidonie Smith

Jörn-Felix Alt und Barbara Obermeier

Linda Geider, Barbara Obermeier, Sidonie Smith, Anja Haeseli und Birgit Wanka

„Natürlich blond“ erzählt mit viel Wortwitz und Charme die Geschichte der amerikanischen College Blondine Elle Woods, die nach Harvard geht, um Ihren Ex-Freund Warner Huntington III, der dort Rechtswissenschaften studieren will, zurückzugewinnen. Dort entwickelt sich Elle zu einer intelligenten und emanzipierten Jusstudentin und beweist mit Selbstbewusstsein und Herz, dass das Äußere oft zu täuschen vermag.

Barbara Obermeier

Theater Oberhausen: „Wild Years“

„Wild Years“ – Theaterabend von Jürgen Sarkiss nach Tom Waits; Musik und Liedtexte: Tom Waits und Kathleen Brennan; Bühne: Stefanie Dellmann, Mona Ulrich; Kostüme: Mona Ulrich; Dramaturgie: Rüdiger Bering; Musikalische Leitung, Regie: Otto Beatus. Darsteller: Susanne Burkhard und Jürgen Sarkiss. Band: Otto Beatus (Klavier, Akkordeon), Peter Engelhardt (Gitarre), Volker Kamp (Bass, Posaune), Axel Lindner (Geige, Orgel, Percussion). Premiere: 30. Mai 2012, Theater Oberhausen.



„Wild Years“


Ein Theaterabend nach Tom Waits am Theater Oberhausen


Jürgen Sarkiss; Foto Birgit Hupfeld

„Frank´s Wild Years“ von Tom Waits und Kathleen Brennan (Premiere 17. Juni 1986 im Briar Street Theatre in Chicago, Illinois) war als Musical konzipiert und dreht sich um den mut- und mittellosen Akkordeonspieler Frank O´Brien auf seiner alptraumhaften Odyssee aus der amerikanischen Kleinstadt Rainville über Las Vegas und New York nach East St. Louis. Es ist eine Geschichte über gescheiterte Träume. Frank verlässt Rainville auf der Suche nach Ruhm und Glück, wird aber letzt­endlich mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Ursprüng­lich wollte Tom Waits das Stück in New York City mit Avantgarde-Regisseur Robert Wilson auf die Bühne bringen, doch die Zusammenarbeit kam nicht zustande, und nach der zweimonatigen Aufführungsserie in Chicago wurde das Stück nie mehr aufgeführt. Offiziellen Quellen zufolge möchte Tom Waits auch nicht, dass das Stück nochmals aufgeführt wird.

Axel Lindner, Otto Beatus, Jürgen Sarkiss, Volker Kamp und Peter Engelhardt; Foto Birgit Hupfeld

Seitdem Jürgen Sarkiss in der deutschsprachigen Erst­auf­führung die Titelrolle in Tom Waits´ musikalischer Büchner-Adaption „Woyzeck“ (Premiere 19. September 2008, Regie Joan Anton Rechi) spielt, wollte er gern ein weiteres Stück von Tom Waits auf die Bühne bringen. „Frank´s Wild Years“ sollte es sein, doch dafür waren die Rechte nicht zu bekommen, und so konzipierte er „Wild Years“. In dem theatralischen Konzert kombiniert er die Songs von Tom Waits und Kathleen Brennan, die am 17. August 1987 auch auf dem Album „Franks Wild Years“ mit dem Untertitel „Un Operachi Romantico in Two Acts“ erschienen sind, mit der Geschichte eines Mannes, der die Nacht auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben durchwacht. Während die Stadt um ihn herum schläft, wird er von Halluzinationen und einer schwerwiegenden Sehnsucht nach Heimat übermannt und findet keine Ruhe.

Susanne Burkhard und Jürgen Sarkiss; Foto Birgit Hupfeld

Jürgen Sarkiss schlüpft selbst in Franks Rolle, aber in „Wild Years“ wird er nicht auf der Bank einer Bushaltestelle in East St. Louis von Musikern aufgesucht, die wie Ichabod Crane und Angehörige der Heilsarmee gekleidet sind, hier döst er in einem Sessel vor sich hin, hört plötzlich Geräusche, Gegenstände bewegen sich scheinbar wie von Geisterhand, es passieren kuriose Dinge … mitunter kommen einem selbst Zweifel, ob das Geschehen nun Traum oder Realität ist. Ganz real stehen jedenfalls Tom Waits´ Songs in dieser Aufführung im Vordergrund, die Otto Beatus (Klavier, Akkordeon), Peter Engelhardt (Gitarre), Volker Kamp (Bass, Posaune) und Axel Lindner (Geige, Orgel, Percussion) nicht nur auf ihren Instrumenten spielen, manchmal werden auch Bratpfannen, Speiskübel oder Blechtonnen zu Instrumenten umfunktioniert. Die Songs lassen sich nur schwer einer Musikform zuordnen, mal hören sie sich mehr nach Blues an, ein anderes Mal überwiegen Jazz oder Swing, teilweise mit experimentellem Charakter. Gespielt wird im Malersaal, der Zuschauer bekommt hautnah das Gefühlschaos mit, das Jürgen Sarkiss auf der Bühne durchlebt. Die weiblichen Rollen in „Wild Years“ hat Susanne Burkhard übernommen, auch ihren bisweilen androgyn gezeichneten Charakteren bleibt die Flucht aus der Einsamkeit verwehrt. Beide sind füreinander unerreichbar, ihre Sehnsucht nach Liebe bleibt unerwidert. Am Ende scheitert Frank ebenso wie Woyzeck, was bleibt, sind Träume. Und sechs wirklich beeindruckende Akteure auf der Bühne.

Jürgen Sarkiss; Foto Birgit Hupfeld

Ob man „Wild Years“ genießen kann, wird sicher ein Stück weit davon abhängen, wie man zu den Songs von Tom Waits steht. Jürgen Sarkiss, Susanne Burkhard und die vierköpfige Band geben sich jedenfalls alle erdenkliche Mühe, die Zuschauer mitzureißen, was in der besuchten Vorstellung am 14. November 2012 auch hervorragend gelungen ist. „Wild Years“ steht nochmals am 29. Dezember 2012 auf dem Spielplan.

Dienstag, 13. November 2012

„Broadway bereit“

Neue Konzertreihe in Essen-Rüttenscheid

Broadway-Musicals sind seit Mitte des 19. Jahrhundert eine beliebte Form der Unterhaltung. Am „Great White Way“ können Theaterbesucher jeden Tag aus einer Vielzahl von Shows auswählen, Broadway-Musicals fesseln Jahr für Jahr viele Touristen aus aller Welt: „If I can make it there, I´ll make it anywhere.“ Da ist es nicht verwunderlich, dass Komponisten oder Musicaldarsteller insgeheim davon träumen, ihr eigenes Stück am Broadway aufzuführen oder selbst dort auf der Bühne zu stehen. Doch der Weg dorthin ist hart und beschwerlich, gerade am Anfang ist es für angehende Musicaldarsteller wichtig, ihre Fähigkeiten vor unbekanntem Publikum präsentieren zu können.

Vor diesem Hintergrund haben der kanadische Tenor E. Mark Murphy und Theaterregisseur und Ausstatter Mark A. Pearson mit ihrer Firma „MarkingTime Entertainment“ ein besonderes Konzept für das kleine Sago Hinterhoftheater in Essen-Rüttenscheid entwickelt. Im Rahmen der neuen Konzertreihe „Broadway bereit“ bekommen angehende Musical-Darsteller dort die Möglichkeit, ihr Repertoire vor kleinem Publikum zu präsentieren. Beim ersten Konzert am 12. November 2012 standen mit Inga Krischke, Matthias Kumer, Oliver Morschel und Sandra Pangl Studierende der Folkwang Universität der Künste auf der Bühne, die von Michael David Mills am Piano begleitet wurden. Michael David Mills ist seit 1995 Professor für Partienstudium/Musikalische Einstudierung im Studiengang Musical an der Folkwang Universität der Künste und tritt regelmäßig als Liedbegleiter auf. Somit handelte es sich also durchaus um ein Konzert auf professionellenm Niveau, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Michael Mills seine Studierenden ohne ein präsentierwürdiges Ergebnis auf die Bühne lassen würde. Wer schon einmal ein Konzert des Studiengangs Musical der Folkwang Universität der Künste besucht hat, beispielsweise die jährlich stattfindende Musical-Combo, wird mir in diesem Punkt sicherlich zustimmen. Die angehenden Bühnendarsteller lernen in diesem Projekt, Songs mit schauspielerischen und choreographischen Elementen auf der Bühne zu präsentieren. Und genau das konnte man bei dem ersten Konzert der neuen Konzertreihe auch erleben. Die vier Studierenden haben bereits einschlägige Bühnen­er­fah­rung, ihre aktuellen Engagements sind der Vorschau zu diesem Konzertabend zu entnehmen.

Das Künstlerduo Sago (Isabel Katharina Sandig und Ralf Gottesleben) betreibt sein kleines Hinterhoftheater in einer ehemaligen Backstube bereits seit 11 Jahren, im Bistro-Ambiente finden bis zu 39 Personen Platz. Es gibt aber auch ein Sofa, auf dem man sich bequem zurücklehnen und den Abend genießen kann. Wer darauf einen Platz ergattert, für den verwandelt sich das Sago Hinter­hof­theater kurzerhand in ein „Wohnzimmertheater“. Hier gibt es keinen Orchester­graben, die Besucher erleben die Künstler hautnah, und auch die Künstler bekommen die Reaktionen des Publikums unmittelbar mit. Das dürfte auch für Künstler, die bereits auf der großen Bühne gestanden haben, eine interessante Erfahrung sein.

Die Songauswahl reichte an diesem Abend von bekannten, klassischen Melodien aus Broadway-Klassikern wie „West Side Story“ oder „Cabaret“ bis hin zu hierzulande eher unbe­kannten Songs wie „Run away with me“ aus „The unauthorized autobiography of Samantha Brown“ oder „Blessing“ aus dem 2007 veröffentlichten Debütalbum des amerikanischen Komponisten und Texters Scott Alan. Das kann jeder für sich anhand der Setlisten nachvollziehen. Die Studierenden konnten das Publikum ausnahmslos von ihrem Talent und Können überzeugen, und auch wenn der Kenntnisstand je nach Studienjahr variieren mag, Inga Krischke studiert im zweiten Studienjahr, Matthias Kumer und Sandra Pangl studieren im dritten Studienjahr und Oliver Morschel studiert im vierten Studienjahr, so hinterließen doch alle vier einen überaus positiven Eindruck.

Setlist des ersten Teils:
  • Matthias Kumer: „It ain´t neccessarily so“ aus „Porgy and Bess“ von George und Ira Geshwin, DuBose Heyward
  • Matthias Kumer: „What you´d call a dream“ aus „Diamonds“ von Craig Carnelia
  • Inga Krischke: „Somewhere“ aus „West Side Story“ von Leonard Bernstein, Stephen Sondheim
  • Inga Krischke: „I´m a good girl“ aus „13“ von Jason Robert Brown
  • Matthias Kumer und Sandra Pangl: „Blessing“ aus „Dreaming Wide Awake: The Music of Scott Alan“ von Scott Alan
  • Oliver Morschel: „Run away with me“ aus „The unauthorized autobiography of Samantha Brown“ von Brian Lowdermilk, Kait Kerrigan
  • Oliver Morschel: „Memphis lives in me“ aus „Memphis“ von David Bryan, Joe DiPietro
  • Sandra Pangl: „Ich hab nie Angst“ aus „Songs for a New World (Lieder für eine neue Welt)“ von Jason Robert Brown
  • Sandra Pangl: „Wart´s nur ab!“ aus „My Fair Lady“ von Frederick Loewe, Alan Jay Lerner

Matthias Kumer, Inga Krischke, Oliver Morschel, Sandra Pangl und Michael David Mills

Nach der Pause hatten alle vier nochmals zwei Songs im Gepäck, Sandra Pangl zeigte mit ihrer deutschen Version von „Joey is a Punk Rocker“, dass sie es auch rockig mag, Matthias Kumer hatte mit „Surprise, Surprise“ den Song aus „A Chorus Line“ ausgewählt, für den der Film 1986 für den Oscar in der Kategorie Bester Song nominiert war, und Inga Krischke schlüpfte in die Rolle zweier Frauen, die nicht sehr viel gemeinsam haben. Zum Abschluss des Abends präsentierte Oliver Morschel mit seinen beiden Songs „Der Guten Tag Hop Clop“ aus „The Producers“ und „Wir vergessen die Welt“ aus „High Fidelity“ den schauspielerisch und choreographisch elaboriertesten Vortrag des Abends, wobei er für die Darstellung der Szene aus „High Fidelity“ beim 40. Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2011 im Hauptwettbewerb Schwerpunkt Musical mit dem Preis des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen für den „besten Vortrag eines deutschsprachigen Musical-Songs“ in Höhe von 2.500 Euro ausgezeichnet wurde. Nebenbei bemerkt, seinen Vortrag beim Konzert der Preisträger am 5. Dezember 2011 im Friedrichstadt-Palast kann man sich auch vollkommen legal in der entsprechenden Videogalerie des Bundeswettbewerb Gesang Berlin e. V. anschauen.

Setlist des zweiten Teils:
  • Sandra Pangl: „I remember“ aus „Evening Primrose“ von Stephen Sondheim
  • Sandra Pangl: „Joey is a Punk Rocker“ aus „The Black Suits“ von Joe Iconis
  • Matthias Kumer: „Jedem kann das passieren“ aus „Edges“ von Justin Paul, Benj Pasek
  • Matthias Kumer: „Surprise, Surprise“ aus dem Film „A Chorus Line“ von Marvin Hamlisch, Edward Kleban
  • Inga Krischke: „I don´t know how to love him“ aus „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Llyod Webber
  • Inga Krischke: „Maybe this time“ aus „Cabaret“ von John Kander, Fred Ebb
  • Oliver Morschel: „Der Guten Tag Hop Clop“ aus „The Producers“ von Mel Brooks
  • Oliver Morschel: „Wir vergessen die Welt“ aus „High Fidelity“ von Tom Kitt, Amanda Green

Matthias Kumer, Inga Krischke, Oliver Morschel, Sandra Pangl, Michael David Mills, E. Mark Murphy und Mark A. Pearson

Inga Krischke, Matthias Kumer und Sandra Pangl werden im kommenden Frühjahr auch in „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik (Musik) und Steven Sater (Buch und Lyrics) in der Deutschen Bearbeitung von Nina Schneider am Musik­theater im Revier (Premiere 15. März 2013, Regie Wolfgang Türks) zu sehen sein. Die Konzertreihe „Broadway bereit“ im Sago Hinterhoftheater in Essen-Rüttenscheid wird am 11. Dezember 2012 fortgesetzt, die Künstler für diesen Termin stehen noch nicht fest, Bewerbungen von ernsthaft an einer Musicallaufbahn Interessierten nimmt „MarkingTime Entertainment“ noch entgegen. Da der Erfolg der Konzertreihe maßgeblich von den auftretenden Künstlern beeinflußt wird, darf man schon jetzt darauf gespannt sein, wen die Veranstalter im Dezember präsentieren werden. Der erste Konzertabend war jedenfalls eine „Steilvorlage“, die schwer zu toppen sein dürfte.


Dienstag, 4. Dezember 2012

Heute hat „MarkingTime Entertainment“ die Solisten für den nächsten Konzertabend am 11. Dezember 2012 bekanntgegeben:
  • Jan Nicolas Bastel studiert augenblicklich im 2. Jahr Musical an der Folkwang Universität der Künste,
  • Angelo Canonico studiert augenblicklich im 3. Jahr Musical an der Folkwang Universität der Künste,
  • Coline Hardelauf hat an der Folkwang Universität der Künste Musikwissenschaft und Gesang studiert und dort auch den Masterstudiengang Musiktheater- und Konzertdramaturgie absolviert,
  • Léonie Thoms studiert ebenfalls im 3. Jahr Musical an der Folkwang Universität der Künste.
Pascal Schweren wird die vier Solisten am Klavier begleiten.


Freitag, 11. Januar 2013

Inzwischen hat „MarkingTime Entertainment“ auch die Solisten für den nächsten Konzertabend am 21. Januar 2013 bekanntgegeben:
  • Die gebürtige US-Amerikanerin Bethany Barber studierte Gesang an der Indiana University in Bloomington und ist zur Zeit im Ensemble der Kammeroper Köln engagiert,
  • der gebürtige Kalifornier Carl Kanowsky studierte Gesang an der Indiana University in Bloomington und in Wien bei Paulette Vineyard-Herbich,
  • Richard-Salvador Wolff studiert augenblicklich im 2. Jahr Musical an der Folkwang Universität der Künste,
  • Sopranistin Doreen Ziegler studierte Musik mit Schwerpunkt Gesang an der Bergischen Universität Wuppertal und bei KS Reinhard Leisenheimer an der Musikhochschule Köln, war im Ensemble der Theater Gummersbach und Hagen tätig und zog danach nach Nairobi. In Kenia ist sie in diversen Konzerten und Opernvorstellungen aufgetreten.

„Das Licht von Bethlehem“

„Vom Geist der Weihnacht“ – nach der Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens; Musik: Dirk Michael Steffan; Texte: Michael Tasche, Dirk Michael Steffan; Inszenierung: Iris Limbarth; Bühne: Matthias Läßig; Lichtdesign: Manuel da Costa; Musikalische Leitung: Wolfgang Wilger. Darsteller: Kristian Vetter (Ebenezer Scrooge), Klaus Seiffert (Jacob Marley), LaFee (Engel/Belle), Thomas Schweins (Mr. Cratchit, Cover Marley), Julia Felthaus (Mrs. Cratchit/Mrs. Pillbox), James Sbano (Mr. Fezziwig/Mr. Beavis, Cover Scrooge), Jeanne-Marie Nigl (Mrs. Fezziwig/Mrs. Shellcock), Krisha Dalke (Junger Scrooge/Mr. Butthead), Martin Mulders (Timmy), Florian Claus (Junger Marley, Cover Mr. Lowprice/Mr. Kent), Dirk Hinzberg (Mr. Highprice/Mr. Betsy, Cover Mr. Fezziwig/Mr. Beavis), Stefan Stara (Mr. Lowprice/Mr. Kent, Cover Timmy), Suzanne Dowaliby (Mrs. Pommeroy, Cover Mrs. Fezziwig/Mrs. Shellcock), Verena Raab (Liz Pommeroy), Timo Radünz (Cover Junger Marley), Thorsten Ritz (Cover Mr. Cratchit), Stefanie Wesser (Cover Engel/Belle), Sabine Ruflair (Cover Mrs. Cratchit, Cover Mrs. Pommeroy), Oliver Nöldner (Cover Junger Scrooge, Cover Mr. Highprice/Mr. Betsy), Carmen Gola (Cover Liz Pommeroy), Katrin Lièvre (Swing), Michael Chadim (Swing). Kinderdarsteller: Jana Hilgers/Lea Hilgers/Melissa Lambert/Kira Marit Scheffrahn/Janine Sorgenfrei/Lilly Krämer (Anne), Calvin Frank/Sean Leon Mlakar/Luca Pernau/Henk Buchholz/Tristan Hellrung/Jonas Wilger (Bob), Leon Agus Martinez/Jonas Biesgen/Colin Lehrke/Till Sobbe/Luca Wowra/Jasper Bungart (Boy), Anna Albrecht/Victoria Sophie Bak/Lisa Maria Brandenberg/Charlotte Buchholz/Kyra Buers/Miriam Schmitz (Debbie), Amber Lilly Bringenberg/Josephine Buchholz/Lucie Jacobs/Cinzia Lenk/Josephine Martin/Emma Gilbert (Fan), Nina Albrecht/Pauline Gendreitzig/Joshua Lambach/Katharina Schulz/Tobias Waschke (Geigenspieler). Uraufführung: 23. November 2001, TheatrO CentrO, Oberhausen. Premiere: 22. November 2012, Colosseum Theater Essen.



„Das Licht von Bethlehem“


… ist beim „Geist der Weihnacht“ in Essen angekommen


„Das Licht von Bethlehem“

Der Malteser Hilfsdienst e. V. hat mit Schirmherrin Marie-Luise Marjan und dem achtjährigen „Lichtbotschafter“ Cosmo in der von den Christen als Geburtsstätte Jesu Christi angesehenen Grotte in Bethlehem eine Flamme entzündet, die in einer stoßsicheren „Grubenlampe“ auf dem Land- und Luftweg (von Tel Aviv nach Köln) nach Essen gebracht wurde, ohne unterwegs zu verlöschen. Mit der in Bethlehem entzündeten Flamme wurde am 13. November 2012 im Colosseum Theater eine Kerze in einer Installation von Tobias Heilmann angezündet, die mit moderner Symbolik die Hoffnung versinnbildlichen und auf die Malteser Weihnachts­aktion „Hoffnung spenden – Hilfe für Kinder in Not“ aufmerksam machen soll. Das Projekt „Das Licht von Bethlehem“ – nicht zu verwechseln mit der 1986 vom ORF ins Leben gerufenen Aktion „Friedens­licht aus Bethlehem“, welche in Deutschland von den Pfad­finder­ver­bänden veranstaltet und weitergeführt wird – wurde vom Malteser Hilfsdienst e. V. Köln und Dirk Michael Steffan, Komponist und Produzent des Musicals „Vom Geist der Weihnacht“, initiiert, bereits im vergangenen Jahr haben die Veranstalter des Musicals die Aktion „Hoffnung spenden – Hilfe für Kinder in Not“ unterstützt. Eigens für „Das Licht von Bethlehem“ hat Dirk Michael Steffan den gleichnamigen Song geschrieben, der bei der Ankunft der Flamme erstmals von den Darstellern und etwa 400 Kindern aus dem Ruhrgebiet im Colosseum Theater präsentiert wurde und während der Laufzeit des Musicals nach jeder der 50 Vorstellungen als letzter Song erklingen soll. Durch ihre Spenden für die Aktion „Hoffnung spenden – Hilfe für Kinder in Not“ unterstützen die Besucher des Musicals die Malteser Geburtsklinik Bethlehem sowie zahlreiche regionale Projekte in NRW wie Mittagstische für Kinder sozial schwacher Familien, ehrenamtliche ärztliche Kindersprechstunden der Malteser Migranten Medizin und die Gewalt- und Mobbing-Prävention an Schulen.

Oliver Mirring, Landes- und Regionalgeschäftsführer der Malteser in NRW, Dirk Michael Steffan, Komponist und Produzent des Musicals, und Martin Rösler, Diözesangeschäftsführer Malteser Hilfsdienst e. V. Köln

Klaus Seiffert, Cosmo Gamaggio, LaFee und James Sbano

Kristian Vetter, Cosmo Gamaggio, LaFee und Klaus Seiffert

Kristian Vetter, Cosmo Gamaggio, LaFee und Klaus Seiffert

Kinderchor und Musical-Darsteller

Kinderchor

Kristian Vetter, Cosmo Gamaggio, LaFee und Klaus Seiffert

Kristian Vetter, Cosmo Gamaggio, LaFee und Klaus Seiffert

Kristian Vetter, Cosmo Gamaggio, LaFee und Klaus Seiffert

Vom 20. November bis 30. Dezember 2012 zeigt BB Promotion GmbH in Kooperation mit MB Event & Entertainment GmbH „Vom Geist der Weihnacht“ nach der Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens im Colosseum Theater Essen. Das Familien­musical von Komponist und Autor Dirk Michael Steffan und Librettist Michael Tasche wurde 2001 im TheatrO CentrO in der Neuen Mitte Oberhausen uraufgeführt, seither wird das Stück alljährlich an renomierten Bühnen gespielt, 2011 im Deutschen Theater in München und in der Alten Oper in Frankfurt. In diesem Jahr wird das Weihnachts-Musical erstmals im Colosseum Theater in Essen aufgeführt.

„Das Licht von Bethlehem“