Mittwoch, 23. Februar 2011

Volltreffer auf der Fassade

BVB und FC Schalke 04 am „Ruhrschnellweg“

Gebäude am „Ruhrschnellweg“

Eine vom Planungsbüro orange edge realisierte Reminiszenz an das „Das Wunder von Bern“ gab es am „Ruhrschnellweg“ bereits seit Januar letzten Jahres. Zitate aus dem Radiokommentar des Berner WM-Endspiels von 1954 von Herbert Zimmermann wie „Rahn müsste schießen, Rahn schießt. Tor! Tor! Tor!“ zieren in Essen die Brücken und Lärmschutzwände an der Bundesautobahn 40.

Wandgemälde von Miroslav Lazović

Nun hat auch der serbische Maler und Kunstprofessor Miroslav Lazović (* 17. Juni 1959 in Prokuplje) die Arbeiten an seinem neuen Wandgemälde auf der Fassade des Gebäudes der Evonik Wohnen GmbH am „Ruhrschnellweg“ beendet. Das Wandgemälde zeigt bekannte Spieler der Fußballvereine Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund und FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., die im Laufe ihrer Karriere in beiden Vereinen gespielt haben. Hierfür kommen Rüdiger Abramczik, Ingo Anderbrügge, Steffen Freund, Jens Lehmann, Reinhard „Stan“ Libuda, Christoph Metzelder, Andreas „Andi“ Möller, Rolf Rüssmann, Harald Anton „Toni“ Schumacher und Jürgen Wegmann infrage. Rudolf „Rudi“ Assauer hat beim BVB gespielt und ist später als Manager für den FC Schalke 04 tätig gewesen.

Wandgemälde von Miroslav Lazović

Die Bewohner des Gebäudes dürfte es freuen, dass das Baugerüst vor ihren Fenstern diese Woche demontiert wurde. Aber an die Scharen von Kunstinteressenten und BVB- und S04-Fans vor ihren Fenstern werden sie sich sicherlich erst noch gewöhnen müssen.

Wandgemälde von Miroslav Lazović

Miroslav Lazović hat zusammen mit seinen Studenten im Fachbereich Wandmalerei der Fakultät für Angewandte Kunst bereits sehr viele Wandgemälde in Kraljevo realisiert. In Essen stammt das Wandgemälde am Verlagshaus der WAZ Mediengruppe in der Friedrichstraße ebenfalls von ihm. Als nächstes möchte Miroslav Lazović Gebäude in der Fußgängerzone in Mülheim an der Ruhr mit zeitgenössischer, abstrakter Fassadenkunst verzieren.

Wandgemälde von Miroslav Lazović

Das Gebäude Am Alfredspark 21 befindet sich am „Ruhrschnellweg“ in Höhe der Anschlussstelle (22) Essen-Holsterhausen, wer sich das Wandgemälde in Ruhe anschauen möchte, findet als Fußgänger auf der Hobeisenbrücke oder in unmittelbarer Nähe den besten Standort.

Wandgemälde von Miroslav Lazović


Wandgemälde von Miroslav Lazović


Wandgemälde von Miroslav Lazović


Samstag, 16. April 2011

Inzwischen ist ein Teil des Wandgemäldes – wie in einem früheren Blogeintrag angekündigt – von einem Baum verdeckt. Quod erat demonstrandum.

Wandgemälde von Miroslav Lazović

Montag, 21. Februar 2011

„Pina“ – tanzt, tanzt sonst sind wir verloren

„Pina“, Deutschlandpremiere 21. Februar 2011; Frankreich, Deutschland, 2010; 100 Minuten; Drehbuch, Regie, Produktion: Wim Wenders; Choreographie: Pina Bausch; mit dem Ensemble des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch; FSK ohne Altersbeschränkung; FBW Auszeichnung: Prädikat besonders wertvoll



Pina

Ein abendfüllender Tanzfilm in 3D-Technologie

„Pina“ ist ein Film von Wim Wenders für Pina Bausch, eine Hommage an eine der bedeutendsten Choreographinnen des 20. Jahrhunderts, mit den noch gemeinsam mit ihr ausgesuchten Choreographien „Le Sacre du Printemps“ („Das Frühlingsopfer“, Uraufführung 3. Dezember 1975), „Vollmond“ (Uraufführung 11. Mai 2006), „Café Müller“ (Uraufführung 20. Mai 1978) und „Kontakthof“ (Uraufführung 9. Dezember 1978), und wenigen Bildern und Tondokumenten aus ihrem Leben. „Pina“ wurde bei den 61. Internationalen Filmfestspielen Berlin am 13. Februar 2011 im Berlinale Palast als Welturaufführung außer Konkurrenz gezeigt, die Deutsch­land-Pre­mie­re fand am 21. Fe­bru­ar 2011 in der Es­se­ner Lichtburg in Anwesenheit des Regisseurs Wim Wenders und des Ensembles des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch statt.

Wim Wenders und das Ensemble des Tanztheaters Wuppertal
Pina Bausch (zum Vergrößern anklicken)


Pina Bausch (* 27. Juli 1940 in Solingen, † 30. Juni 2009 in Wuppertal) begann bereits mit 14 Jahren ihr Bühnentanz- und Tanzpädagogik-Studium an der Essener Folkwangschule für Musik, Tanz und Sprechen (heute Folkwang Universität der Künste), u.a. bei dem Choreografen Kurt Jooss. Sie wurde zur Spielzeit 1973/74 von Intendant Arno Wüstenhöfer als Leiterin der Ballettsparte der Wuppertaler Bühnen engagiert, der trotz anfänglichen Widerstandes gegen das moderne Tanztheater zu ihr hielt. Sie entwickelte mit den Jahren eine Mischung aus Tanz und Theater, verband erstmals Tanz mit Gesang, Pantomime, Artistik und Schauspiel zu einer neuen Kunstform. Pinas Art, neue Stücke vorzubereiten, bestand aus „Fragen“ und „Suchen“, ihr ging es darum, „etwas zu finden, was keiner Frage bedarf“. In Fachkreisen gilt sie als die bedeutendste Choreografin der Gegenwart. Wim Wenders war seit Beginn seiner über 20 Jahre währenden Freundschaft mit Pina Bausch von der Ausdruckskraft ihres innovativen Tanztheaters fasziniert, aber erst mit den Mitteln der 3D-Technologie hatte er eine Möglichkeit gefunden, diese auch auf die Kinoleinwand zu bringen. Nachdem Wim Wenders Pina Bauschs Frage nach dem gemeinsamen Film „Und, willst du es jetzt machen, Wim?“ lange Zeit mit „Ich weiß immer noch nicht, wie, Pina!“ verneint hatte, kam ihm im Mai 2007 bei den 60. Internationalen Filmfestspielen von Cannes bei „U2 3D“ die zündende Idee, woraufhin er Pina noch aus dem Kino angerufen und ihr gesagt hat: „Ich weiß jetzt, wie es geht, Pina.“ Wim Wenders hatte nach dem plötzlichen Tod der Hauptfigur nicht mehr die Chance, mit Pina selbst vor der Kamera zu drehen, aber in „Pina“ wurden Möglichkeiten gefunden, Dokumentarmaterial und zweidimensionale Bilder in das 3D-Projekt einzubauen.

Das ehemalige „Café Müller“ in Solingen, in dessen Umgebung Pina Bausch aufwuchs, präsentierte sie auf der Bühne zur Musik von Henry Purcell als düsteren Raum, der mit Holztischen und -stühlen vollgestellt ist. Das Stück handelt vom Aufeinander zugehen und sich trennen. Igor Strawinski komponierte die Musik zu „Le Sacre du Printemps“ für die „Ballets Russes“ von Sergei Djagilew. Das Ballet handelt von einem Frühlingsopfer im heidnischen Russland, in dessen Verlauf eine auserwählte Jungfrau in einem Ritual dem Frühlingsgott zur Versöhnung geopfert wird. Pina Bausch hat 1975 eine eigene Choreografie herausgebracht. Die Bühne ist zentimeterdick mit Torf bedeckt, den die Tänzer in wilder Ekstase aufwirbeln. Mit „Vollmond“ ging Pina Bausch 2006 im wörtlichen Sinn baden, Wasser kommt fast pausenlos als Regen vom Bühnenhimmel, ein dunkler Bach durchzieht den schwarzen Raum, ein großer Fels beherrscht die Szenerie, und am Ende liefern sich die Tänzer eine große Wasserschlacht. In „Kontakthof“ geht es um die Suche nach Liebe und Zärtlichkeit mit all den dazugehörigen Ängsten, Sehnsüchten und Zweifeln, aber auch die damit verbundenen Enttäuschungen und Aggressionen. Kontakthof bezeichnet aber auch den Raum eines Bordells, an dem der Körper zum Kauf dargeboten wird. Am 9. Dezember 1978 wurde das Stück vom Tanztheater Wuppertal uraufgeführt, am 25. Februar 2000 dann erstmals in einer neuen Inszenierung mit Laien als „Kontakthof – Mit Damen und Herren ab 65“ aufgeführt. Für eine dritte Version mit Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren startete Pina Bausch ein Projekt für Wuppertaler SchülerInnen, das am 7. November 2008 als „Kontakthof – Mit Teenagern ab 14“ im Wuppertaler Schauspielhaus auf die Bühne kam. Eine Dokumentation zu dem Projekt von Anne Linsel kam am 18. März 2010 unter dem Titel „Tanzträume – Jugendliche tanzen Kontakthof von Pina Bausch“ in die deutschen Kinos.

Die Filmaufnahmen zu „Café Müller“, „Das Frühlingsopfer“ und „Vollmond“ sind bereits im Herbst 2009 entstanden, zum größten Teil während öffentlicher Aufführungen der Stücke auf der Bühne des Wuppertaler Opernhauses. Im April 2010 folgten die Aufnahmen zu „Kontakthof“ im Wuppertaler Schauspielhaus (diesmal ohne Publikum), in dessen Anschluss an öffentlichen Plätzen in Wuppertal und NRW gedreht wurde. An bekannten Plätzen wie der Wuppertaler Schwebebahn, der Müngstener Brücke oder Welterbe Zollverein erzählen einzelne Tänzer des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch tänzerisch von ihren ganz persönlichen Erfahrungen in der Arbeit mit Pina Bausch. Bei den während ausverkaufter Publikumsvorstellungen aufgezeichneten Szenen kam ein Teleskop-Kamerakran zum Einsatz, mit dem unglaublich nahe und dynamische Aufnahmen entstanden sind, die dem Zuschauer das Gefühl vermitteln, mit den Tänzern mitten im Geschehen auf der Bühne zu stehen und nicht nur als Zuschauer bei einer Vorstellung dabei zu sein. Als perfekte Ergänzung zu den Tanzstücken auf der Bühne sind spektakuläre Tanzszenen als Soli der Tänzer außerhalb des Theaterraums aufgenommen worden, die von der Tiefenwirkung der 3D-Technologie ungemein profitieren. „Pina“ zeichnet sich durch eine ruhige Kameraführung aus, hier wird niemand Hals über Kopf in eine Schlucht gestürzt. Für technisch interessierte Leser: Bei „Pina“ kommt für die 3D-Projektion die so genannte Shuttertechnik zum Einsatz, bei der die für das linke und rechte Auge bestimmten Bilder nacheinander an die Leinwand projiziert werden. Die Kinobesucher tragen durch Infrarot-Licht gesteuerte LCD-Shutterbrillen, die dafür sorgen, dass jedes Auge nur die für sich bestimmten Bilder sieht. Das Verfahren bietet hohe Farbtreue und eine hervorragende Trennung der Bilder für das linke und rechte Auge.

Die Faszination von „Pina“ besteht aus einer gelungenen Symbiose aus digitaler 3D-Technologie und künstlerischem Inhalt. Wer keine ausgeprägte Abneigung gegen Tanztheater hat und anspruchsvolles Kino mag, sollte „Pina“ auf gar keinen Fall versäumen.

Haben Sie „Pina“ schon gesehen? Wie hat Ihnen der Film gefallen?

Lichtburg Essen

Deutschlands größter Filmpalast

Die Lichtburg ist ein historisches Kino in der Essener Innenstadt, das mit 1.250 Plätzen den größten Kinosaal in Deutschland besitzt. Es wurde am 18. Oktober 1928 eröffnet. Das Gebäude steht seit 1998 unter Denkmalschutz.

Lichtburg Essen

Eingang zur Lichtburg Essen

Durch die Konkurrenz des CinemaxX Essen, das mit 5.400 Plätzen vor 16 Leinwänden bis heute das größte Multiplex-Kino in Deutschland ist, war die Lichtburg wiederholt von der Schließung bedroht. Durch das persönliche Engagement von Kinobetreiberin Marianne Menze, Regisseur Wim Wenders, BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, etwa 15.000 Unterschriften und einen Ratsbeschluss im Jahr 2000 konnte die Lichtburg aber als Kino erhalten werden. Nach einer einjährigen, aufwändigen Renovierung, in der das Kino neben der vollständigen Wiederherstellung der Architektur der fünfziger Jahre mit modernerer Technik ausgestattet wurde, fand am 16. März 2003 die Wiedereröffnung statt.

Projektor im Vorführraum der Lichtburg

Die Projektionstechnik umfasst 70- und 35-Millimeter-Projektoren aus dem Hause Kinoton und die mit 160 m² größte Rollbildwand Europas. 2009 erhielt die Lichtburg Essen für den „Erhalt von historischer Kinosubstanz und die Nutzbarmachung für die Gegenwart und die Zukunft“ den Innovationspreis Kino von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen.

Historischer Projektor

Großer Saal der Lichtburg Essen

Im Rahmen regelmäßiger Führungen kann man auch einen Blick hinter die Kulissen der Lichtburg Essen werfen, allerdings ist hierfür eine frühzeitige Reservierung zu empfehlen, da die Führung meist lange im voraus ausgebucht sind.

Großer Saal der Lichtburg Essen

Heute ist die Lichtburg wieder Schauplatz zahlreicher Premieren, insbesondere von Werken deutscher Filmschaffender, die auch mit Mitteln der Filmstiftung NRW gefördert wurden. Nachfolgend eine kleine Auswahl prominenter Besucher der Lichtburg, die ich bei Bedarf aktualisieren werde.

Deutschlandpremiere Pina: Wim Wenders (Drehbuch, Regie, Produktion) und das Ensemble des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch (zum Vergrößern anklicken)

Deutschlandpremiere Pina: Wim Wenders (Drehbuch, Regie, Produktion)

Deutschlandpremiere Satte Farben vor Schwarz:
Carina Wiese (Karoline), Leonie Benesch (Yvonne), Bruno Ganz (Fred), Sophie Heldman (Regie), Barnaby Metschurat (Patrick),
Titus Kreyenberg (Produzent), Senta Berger (Anita) und Petra Müller (Filmstiftung NRW)


Carina Wiese, Karoline in Satte Farben vor Schwarz

Leonie Benesch, Yvonne in Satte Farben vor Schwarz

Barnaby Metschurat, Patrick in Satte Farben vor Schwarz

Bruno Ganz, Fred in Satte Farben vor Schwarz

Senta Berger, Anita in Satte Farben vor Schwarz

Otto Waalkes, Otto´s Eleven

Welturaufführung Kleinstatthelden:
Felix Meyer (Dirk), Svenja Ingwersen (Miriam), Nadine Salomon (Lina), Tabea Tarbiat (Tanja), Marviin Gronen (Carsten) und Marc Schaumburg (Regie und Drehbuch)


Nadine Salomon, Lina in Kleinstatthelden

Tabea Tarbiat, Tanja in Kleinstatthelden

„Kleinstadthelden“

Moritz Bleibtreu, Joseph Goebbels in Jud Süß – Film ohne Gewissen

Die Darstellerriege von „Eines Tages…“:
Annekathrin Bürger, Horst Janson, Heinrich Schafmeister, Irene Fischer,
Ulrike C. Tscharre, Herbert Schäfer und Verena Zimmermann


Horst Janson, Jakob Filzmeyer in Eines Tages…

Jenny Jürgens

NRW Ministerpräsident Jürgen Rüttgers

Ulrich Wickert

Hella von Sinnen

Armin Rhode, Albert Einstein in
Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika

Jeroen Krabbé, Albert Schweitzer in
Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika


Jeanette Hain (Rhena Schweitzer), Gavin Millar (Regie)
Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika


Hannelore Elsner bei der Filmgala zu Ehren von Ken Loach
im Rahmen des Europäischen Filmpreises 2009


Wim Wenders bei der Filmgala zu Ehren von Ken Loach
im Rahmen des Europäischen Filmpreises 2009


Corinna Harfouch (Maggie), Jürgen Vogel (Holger), This is Love

Sönke Wortmann
Regie & Drehbuch Die Päpstin


Johanna Wokalek, Johanna/Johannes Anglicus in
Die Päpstin


Iris Berben, Judith in Es kommt der Tag

Susanne Schneider (Buch & Regie), Iris Berben (Judith),
Sabine Holtgreve (Produktion), Es kommt der Tag


Heino Ferch (Mönch Volmar) mit Gattin Marie-Jeanette
Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen


Margarethe von Trotta (Regie), Barbara Sukowa (Hildegard)
Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen


Margarethe von Trotta, Regie
Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen


Soraya Omar-Scego (junge Waris), Liya Kebede (Waris Dirie),
Sherry Hormann (Regie & Drehbuch), Waris Dirie (Buchvorlage),
Peter Herrmann (Produzent), Wüstenblume


Waris Dirie, Buchvorlage zu Wüstenblume

Premiere ob ihr wollt oder nicht!

Christiane Paul (Susa), Julia-Maria Köhler (Antonia),
Katharina Marie Schubert (Laura), Anna Böger (Coco)
ob ihr wollt oder nicht!


Jan-Gregor Kremp, Lauras Ehemann Peter in
ob ihr wollt oder nicht!

Oliver Berben, Produzent
Krupp - Eine deutsche Familie


Benjamin Sadler, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach in
Krupp - Eine deutsche Familie


Heino Ferch, Gustav von Bohlen und Halbach in
Krupp - Eine deutsche Familie


Barbara Auer, Margarethe Krupp in
Krupp - Eine deutsche Famile


Heike Makatsch, Hildegard Knef in Hilde

David Kross, Michael Berg in Der Vorleser

Jean Pütz mit Pina Coluccia

Heinz Hoenig als Hans Herbert Blatzheim
bei den Dreharbeiten zu Romy

Jessica Schwarz als Romy Schneider
bei den Dreharbeiten zu Romy